Band 
Vierdter Theil
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SO, und allein die erste übrig geblieben , aus wacher Babo»estn, der an. 740 gelebt, dessen nachkommen sich auch Grafen

lösche

gewesi _

von Rorbotff, und dann wieder Grasen zu Tbann genannt. Ausdenselben soll gewesen seyn , Hesse von Thanne , welcher an. 954von den Hunnen aufdem Lechftld bey Augspurg ^schlagen worden.Dessen söhn war Fridericus , der nm an. sss lebte, und in demtburnier zu Braun schweig sich befand. Dieser hatte Eberhardum,dem Henricus, und diesem Wernerus Grafvön Thann folgte,wel.cher in dem rr seculo zuerst das Erb.truchstssen-amt im Hertzog-tbum Schwaden erlanget, und auf seine nachkommen gebrachtbat. Von dessen söhn Gedharbo sind die Scheuchen von Winter»stechen entsprossen. Dieser hatte unter andern 2 söhne/ Gebhar»dUM, welcher Abt zu Weingarten war, und Conradum,KayserSConradi M Hof.Marschall. Dessen söhn war Eberhardus vonTbann, welcher bey den Kayscrn Friderico I> und Henrico VI,in grossen gnaden stund. Dessen söhne waren Henricus von Wald«purg , Kaysers Friderici > Hofmeister, der zu Jerusalem verstor.ben ist, und Bertholdus Herr von Trauchburg, Kayserlicher Hof»Richter zu Zürch. Dieses letztem söhn war Bertholdus der jün»gere, von dem Bertholdus, Scheuch in Nohrdorff, unbUlricus,Herr von Trauchburg, von welchen 2 linien entstanden , davondie Rohcdorfiiche mitOttone an. 1,76 die Trauchburgische abermit Ulrict enckel Henrico wiederum abgegangen. Der ältere Henri»cus setzte das gcschlecht fort, und hinterließ Eberhardum, Land»vogt in Schwaden. Dessin söhne waren HenricuS Truchseß zuWaldpurq, dem der König von Aragonien wegen seiner treue desletztem Hertzogs von Schwaden Conradini wapen für sich und seinenachkommen zu führen gab, und Fridericus, von dem die Sehen»cken von Warthausen abstammen. Henrici söhn war Eberhardus,welcher an. 1292 starb, von dem Johannes, Lanbvogt in Schwa-ben , dessen gemahl'm Clara, Gräfin zu Neiffen, ihm die Graf-schafft Wolffegg, nebst der stadt Wurtzach zugebracht. Dessensöhn war Eberhardus, von welchem die stamm, cechnung um et-was richtiger wird. Denn er hinterließwon Agnete, Hertzoginvon Tech, Ottonem- Dieser Ottonem, welcher an. i;86inderschlacht bey Sempach blieb, und Johannem. Johannes hatte ;söhne, Eberhardum, der die Sonnebcrgische, Georginm, derdie Wolffeggische, und Jacobum, der die scheerssche linie stiffte»te. Die Sonnebergische gieng bald ab, indem Eberhardus 4 söh-ne hinterließ, Ottonem Bischoff zu Costnitz, Eberhardum, Js»hanuem und Andream, welche; letztern zwar vermähl: waren,aber keine männliche erben hinterliessen. Die beyden letztem dlü»hen annoch. Gevrgio von der Wolffeggische» linie folgte an. 1482sein söhn Gevrgius der lange genannt. Diesem folgte an. i;nsein söhn Johannes, der sich in verschiedenen kriege» gebrauchenlassen, aus welchen an. i;;i sein söhn Gevrgius M kam, ber.an-fangs General des Schwäbischen bunves in dem Würlemdergi-scheu und dauern-kriege war, nachmals aber des Römiichen Kö-nigs Ferdinandi I Stabthalter in dem Hertzogthum Würtemberg,welcher auch die Landvogtey Schwaben vor zoooo gülden Pfand»weise erhielt. Diesem folgte an. iszrGeorgius I V» aufbene an.1574 sein söhn Iambus , welcher 2 söhne halte, Honorium undFrobenium. Jener setzte die Wolffeggische Imie fort, und wurdevon dem Kayser Ferdinands > l zum Grafen gemacht. Er hatte;söhne, darunter Johannes Bischoff zu Cosimtz war, Jacob CarlCammer-gerichis-Präsident zu Speyer , und Maximilian Will-ibald, Graf zu Waldpurg und Wolffeg. Dieser hatte sich durchseine au den Kayserlichen und Bayrischen Höfen geführte chargcngrosse repnlalion erworben. Er hinterließ 2 söhne, deren der äl-teste Maximilian Franciscus Eusedius zu Wolffegg residirle, undden i9aug. an. 1681 starb, hinterlassend einen,ohn FerdinandLudwig , des H. Römischen Reichs Erd-Truchsessn, GraftnzuWolffegg, Freyherr» zu Waldpurg, Herr» zu Waldsee, Zell,Wurtzach und Marstetten, gebohren den 19 lulu an. 1678. Derjüngere Johannes Maria, gebohren den i; oct. an. lüü 4, restbir-le zu Waldfee, und vermählte sich an. 1032 Mit Maria, GrafJohannis Ernesti zu Trauchburg kochtet, und nach deren tobe unkAnna Maria, Sebastiani, Graf Fuggers zu Matten,»es lochtet,von welcher Maximilian Maria, gebohren an. 1684, A'antz Jo-seph, gebohren an. 1689; Jfabella Clara, gebohren an. 1692;Antonius Taverius, gebohren an. 1699. Der Graf ^robemus,Iacobi anderer söhn, stiffkete die Zrilstche lime. Dessen söhnewaren Johannes Wunibalbus, der bald starb, und JohannesIambus, welcher dasgefchlechifortsetzte. Erhalte; söhne, da.von der mitlere Johannes Frodenius Jgnatnis, Domherr zu Aug-sburg war. Der älteste Paris Jacob residirte zu Zeil , derMgsieSebastian Wunibald zu Wurtzach. Von jenem war G.rafJo»dann Christoph, Kayserlicher Cammerherr, und des schwäbischenReichs.Gräsiichen colleZü LonciireÄor, gebohren den IS slinil an.isüo. Dessen linder sind Johann Jacob, gebohren ben 2; nov.an. 1686; Heinrich Anton, gebohren den ? nov. an. 1688; Ma-ria Teresia , gebohren den 4 jan. an. 1690; Maria Anna, ge-bohren ben 6 maji an. 169;. Graf Sebastian Wumbald zu Wur-tzach , welcher den jan. an. i6;8 gebohren, hat als senior st,»nes gantzen gefchlechts bey des Käyfers Jostphi kronungs-folennl»täten zu Augspurg an. ,690das Erd - Truchsessen aml verrichtet.Er starb den 14 jünii an. 1700, und halle folgende kmder: ErnstJacob, gebohren den 28 oct. an. 167;, Kayserlichen Reichs. Hof-Rath ; Leopowum Johannem , gebohren den aZ dcc. an. 1674,Lsaonicum zuStraßvurg; Louisen Marien, gebohren den 2 fedr.an. 1677, vermählet an den Grafen Parifoni zu Padua ; SwoniamElisabeth, gebohren an. i682;Marlain Francsscam, gebohren an.168;; Carl Robert, gebohren den >8 aug. an. 168t. Die drittebaupt.linie ist die Scheerische.Decselbigen stlffter warJacobus.wel-cher, weil er eine reist nach Jerusalem u. aufben derg Dwa gethan,her goldene oder heilige Ritter genant wurde>Er verkanffke die Land-

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vogtey Schwabk an den Hertzog SigismunduM von Oesterreich, u.führte sie ,n dessen namen. Er hatte Unter andern söhne Wildelmmn,welcher Ottonem, Cardinal und Bischoff von Augspurg, und Wil-helmum hinterließ,, der bey dem Kayser Carolo V in grossen gna-den stund, und in verschiedenen Verschickungen inSpanien.Franck-reich und Polen gebraucht wurde. Seine söhne waren GebharS,Churfürst von Cölln , von dem an seinem orte ;Carolus, welcherCammer.prästdcnt wurde; und Christophvrus, welcher das ge»schlecht fortgesetzt. Dessen söhne waren Wilhelm Heinrich, wel.cher auch Cammer-gecichts-präsident war,und den Scheenfchm äststiffkete; und Friedrich, von welchem die Trauchburgische linie.Jener hinterließ Christian Carl», der eine» söhn Frantz Eustbiumhatte, welcher an.;8 ohne erben verstarb; und Ottonem, vottdein Maximilian Wunibald,des H. Römischen Reichs Erd. Truch.sts, Graf zu Friedberg und Tranchdnrq, Freyherr zu Waldvurg,Herr zu Scheer, Dirmentingen und Bussen. Den Trauchburgi-scheu äst stiffkete Graf Friedrich, von dem Christophorus, csnom-cu- zu Saitzburg, und Johannes Ernestns, welcher den s febr. an.1687 verstorben. Unter seinen söhnen war der jüngste FriedrichErnst Eustbius, canowcus zu Saltzburg, welcher an. 1682 gestor-ben; Christoph Frantz aber, Kayserlicher Cammerherr und ReichS-Hofrakh, ward nach ihm regierender Graf. Von seiner gemablmMaria Sophia, GrafWolffgangS von Oettingcn tochter, sind Ma»na Antonia, gebohren den 27 junii an. ,69 t, so an Johann AdamGrafen von Questenberg vermählt; Anna Maria Elevnora, geb.an.iüy2,welche im folgenden jähre verstarb; Maria Francisca, geb.den 12 märt» an. 169;; Joseph Wilhelm, geb. den ro febr. am»694; Johann Ernst, geb. im martio an. 169;; Maria Theresia ,geb,; mark. an. 1696. ch'g/ch,'. /g/,,,/'.

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Waldsachsen/ eine ehemahligeGrafschafft in Francken, nichtwert von gdexsurlh gelegen. Kayser Otto der III hat selbige an.1000 BsschoffHeinrichen von Würtzburg geschenckel, davon aberdas meiste nachgchends in der Edelleute Hände gerathen.

Vsüttrb. cliron. ap. I,uclewig. p. 4^0.

Maldsassen/ lar. ValLsienum. ein marcksiecken nebst einemschlöffe in der Over-Pfaltz, an den Böhmischen und Vogtländischcngrantzen , eine meile von Eger gelegen. Es befindet sich daselbsteiu berühmtes Cistercienser.klvster, welches von Theobaldo, Marg-grafen von Hohenburg , an. n;4qestifftet, und nachgehenbs mitKayserl. und verschiedenen Fürstl. Freyheiten begnadiget worden,sobaß auch die Kayser dem Prälaten daselbst den tiku! eines gefürstetettAbtS beygeleget haben. An. i;o4 wurde es in dem kriege zwischendem Hertzoge Alberto aus Bayern , und Pfaltzgrafen Ruperto ver.wüster; es erholte sich aber bald wieder, und stund in ZMem gorbis an. 1420, da der Pfaltzgraf, unter dessen schütz es damalsstund, die religion änderte; denn da muste eS nicht wenig leiden, sodaß endlich die Geistlichen um das jähr i;6o dasselbe gar verliessen.Von dieser zeit an haben es die Pfaltzgrafen bis an. ,62; besessen,da es nach der achts.erkiärung des Churfürsten Friderici V von derPfaltz unter die Bayrische regierung gefallen. Doch an. 16S7 ist eswieder zu dem orden gekommen, und darauf samt der kirche gantzneu aufgebauet worden.

LValdöhut / iat. VValllsllML oder wie sie Glareanus genennet,ciuttoäm ,st eine von den 4 Wald-städte»,am »fer des Rhein-stroms zur rechten Hand, an dem Schwartzwald gelegen. Es sollchedeffen ein blosses jäger.hauß, den Käysern gehörig, darauf einAmtmann gewöhnet, allda gestanden haben, biß Graf Albrechtvon Hadsburg an. 1249 eine stadt daselbst erbauet, und dieselbe mirfrevheittn versehen, auch befestigen lassen. An. 1468 belagertensiedle schweitzer vergebens; an. ;8 aber wurde sie von HertzogBernharden von Weimar erobert. Die Frantzosen haben in denkriegen mit Teutschland allezeit ein äuge darauf gehabt, weil aberdie Schweitzer selbige in schütz genommen, haben sie es nie wagenwollen. (.'osmoZr. 8 c in Ldron-

Ileiv. bin. bin. Lerin, *

Waldstädte/ lat. Vbbe; 8)-lv2iic«, sind 4 Oefferreichische städtein Schwabe», längst dem Rhelnstrom, und zwar theils an dessenrechtem User, theils zur lincken gelegen,nemlich Rheinfelden,Seckin «gen, Lauffenburg und Waldshut . Es werben auch mit dem na-men der 4 Waldstadte benennet, die 4 Eybqeuoßische Cantvnen Lu«'cern, Uri , Schweitz und Unterwaiden. Von selbigen hat den na-men der

Waldstädter - See / weit selbiger an mneldte 4 Cantonen an-stöffet. Er wird auch sonst der Lucernev-see genannt, und hat vonLucer» nach Uri 4 weilen in der länge, von Scantz-stadt nach Küstnacht «Vera meile» in der breite.

waldsteitt / sonst wallenstein/ ein Reichs-Gräfliches ge-schiecht auf der Schwäbischen Graftmbanck. Es ist seinem Ur-sprünge nach ein altes berühmtes Böhmisches geschlechte, welchesvon den Herren von Wartenberg abstammet, so vor diesem Herrenvon Ralsko hiessen, nachmals aber von einem schloß Wartenbergbenennet worden, und das Erb-schencken-amt in Böhmen geführekhaben, bis ste mit Johanne Georgio, Herrn von Warremberg, abge-storben sind. Aus diesem geschlechte war vor Mers Zdenko, Jo-hannis von Ralsko söhn. Dieser erbauete in einem walve nahe oeyder stadt Turnvv in Böhmen das schloß Waldstein, und wurde da-her zum unterscheid seiner brüder der Herr von Waldstein genennet,ob er gleich nicht daselbst, sondern zu Wells residirte. Er starb an-ia; 6 , und hinterließ 4 söhne, welche so viel linien stiffteten, dievon ihren residentzen, Wells, Kolstein, Kuckstein und Sturmbergbenennet worden. Die letzter« ; gierigen bald wieder ab, und bliebnur die von Wells übrig. Diese stifftete Zdenko U, Herr von Wald -kein, der Johannem hinterließ. Dieser hatte sehr viel kinder, der.

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