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sten gegen osten 120, und von süden gegen norden 40 bis 60 Meilen,hat aber an den Tattarn und Cosacken döse nachbarn. Sie wirdin 2 theile abgesondert, ncmlich in Obemmd Nieder.Volbynien.Die eillwohner haben die Moscowitische religion und spräche. O»der Voidnnic», Volbinis superior oder cirerior, VolkiruL 1 sisrms-tv5, ober t'LlLkinaius I^ucLveientl;, ist der westliche theil und hat ;castellaneyen, welche von den; Haupt, städtcn, Luczko, Woldomiraund Ezremenec ihre namen habe». Nieder«VoIhynien, oder das
I'slsrinsr vo» Xioev, VolbimL inferior oder ulrerior , I sIsnnskuL
Xiovieiüir, ist der östliche theil/ dadnrch der Dnieper fliestet. Vondiesem gehört ein grosses theil den Moscowitern.
Volkelius/((Johannes) ein berühmter Socinianer aus demiü seculo. Er war von Grimme aus Meisten gebürtig / und einerder vornehmsten ihrer stete. Er correlpondirte fleißig mit Socino,schrieb auch verschiedene fachen , worunter vornemlich seinbuch war cke vers relissione , welches erstlich an. r6zc> nach dessurori; tode zu Racau in Polen gedruckt / und hernach zu Amster«dam wieder aufgelegt/ aber daselbst an. 1642 den 20 jan. confiscirelund verbrannt wurde. Nach diesem ließ es Sam. Mareflus mitder resiilalloii zu Grssniiige» an. iü?i unter dem titul ttxckrs d'oci-numidlni exjlUANLrs wieder auflegen. Es ist ein vollständiges h'tte-nra der Socmianer, ausser daß t-'relliur ckoürinsrn cle Oeo Le sr-rnbmiL clivinir aufgnthefinden der stete hinzugethan hat.ep. S(I Kr/srum. reliZion clei tfollsnclois.
prs:t' k; clrse 8ocinisni.-.mi, kirclren unci kerrer-ki-
üorie tt. 2 I. 17 c. 1 z §. , 4. L,»^» bibl. smicrinirsr.
VoUenid von VoUandoeck / eine Adcliche familie an demRheine / ivelchc sich vorzeiten meistens zu Ravensspurq aufgehal»len. Heinrich hcyrathele an. i;yo eine Störin von Srorenstein,und ward ein älter.vater 1) Michaelis/ st. v. und (.'omuir st»-Istim; 2) Wolfgangi, welcher Cbristovdorum gezeuget, der an.1608/ als Oberschenck der Polnischen Königin Catharina, verstor.den. Dessen enckel, Philipp Ludwig , hat das geschlecht fvrtge«Pflantzet. Kemm. k. l.
Vollenhoven/ ist eine stadt in der Niederländischen PrvvintzOber Assel, an ber süber-see/ zwischen Gelmriydeu und Blockzvl,gelegen. Der hohe Rath der gedachte» Pcovintz hat leinen sitz da«selbst / auch gehört ein absonderlich Drost aml darzu , wormnen,ausser dieser stadt, die befestigte örter Steenwick/Blvckzyl und Kuni«der sich befinden.
Vollinar/ (Johann Heinrich von) auf Neusorge, war einervon Adel. aus dem Hause Hohen-Mauern an dem Schwartzivaldc,in dem Würtembergischen, gelegen, und erhielt an. 1607 bey demHertzoge zu Iägcrndorff, Johanne Georgio , die stelle einesHossMarschalls und Cammer-Oirediorir. Als sein jetzigebachterHerr an. 1622 wider den König Ferdinandum^u selbe gleng. com-mandirte er unterdessen <n der stadt Jägcrndorss, sahe sich aber ge«nöthiget, dieselbe den Kaystrlichen zu üdergebe», wobey veraccordi«rel wurde, daß er vor seine person gefangen bleiben , und fernernausspruch erwarten solle. Wie eS nun an dem war, daß der Kay«serliche General, Graf von Dona, ihn nach Troppau auf den ge«richls.piatz führen ließ, sticsscn von obiigefchr euuge trouppe» desBöhmilchen Königs Friderici auf diese convvy, und halsten ihm zuselner frcyhest. Nach diesem ward er bey dem Fürsten zu Brieg,und bald darauf bey dem Fürsten in Siebenbürgen Marschgll,danckle aber bald wieder ab, und nahm an. 16^2 diecharge einesCalnmer.Oirebdori! bey dem Hertzoge z» Liegnitz a». Zwey jährhernach erklärte ib» der Churfürst zu Brandenburg zu seinem Mac«schall und Eammer-Rath, worauf er an. i6;ü zu Berlin mit lobeabgegangen. Sonsten war um die mitte des 17 scculi Jsaac Voll«mar als Kqyserlicher Slaats Minister berühmt, welcher viel wich«tlge Gcsandschafftcn abgeleget, und als Llenipolennsriui den West«phäl,scheu frieden mit zu stände bringe» belffen. Ob aber die Frey«Herren Vollmar von Rieden inOcsterreich von ihm abstammen,kanman nicht sagen. Von denselben war Frantz an. 1706 Ober>Oc«sterreichischcr Regieriuigs.Rach, und LanbeSvogtey-Verwalter derMarggrafschafft Burgau. /.«r-r 5 chle 5 . cstron. 8ckv.
lcricZ! xelcn.
Volo/ eine ftstllng, welche ihren namen dem Tbessaiischenmeer-busen giebt. Die alten nennten diese stadt Pagasa, und denmeer-dusen LsZsüccim ünum. Sie hat setz» emen guten und ge«räumen haven. Allhier hatten die Türcken ihre Magazinen, welchesie aus den benachbarten fruchtbaren Provintzen anfüllten. DerGeneral Morosint nahm sich an. 168; vor, nach Volo zu gehen, umsich des Proviants z» bemächtigen, welchen die Türcken daselbst zu«sammcn gebracht ballen. Er beschoß anfänglich den orl, und thatso bann einen stürm. Der Bassa, weicher darinnen commandirte,retiiirke sich in eine» theil von der stadt, welcher trcfllch wohl per«schantzi war, muste aber doch endlich diesen posten verlassen. Mo«roflm fand darinnen über 4 Millionen Pfund zwieback, nebst andernProviant und 27 stücke. AIS er solches alles eingeschifft halte, steck»tc er die Magazinen, Häuser und Moscheen in brand, und ließ auch,ehe er abzog, alle maure» bis auf den gründ »iederreissen. S. cd-
7/!„„//, clet'cr. cle Is X-Ioree.
Vologeses/ ein König der Parlher. Dieser als er sahe, daßdie Römer seinen druder Tiridates aus Armenien verjagt, und denTiqranes an seine stelle eingesetzt Hatte», suchte dieses zu rächen,undden rühm der Arsacidarum zu erhalten. Allein der grosse rclpcct,und die nicht geringere sorcht, so er für die Römer, seine Mnnen,halte, und der krieg, worein er durch die Hnrcanssche rcdctUon ver.wickelt worden, hinderte ihn an diesem seinem vorhaben, so daß erauch den Römern zu dekräffllgluig des friedcns gcisseln gäbe; wel.chcs jedoch nicht hinderte, baß eS zwischen ibin und Corbnlone zuschlagen käme, weil dieser m Armenien immer mehr um sich grss»
vo!
ft, a»wo er auch letztlich ArtaMg selbst eroberte.dem land nicht an^
eroberte, und ,ihne ergab, sehr verivüsiUe. Womn»^Vologeses zu einem einsall in das RömicheSiirim,,,,»"^ i?»rte, auch deswegen mit Antiocho, den, König von
gena dulidnitz machte, aber ,edoch zuletzt das HertzHandel anzufangen. Er starb, nach einer reqierunü «-»e40 lahre», und hinterließ zwey söhne Pacorum,,nd Chostoem^^ehe nach einander zum Reich kamen. Des legieren e« > 5 «s-s ll fienge mit den Römern kr>eg an, weil Union, Ndenen stuhl seines vaters Ebosrvis, welchen Tra anüs er um k''drianus aber knrtz vor seinem tobe wieder zu geben versorgtt, nicht wolle aussteffern. Doch brache er erst L L?l'wlolopko und besten bruder Vero Ivß, schlüge dieges-Obersten L-Atlidium Cornelianum in Syrien ,mahl in Armcnlen Severianum, und jagte den Könia d,?,""?«'Svamum aus dem Reich, als welchem letztem er nm ldwar, we.i fe,n vaier Achämenides an stall d.e bL.m ^^und das chaclemL bey thme zu suchen, sich zu den Römernhatte. Doch als Lucius Verus hierauf diesenkam, geschahe, nicht zwar durch Verum selbst, welche 8tiochia gule tage gab, jonder» durch seine Feld. Obers M"'Prucum und Avldnim Caßium dein Parther in zwenengroster adbruch; es ward auch Acmema wieder ervb r m ^n.ns von L. Vero u> dem Römischen laqer mit Äcneuer dingen zum König die,es Reichs erkläret, wo o 5 Z'Verus den bcynameii Armemaci annähme. Eaßlus «stnadie,em ,0 gar über den Euphrat , schlüge den ParthiGnOürhoem,wagte „ch ferner gar über den Tigris, eroberte und Mrete Seleucia, Clefipbon,Babylon, worauf die Parther e m ,o 2 «verdillcrung wider Vologesem, dcme sie von allem ,cb ^.,.? ^fasseten, baß sie Monoesem an seine stall zum L L Kwie uns m ermanglung der geschichlschreibern eine mi,MMonoesis belehret. Doch weil auch dieser nicht glücklich» , 55 /und in dem mit L. Vero geschlossenen frieden den Römern 2Mannen wieder adlcate, wurden die Parlher mich sti„, u °.brnhlgmnd rnfflcn Vologesem kl neuer dingen zum Reich, wic iich<ebenfalls aus dessen müntzen, welche annoch nach Monoese aeM,.gen sind, urtheilen läßt. Doch findet man von dessen IHM mMweiter aufgezeichnet, nur daß die folgende Römische acfchlchtm n.ring zu erkennen geben, wie zwischen beyden Reichen Me-Miich-zcit ruhe »nd friede gewesen jene. Dieses söhn VologM/f M.te Percennio bl,§ro einige hülffe widerSeveriim, dahererbailenem siege auch in Parthten eingefallen ist, wie davon da mch.rere derichl »1 Sever> artickel zu finten.Ausser diesem knea M Inden allen geschichtcn vo» Vologese Ol nichts vermeldet, aiS daß >h.me sein söhn Arladanus in der regierung nachgefolgt.
permm äriLcick. Tscrttt« SNN3>. ILio. *
Voloneo/ so hiessen zu Rom diejenigen knechte, welche sich indem andern Pumschen kriege, da es um b,e Römiiche Repubütsebrmißlich aussähe, sreywillig angaben, daß sie dienjie nehmen wollen,deren anzahl sich wohl auf 8000 erstreckte. Sonst aber »den dieknechte nicht würdig geachtet, baß sie unter Römern dienen Du.
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Volquinus Schenck von winterstädt/ war der andreM«luke Heermeistcr des Rilierwrveiis der L>cflandische» Schwer^bruder, und gelangte zu dieser würde an. 122; anWmandl«Rborbach stelle. Anfangs halte er mit dem Bifchoff von Magrosse Widerwärtigkeiten, muste sich aber, weil er seines beOndesnicht entbehren kunte, mit sehr nachtheiligen debingungen nut lhinvergleichen , woraufsteinst gesamter Hand denen Esche» die ßadtFelin wieder abnahmen, auch diese unruhige natio» Mdchde-müthigten. A». 1224 vertrieben sie die Dänen gäntzlich aus Wen,und als Hertzog Albrecht von Sachsen mit vielen Teilischen B»grimcn ihnen zu hülffe gekommen, gewonnen sie nicht mir r fchlach«len wider die Esthcn in Saccalen, sondern erodcrlen auch die vorhinvergebens belagerte veslung Juriowgrodt, oder daS heutigeDörpl.Bey diesen crobcrungcn sahe dcrBischoss von Riga adcrmalfvflhrauf seine» eignen nutzen, daß Volqumus einen neuen flrcii mil ihmbekam, welchen a». 122- Wilbelmus, Bischoff von Modem, alsPäpstlicher Legat , beylegte. An. 1227 gieng der Heermeistcr mitBarmmmS, Hertzogs von Pommern , beystand, auf die inful Osschund erlangte daselbst, wie auch »achgehenbs wider die CurlaiMund Semigallier, ingleichen das folgende jghr, wlder die, mit denletztem vereinigte Lithauer, vortrefliche siege. Weil aberdadurchbeS ordens feinde, sowol, als die essersucht der benachbarten sich "»rvermehrte, so fiel man auskcn Vorschlag, den Schwerdibruder > or«den mit dem Teutschen orben zu vereinigen, weswegen «1229 und i2;7 absonderliche Gesanbschüfflen abgefertigt wurden,allein es kam dieses projedk nicht eher zum stände, als nachbe Volgliiin, welcher unter der Hand wiche vereinigmig mMmbaden soll. Jnzwischc» ward, mit zuzichung der ZMoll! MR>ga und von Dörpt , ein allgemeines Liefländisches R>>ür/vorrland-recht verfertigt, wider die ungläubigen in Curland ein Mder andre Vortheil erlangt, auch mit guten bednigunacii vor mSchwerbtdrüdec ein vergleich mit dem Bischoffe von Dornt au grichtet. An. i2;8 inachten die Lithauer strosteanstallenjii enimeinsall in die dem vrdcn gehörige landschaffien. Vo>suum»w°ihne» zuvor kommen, und rückte >n Lutbauen ei». Er vrrlovra ,eine haupischlachl, und kam darinnen, nebst vielen mmr orm,.Ritter, selbst um sein leben. Hierauf ward der ^eflandlschdem Teutschen einverleibt, und Hermann Balcke zum ttn-n nVincis! Ordmsmcsslcr der ehemalige» Schwerdibruder ernenn«'üoruL k. 2 c. 2. ckroo. l-ivon. Latt.