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diblicum; f^IvLtkeoloxisefxmkolicLe, Jererni« virß» vigllans; ä«
ecclesiaruin Zerm»nic»rum orlssins Lc pro^rettu; rvilcell-'mea tneo .Le psiil tke»kr. vir« clarich vworum lalc.7. num.
20 p. 200 seczcz.
Ursinus/ (Zacharias) warben 18 jul.an. ^r4i"Breßlauge.bohren. Sein vater war Caspar Beer, ein gelehuer mann / unvAümostn Herr daselbst, die Mutter AnnaRolhin ^ bmem Paincien.geschlechr. Nachdem er gute tunsi»rnLnr» ingeleget, wurde er an. »r zo nach Wittenberg geschickt, woselbst ersich gantze 7 jähr aufhielt; weil ihm aber sein Er wenig gelbsthicken ksnte, bekam er einige KipenLa. muste sich auch mit pcaceptoriren behelffen. Er wendete daselbst grossen siech an, und letztesich in der Poesie, in den sprachen, in der Philosophie und thevlogieziemlich fest, wurde auch von Melanchlhone sehr gesiedet. Diesernahm ihn an. 1557 mit sich ausdascollocgmum zuWorms, von varer durch die Schwell; nach Genese gieng,dasclbst Ca!v>nuui sprach,und weiter nach Paris , um so wohl die Franhvlllche spräche zu er»lernen, als auch unter Johanne Mercero sich nn Hebräischen zuperfeclionircn. Bey seiner rückceise hielt er sich eine zeitlang zu Zu»rich auf, und kam durch Schwaben und Franckcn wieder zurncrnach Wittenberg . An. i;?8 ivnrde er zum KeÄor des Elsiabc»theil-Mmnalii zu Breßlau beruffen, welche stelle er wohl verwaltete.Allein als er lVlLl»ncsirsioliiL exsmen orclinansiorum zu erklärenhatte, und dabey die Materie von dem heiligen abendmaht nachMetanchthonis siu» erklärte, wurde er gleich vor einen lacramentl»rer gehalten. Dieses war die mach, daß er zu seiner defension dielehre von sacrauienten kürtzlich vcrfassete, welche man auch unterseinen schrifflen findet. Weil er keine tust zu zanckeu halte, stichle erseine dimißio», die er auch im april an. i süo erhielt- da er sich denn»ach Wittenberg wendete. Melanchthons tod aber verursachte,basier nach Zürich gieng, da ersieh vornehmlich zu Pctro Marty»re hielt. An. i;6i würbe er lli das cotleglum mpiemi« nach Hey», delberg beruffen, altwo ec sich anfbas predigen legen wolle, welchesihm aber nicht von stakten gieng; jedoch gab er einen tüchtigenrrotellorem ab. Weil Ihm nun die plvLtsio locorum commu-nlum aufgetragen wurde, inuste er den sialillen gemäß den 2z aug.an. lzü2 in OvÄorein prouioviren. In selbigem sahre mnlie erausves Cburfürslen beseht den Heydelbergischen catechismum vcr»fertige», und als seidiger von Flacio und Hcshusio angefochtenwurde, konte ec nicht umhin, ihnen durch eine Teutsche apologic zuantworten. Er innste auch exaZelin verw sioäknn« sie 1»c, »mennsschreiben. An. 1564 wurde er aufdas colloquiam zu Maiitbrnnngeschickt, woselbst er mit Brcnlio und Suudtino d:spurirle. Ergab auch dem Churfürsten an , einige schulen zu Amverg, Heydel«berq und Neuhauß aufzurichten, und schrieb eine gewisse arl vor,wie auf selbigen solle iinlerrlchtet werben. Er fahre sich dadurchbey dem Churfürsten in solche gnade, daß, als er c 571 von dem Can«ton Bern auf die academie zu Lausanne beruffen wurde, er seine di»mißion nicht erhalten knnle; wie denn der Churfürst deshalben mit«igner Hand a» ihn schrieb, und verschiedene Ursachen vorschützte,warum er ihn nicht dumttircn tönte. An- 1574 »msle er aus desChurfürsten befehl ein glanbens. bekännlniß aussehen von Gott,Christo und dem heiligen abeudmahl. Ais aber der Churfürst an-1577 verstorben, wurde eö in der Pfaltz gantzanders, indem sein al»tester Prinh Ludwig keine andre als Lutheraner Kulten wolle. Erwurde bannenhero nebst den ltusilosii, weiche l» dem cotleglo i»p>-enriu-studitten, genöthigel, von Heydelderg wegzugeben, und weilChurfürst Friedrichs andrer Prinh, Johann Casstmr, ein grosseszu Neustadt stifflete, wurde er dahin zum Vroteiioretsieoiogiw beruffen, allwo er den 26 map an. 1578 seine leüloneranfieng. Er schrieb daselbst einige bücher, war auch im begriff,deren noch mehr zu verfertigen; allein er starb darüber den 6 mark.an. Seine schrifflen wurden nach seinem tobe von Davide
Parco zusammen heraus gegeben. D>c vornehmsten sind exezelissie siicrsmemi;; »simouisio Igeut1»siki»n» ; ep^-r»mrn»t» ; com-mcniarlus sie mortslimie Lc consolsrionisius Lsirati»ni. vic»
lsieol. rkeatr.
Urßlmgen/ ein altes schloß nahe an Rothweil, wovon diealten Hcrhoge von Urßlmgen oder Urspsingen in den geschichlen be,kann! sind. Ihre» Ursprung führe» ewige von der famisie der Ur»sincr zu Rom und derer Herhoge von Spvleto her, welche zu zeltenConradi II Imp. durch gewall vel trieben, und dieses schloß erbauethaben sollen. Ein drnder von den ersten flüchlsingen soll das Ba»ronat Nappolstein im Elsaß erlanget, jedoch sich niemals einenHertzog geschrieben haben, obgleich die von Rappolstei» mit denHerhoge» von Urßlingen einerley wapen geführel. Don gleichemUrsprung tollen die von Wemsperg seyn. Davon siehe weinsperg.Es scheinet aber, als wen» dieses Eonradiis III seyn mäste, wel«chen die scnptore; auch öffreeS den andern nennen , weil sie den er«sie,, vor keinen Kavstr halten. Die Ursache solches zu glaube» ist,daß Weinsperg noch an. na-, dem Herhvg Guelphe» gehört, demes Conradns 111 abgenommen, und vielleicht dem von Weinsperggegeben. Die Herhoge sind zugleich Herhoge zu Schlllach imKauhlger thale gcnennel worden, welches städtiem Remhold,Her.tzoq von Urßlingen, an. i;8y vor6000 ff an Würlemberg über.lassen. Wie denn dieser schon zuvor an. i;6; die örter Waltenbuch,Schonalch, Gultenhausen ( Tettenbausen) Obersclgningen,Blatrenhard, Diemansweiler > Leinfelden und Reichenbach anGraf Eberharden von Würtemderg vor i;ooc> pfund Heller ver.kaufft. Reinholdi söhn war Conrad, Hertzog von 1 lrgli,iqcn,wel.cher an. i;S4 die Voigtcy über das kloster Aipenspach erlanget, da.von die Urkunde» beym Lrusio I. s U.; c. 7. an». 8uev. zu lest,,Das übrige ist nach abgang der Herhoge von Urßlinge», so erst«man. ij 40 erfolget, an Würtemderg durch kauffoöcr vergleich
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gekommen» und haben diejenigen unrecht, die da meynen,luigen sey erst an die Herhoge von Tcck gefallen, mit derensenschaffc es Würlemberg sich zugeeignet. Denn es sind« sichnoch zu zelten Eberhard, mm» ein Hertzog von Teck und einermnUrßlmgen am Wurtcmbergischcn Hofe in diensten gestanden, Maus geschlossen werden mag, daß Urßlingen und Teck dasiaer -nrnicht zusammen gehöret. Da nun kurtz daraus an, i4>zdttlenHerhvg von Teck, Friedrich IV, gestorben, mit dessen lodedasübrige von Tcck an Würlemberg gediehen, gleichwol aber voll, an14)8 einer Reniholb von Urßlmgen sich in die sireitigketten, so dirHerren von Gerolzeek unter sich gehabt, interponirt, so folgt, daßUrßsiiigei, erst nach Leck, oder doch zum wenigsten nicht dMTeck an Würtemderg gekommen sey. /.„E sitz. g sie mlgr.
sii»log. sie nokilli. Lc rusiiclk. gnn. l. S. ?'
L c. 8. in ff'NkÄgin. kill. ße,in. siitl sie (.vmLsio l.HiLL
p»ce publlca. sie ff»ru egu. p. 6r;. »„ml.
^wlsalienses?. r t. 6. M» M«.
Le^p. ;iz.
i Ursperg/ eine unter die ungefmsteten Schwäbischen AW.Pralaiuren gehörige ReichS.Abtey, Pmmoiistratenser.ordeich ImHoch-Slifft Auglpurg, an dem Mmdel-fluß und dem so genam.ten Bären-derg, aufbem halben weg zwischen Augspurgund Mgelegen, ist an. 1125 von dem Grafen Wernersz» Bchhamund Schwabeck und dessen gemahsin Richenza, einer gebohrmMarggräfin von Oesterreich , gestlfftet, dvtiret, und aus demgründe erbauet worden. Dieses Slifft war anfänglich liw eiueProbstey, ,st aber an. r;4y von dem Pabsi Elemente VI zu einerAbtcy gemacht worden. Selbiges hat die aussieht über die Ds.teshäuser Roggenhurg, Schefftlaren, Osterhoftn und Neustiffl,und besetzet dieselben. Unter andern gütern, so es besitzet, istauch das sogenannte Kruwbad, dessen Ursprung ziemlich sabeidaffkklinget. Viermal sind dlc stiffts.gebäudc allhier abgebrannt/ undvon gründ aus verwüstet worden, nemlich an. 1141 das erste,rriSdas andre, izrz daö drille, und i6;i das viertem«!; dvchisles»ach der zeit wieder in voriger grosse und weile aufgebauet worden,und hat lerne von den Nöm. Kaysern und Königen, auch demRöm. stuhl erhaltene gerechtsamen und sreyheiten seil dem M ru«hlg genossen. kpicil eccl. siezleurscsi, l^sicm Lrcsuv! z m.
leursck. Ü.eick^-ULLr.
Ursula / war eines Fürsten von Groß.Britannien lvchlM Ml«che < >v,e vorgegeben wird, nahe bey Lösn am Rhein mit sehr vie»Im anderen jnngen weibs.personm, die sie begleiteten, diMich»tet würbe. Nachdem nemllch Mariinus an. ;8r von seiner»?ln Groß-Britannien zum Kaysec erkläret worden, gieng er inGallien , um seinen tdron zu befestigen, und den Mstr Gralia«num zu vertreiben. Einer von seinen befehlshaberen, mil uaim»Conan, ein Britannischer Fürst, der Christlichen religm W.khan , ließ eine si) grosse tapfferkeit hierbey sehen, daß Mxiniuiihm zur delodnnng seiner grossen dienste das ZouvemememWArinorica oder K>ei»-Brttannic» gab. Nachdem nun Conan saueresidentz m JsanleS aufi,eschlagcn hatte, schickle er Depulirll inGrvß-Brilannien, um Ursulain für sich zur ehe zu begehre», auchso viel andre junge wechs.persolie» aus dieser j»su>, a!S sie beMaiwürden, für die Brttaimier, weiche init ihm in Klein. Brilau.ine» gezogen waren. D>ese Abgesandte» ivurdcn wohl emxfaii,gen, und die Printzeßm segelte mit ihren übrigen gefehlten vonLondcn ab. Allein weil die sivttc durch stürm an die käste««Lallt» LelZlca getrieben wurde, kamen sie zu Tiel an, so ein hastl!gegen den einsiuß des Rheins zu in Geldern ist / und giengen vondar nach Cöl» am Mein. N>"> trug sichS zu, daß gleich damalsdie Hunnen, welche von Gauno conimandiret wurde», für denKayser Gratianum, wider den torannen Marimum zu ftlde lagen.Als selbige wahrnahmen , daß kiese schiffe den Britanniens, ibrmfeinden, geborten, qrieffm sie sie an, und wurden bald Meisterdavon. Diese Barbarn wollen die weibs-Personen nothzüchtige»,allein selbige thaten ihnen , nachdem sie von Ursula ermähnet imr«den, lieber zu sterben, alS ihre ehre zu vcrsiehren, solchen wider,
stand, daß die Hunnen, weil sie ihre schäntzMe si'iste nicht an ih»nen büße» klinte», sie allesamt aufs grausamste niedmuetzellen,und keines einigen menschen verschonten. Andre sagen, llrsWhavc sich mit ihren jungfraum erst nach Rom begeben, inidsep vvndemPabst Cyriaco, der aus Groß-Brilannien gebürtig, bisnachCöin begleitet worden, da denn Conan, Hertzog von BriMM,als er ihre ankunffl vernoinmen, ihr bis nach Cöln entgegen gm>»set, und daselbst von vem Pabst Cyriaco mit ihr getrauet woM-Nach diesem aber habe der Pabst so wohl als Conan und Wl»den Märtyrer-tob erlitten. Andre führen an, sie waeem«»Königs 1» Engellaiid söhn zur gemahsin verlangt worden. Manzahl der gctödletcn kan man nicht eigentlich beniehme», M»Uinarblis, welcher in dem yten seculo lebte , mir sagt, daßM'ge sehr groß gewesen. Das gewisseste ist, baß gar kein all« s«»beut, drr l» den nächsten vierhundert jähren nach der zelt, ui >«>»che man diese geschicht letzet, florieret hat, davon gedeua cund lm gegcnlheil solche umstände bareiii geflochten werden, M
che mit der wahren und unstreiiige» Historie sich auf keine weliem
gleichen lasse», als von einem König oder Fürlren in Br>MM"'da doch die Römere damahls Herren des ganhen ButaumMsimbcs waren, unv keine einheimische Fürsten litten; von c >tochter des Königs in Dueillen, allwo noch viel wenM AMwaren ; vo» Pabst Cyriaco und Bischofs Pantalo zu Basel , rgleichen nie keine in solchen geistliche» würden gewesen rc. ^ uberttls, welcher »m das jähr mo lebte, !Ü)relbet, daßrilnigsraueii umgebracht worden; wiewol andre vvrgevemovjUsainmen nur ciiffe gewesen, welche meyming sich a»i ^