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Volfci- ein altes volck in der ItMnischen PMM LatÄm,welche sie land,chaffl bewohnten, so jetzund LsmpsZnr äi Komaaenemiec wird. Sie wurden offt von den Römern geschlagen.Erstlich bezwäng sie der Römische König Ancus Martins. Nachdiesem überwand ne der Bürgermeister T. Sicunus L.L. 257,Ciiicilwallis / ;rü, und Posthumius Tudertus triumpbirteüber ge ä.k.. ;r;. Nachgeheods wurde der krieg erneuert. Ca»-mllus zwang ne ,69, daß sie sich der Römischen RepulMnnterworffcn. Ihre vornehmste stadc war Antium/ ein berühmterHaien- L--/-^r«. Ksrtti. 6-^- iur not. orb. sw.
l. r c. 9. /-^-/. Hr/e monuinents vec. Lrnii.
Volsheim/eindorffin dem Osterlande, an der Elster, wobeyan. >°8o den iL oct. die vierte schlacht zwischen dem Kaystr Hen.rreo lV undMudolpddaus Schwaden vorgegangen, darinnen die»str letztere todtlich verwundet worden, s Henricus rv^
Volsius/ (Paul) Abt zu Königshöfen, einem kioster im ElsaßBenedicliner.ordcnsi, ohnweit Schletstadt, war ein guter freundvon Erasmo, der ihm an. 1918 enckiriäjoa rnillris Lbrilkisni dedi»cirte und in seinem restament hundert buchten vermachte. Er giengtauge damit um, die Römische Arche zu verlassen, aber, als er sei.neu Vorsatz ins werck richtete, verfiel er unter die wiedertäuffer.Calvinus brachte ihn um das jähr i;;y auf andere Meynungen,und ist er bis an Kür ende Prediger in Straßburg geblieben.
Voller/ ein fluß in Africa , welcher an den mitternächtlichengräntze» des Reechs Guinea entspringt, und an den grantzen desReichs Benin in das Aethiopische meer fällt, und zwar mit solcherungestüme,, daß das meer über eine Italiänische weile von dessenausjluß beständig eine weißiichte färb und >o faden tieffeinen süffengeschmack deiiallek. ^eogr. p. 696. *
Volterra/lat volarerrÄe.eüie sehr alte Italiänische stadt in To»scanicn, Hai cm Bißthum, welches unter Flvrentz gehört. Sie liegtauf einem berge, und hat verschiedene alte staluen. Der erddvdendaherum ist fruchtbar, und hat sehr viel gesund-brunnen, wie auchunterschiedliche feine stembrüche, die sehr werth gehalten werden,äescripc. Icsiise. /dsK-Fir,/.
Voltmara/ ist eine kleine und alte stadt in der Neapolikani'schen lanvtchaffl Capllanata, nicht werk von den gräntzen der Graf«schafft Molise und des ttrmcipmo oirrs, gelegen. Nie hat einen Bi«schoff, weicher unter dem Ertz-Bischoffvon Benevento stehet-
Voltz von Altenau / eine alte Adeliche familie i» dem Unter»Elsaß , welche die guter Klobsheim, Furchhaustnrc. besitzet. Lau«renkius Voltz lebte um das jähr ,280. Von seinen nachkommenHai Rudoiph (dessen dcuder Abt zu Gengenbach gewesen,) Pflegerrü Hercenstein, an. 1479 sich zuerst von Altenau beygenamet. Der«selbe wurde emover-aicer-vater Johann Heinrichs, Sladtmeisterszu Straßdurg, von an. i ü 12,welches amt auch dessen söhn JohannReinhard von an. 1641 bis an. cüüo verwaltet, und seinen stammmit 5 sshncn fortgepflantzel hat. Heinrich Dietrich wak ein undzwantzlger an. 1674. Noch mehr bericht von diesem geschlecht ste»
hek in /-ertroFr Lttsss cbron. üemmst. I. *
Volumnia/ des Coriolani rheweib, welche durch ihr bitten ih«ren lvhtt vcmog,öaß er voli beiagerung der stadt Rom abstund; stCorioianus.
Volumnius / (Lucius) ein wegen seiner meriten berühmterRömer, wtewol er nur ein plebejus oder aus der vrbnung des ge«meinen volckö war. Er war an. 447 auch an. 4t 8 Bürgermeister,alle beyde mahl mit Appio Ciaublo, welcher L«cus zugenametward,und es sehr ungecne sahe,daß er eine» solchen gemeinen mannan Kmer feite haben solle. Allein als die Tduscier und Sammlerumer seiner zweyten Burgerinessierlichen rcgierung erlegt wurde»,trug er den meisten rühm davon. Dieses kranckie vollends seinencvllegm aufs aüerheffligstr. L. Volumnius heyralhele Virginiam,welche aus dem gedlüte der Parricien war, und xlebej« csitirsri,ober der keuschhetl des gemeinen voicks zu ehren einen rempei baue»ke. u,,
Voluninus / war der namen eines gewissen alten gottes derHeydcn-von welchem man glandie, daß er der menschen begierde re»gleite, und ste zum guten lenckle. Es war auch eine göttin Volumna,weiche diese Verrichtung bey den weibs-persouen haben solle. Allebeyde wurden von den Römern angebetet als Patronen des ehestan.des, baß sie ein gutes vertraue» zwischen mann und weid erhalte»sollen. äs civ. Oei.
VOt-LWiM, und Volup-a. die göttin der Wollust, welcher dies Römer, nahe bey dem thore L.omsns genannt, einen tempeier»dankten. Sie wird als eine Königin abgebildet, b,e auf einemschönen stuhle saß, und die lügend zu ihren fussen liegen hatte; wie.wohl diese ersivdung eben nicht gar alt ist. nur. äeor.
psnkb. mzak. p. 22. *
VOl.v8lsi, der name einer Heydnischen gottheit, von welchervorgegeben ward, daß sie vor das äusserste der ahren von dem ge.treybe, und vor dasjenige, worinnen dieselben gleichsam eingeschivftsen sind, sorge trüge. Sie war gantz eins mit der Vvlutina.
^ psnrb. rn^Mic. p. 18;- *
Volussanus/ wurde von seinem vater Galio mit zu der regle,rung gezogen, und von den soldaten gelödtet. l. Gallus.
Volusius/ (LuciuS) ein Römer, weicher nach Taciti berichtan. 90 n> oem 9; jähre,eines allers gestorben, nachdem er sein le»den unler so vielen grausamen Kaysern, und darzn mit >o grossem«ichthum, welche» er durch rechtmäßige und ehrliche Mittel er.
'Er starb unter Nerönis röäierWg.
worden, erhalten HM.
l. r;. ssnsk.
Volusius / (Lucius) mit dem zunamen Metianus, war einberühmrer Rechtsgelehrter und einer von des Kaysers Marci A«.relii Anlonini pkiiosopki lebrmeistern./«/.Q»/>^«.
VOLLll'i^, eine göttin, welche sorge für das streb trug, da»rinnen die ähren wachst». Ihr name kommt her von Volums»stehe auch Volusia. äs civ, Osi-
Voniza/ s.Anacreriü.
Voorn/ (das land von) ist eine instil in Süd.Holland , welchean dem auSlauffder Maas in die nord-stc liegt, und nur durch ei-nen schmalen canai von dem lande von Putten abgesondert wird»Sie ist sehr fruchtbar an gerreyde, und bey 4 weilen laug, hingegenbey 9 viertel Meilen breit. Die darauf befindliche vornehmste vrtevsind der Bnel und HelvoetsluyS.
, Voorn/ ist ein starckes Lore in dem Holländischen Geldern, aufeiner mml, welche bey der zusammenkunfft der Maas und derWael sich formirt, zwischen den städten Del und Bommel.
Vopijcus/ (Flavius) ein Lateinischer historiemschreiber, lebtezu Dioclcriani und Cvnstantii Cblori zelten. Er war ein Eicilia»ner, von Syracusa gebürtig, und beschrieb Aureliani, Taciti unKFioriani leben, Desgleichen verfertigte er auch hernach die geschrchtöProbi,welche er dem Celso Rufo debicirle, und setzte hinzu die lebender 4 kyrannen, Ficmi, Saturnini, Procult und Bonofl, wie auchder Kayser Carl, Numeriam und Carint. Die orbnung, welche erdarinnen beobachtet hat, ist sehr zu loben. Er war auch willens,das leben Apollomi Tvanai zu beschreiben, wie aus Aureliani lebeäzu ersehen , worinnen er diesen berühmten betrüger sehr erhebet»I.2.äekiü,I,st. ^
Voragine/ s. Iacobus äs Doragine.
Vorburg/ eine alte ansehnliche Adttche familie am Rheine, sirunmittelbar Reichs, freye gütcr besitzet. Fredelocus Vocburgervon Helmstorff, Abt zu Kempten , ist a». 1 -8? verstorben. An. 119shat einer von Vorburg von dem Stiffte Seckingcn das schloß Vor»bürg zu Odern-Urna bey Nefals zu lehn getragen- Von dessennachkommen starb Johann Conrad von Vorburg zu Dclsperg an.1622 als Fürstlicher Basellscher Rath und des Kayserliche» cain.mer-gerichls Mettor. Er hinterließ Johann Philippen, von demhernach, und Christoph Friedrichen, einen varcr Frantz JohannWolffgangs, Fürstl. Wurtzburgischen Raths und Amtmanns zuzu Hartheim , dessen söhn Johann Frantz, Herr zu Braunsdach undGrumbach, Fürstl. Würtzburgischer Kegierungs«Rath und desKavstrlichen land-gerichts in Francke» Lttettor, sich mit einer vonGemmingen vermählet- vom Kttein. ^ciel lsb. 149.
Vorburg / ( Johann Philipp von ) Chur . Maylitzjscher ge.heimder Naiv, war ein söhn des oben erwehnlen Johann Conrädszu Delsprrg, und zu Selctdurn m der Schwcitz gebohren. Anfangsward er Probst zu Münster lm Krantchftlb in Francke»,und endlichFürstlicher Würtzdurgischer wie auch Chm.Mayntzischer geheim»der Rath, in weicher hohen cttsrße er sich durch viele und wichtigeGesandlschafften in staats .affaircn bekannt gemacht. Er hat einhistorisches werck, so aus 12 soiianten bestehet, geschrieben, worin»nen die Römisch-Teutsche Historie von ansang der weit, bis auf dirrcgierung Kaystrü Ludvvici bawi abgehandelt wird. Er hattesich zwar vorgenommen, solche Historie biö auf seine zeiten herauszu geben; konle aber solches nicht bewerkstelligen. Er starb an.lüüo. bibl. k»K. zr. 198.
Vorst/ (van der) eine Niederländische familie, welche in Bra.dank die Herrschafft Löenbeckk besitzet, und an. lös; den Freyherr»lichen cksraiLer erlanget hak. In dem Königlichen äiplornzlswird gemeldet, daß sie aus Flandern herstammc < «llwo sie über,00 jähr den Adelstand geführet habe. Johann, Herr auf Lösn»Hecke, soll sich gegen ausgang des 16 secuit bey der damaligen »in.ruhe in die stadc Löwen begeben, und die Spanische parthey ergrif.fen haben, daher» sein schloß Lömvecke von den malcontenten indie asche geleget worden. Er hinterließ i) Gillan, Depulirten be§Adels und der stabt Löwen; 2) Carolum, Königlichen SpanischenRath. Jener zeugte Philippum, Chur.Cvllnischen Kriegs«Rath,Oder-Stallmeisier und Cammer-Junckcr, der abgedachter maßendie Freyheitliche würde auf sein geschlecht gebracht. L'ereS»-» ,/s
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Vorstius / (Aelius Everhardus) ward zu Roermond in demHertzoglhmn Geldern an. i s6; aus einer ansehnlichen familie ge.bohren. Er legte sich bey zeiten aufdie Medicin , und als er i»Italien sich befand, recommendirte ihn Alphonsus Cakanäus, beSHertzogs von Ferrara Leib.tdlLäicu;, an Nicolauin Grano, Bi»schvff von Anglona, in dem Königreich Neapolis, vey welchem erals bäsäicus aantze; jähr blieb, bis derselbe mit tode abgiengcHierauf brachte er bey Fabricio Pignatelli, Marggrafen voitO uercel», ei» jähr zu, und nachdem er 14 jähr in der fremde gewe.sen, kam er an. 1999 zurück in stin Vaterland. Bald darauffienger an, zu Delfft zu pracliciren, und an. 1998 ward er meLcinHkroLttor aufder univerfltät zu Leyben, allwo er an. 1 4-4 starb:Er hat geschrieben commenrariolum äs sanulorult» online ; ob 'servarionum rerurn^ue mervorLbileutri per maßvam Lr«c>LiNitspygiLMi l-ucaniam. Lruiio« Lcc. commemariuw boäoeporicum;äev«avi« piicibus; noi»zsäLorn. Lellum äs re meäics.m orsr. tunebr. ckÄ,eerk. »tkeM Leitz.
Vorstius / (ÄdolphuS) ein söhn des vorhergehenden- waralcichsalls mecksm» Vodwr. und noch bey seines ygters lebzeitess
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