war
AM')Edllardnm/ seinen Nachfolger; -)Wilhelmum; ;)Honoriam/verheyrakhel an Wilhelmum Dilke von Maiiolccastlc in Warwicks-hire; 4) Franriscam/ verheyrakhetan den Baronel/Wilyelmum NoclvvnKirby; e) Theodosiam/verheyrathel an LcnBaronet/ LhomamBrereton. Eduardus succedirte seinem vater u». iü7o/und heyrathcleFranciftam / eine lochtcrbcs Ritters Wilhelm Brereton / und nach-mals eintziqe erbin ihres vrnders / des vorgedachtenDhoma Brereton.Mit derselben zeugte er« Wilhelmum / seinen tucceffor; 2) Ferdi-nandum; ;) Eaiharinam / verheyrakhel an Henrici / Grafen vonGtamford, dritten söhn/ JohamiemGrey; 4) Humbltttam-Wil»Helm hcyratheke Franciscam / die älteste kochtcr / welche seines vatersschwerer / Houoria / dem obgcdachcen Wilhelms Dilke grbohren har-re. Von ihr bekam er folgende kinder i> Eduardum; ») Wilhelmum;?) Franciscam. Eduardus succedirte seinem vater/ starb aber an.'7->4da er noch minderjährig war; wsraufseine gcmadlin/Diana / einerechter des Ritters Lhvma Howard von Alfred / nicht lange nach sei»ncm tobe ihm einen söhn/gleichfalls Eduarvus genannt/ gebahr-D-'L-
LsronaZe. //, ^>,21.
Ward / (Samuel/) ein angesehener Engelländischer Dieologusdes >7 seculi / hat das snndament seiner üudien in Cambridge geleget/woselbst er i» colieZio Lmsnueli; 8oc'ms gewesen / und gelangte her-nach zu unterschiedlichen ämpkern und würden. An. -6os wardihm diekrLteÄurdes kollegü Susscx ober Sldney anvertrauet / dabey er»och den ärcklchaconst zu Tannkon hatte. Hernach prvmovirte er invoLtorsm IliLsIoZisc und ward kroletlor PNeologire iVtsrAsre-rtisnus zu Cambridge an. r6ri. Wegen s iner fürkrestichen capacikätsandte ihn König Jaeobus l an. >618 mit Davenant und andern / zudem bekandren 8)noäo zu Dvrtrecht / da er stchs sehr angelegen seynliesse / die gemeine lehr gegen die Arminianer zu vmhäbigen/ obgleichrrinber lehr von der allgemeinen Gnad Gottes / und den fruchtendestodes Christi / eben wie sein collexa Davenant und die BremischenIdeolog,, näher den Romonstrantrn a!s Lonrra - Remonstrantengetrettcn / wie sie bann in der 74 ftsston gegen die andern behaupteten/Christus fcy für alle menschen gestorben. Man hält darfür / er sey dersmkor des ss uLcii äs czämque arriculis KemonttrLnrium , welchesunter dem gemeinen nahmen der Britannischen 1'deologoiuln in den-aed. 8700^. vorörac. vorkvnnnt / und mit mehr Moderation undklughcir / als andrer Ikeologorum ihre auffgesetzi ist. Doch soll hie»rauh nicht geschlossen werden / es habe Ward der Remonstranten ihregantze lehr damahl oder hernach / wie andre Engelländische Ideo-log!, / als Goud Lcc. j ekhan /angenommen t gestalten aus einem vonihm an Gerh- I- Voßium an. ,0,9 abgelassenen schreiben erhällt/ baßrr bamahlcn noch fest in der alten lehr bestanden / und gar kein freundder Remonstranten gewesen. Sonst hat man noch von demselben un-terschiedliche theologische Wcrü'e im knick / davon ein grosser theil/ alsrlitlsrr. ele Leccsto orlAlnsIi, cls jultikcmione.Lcc. in folio zusammengetruckt/ von Sctho Wardo stud herauß gegeben worden. Sein lra-cral äe ekkescis L3pl,smi, darin» er zu erweisen trachtet / daß alle ge-knufften kinder gerechtfertiget werden/ findet sich in SamkeriOpen-dus mit dessen ammsclveriioaibur. Er starb im dec. an >64;. Vonihm ist unterscheide» ein andrer Samuel Ward / Prediger zu Zpswichund LsccalLureuL 8. Ideologie, weicher um eben selbige zeit gclebel/und sich durch allerhand pranische Küchlein und 8ermon; , als Dkriksll in S>I , liseos ksicli, cole krorn tke altar, sseckros jutbics > «'0L rc>Orvokzrck Lcc.bekandk gemacht. /« /V'SDÄ tLtb.sngl.^Ä.H'ri.vordr.L^^kikor.tcripl.uiriuscz. ex eciil. AArLe-»-. Lzritt.
pr-rti.viror. *
ward/ (Sethus) ein berühmter Engelländischer LckalkemsticurAnd Bischvff/war an. >s,7zuBunlingro-, inHerefordgebvhren/ undzu Cambridge in Sidney LolieZio in den studien alifferzogen/daseiblter anfangs von Samuel Ward / dem dieses LoileA», wel-
cher / ob schon er ihn» auff keine weiß verwandt war / ein svndcrbahreliebe zu dem selben trug/zu einem bleuer ist angenommen worden. Weil«reine mächtige neigungzu den mathematischen studien bey sich verspür-te / that er einen excur» aufdie Landschaft zu Dughlred /um von sel-bigem einige erläukerung über seinen Llsvem lVlschemsricLrn einzu-nehmen/ wie er dann auch nachwärts dieses buch seinen Pupillen ausder Akademie vorlaß. Er ward zwar an. 164z mit andern wegen seinertreu gegen den König von seinem platz vertrieben / und in 8.IohaiinisDollegio eingesperret/ haiss auch ein diseurs gegen das (.ouvenaarverfertigen; doch ließ er sich an- .^9 zu anderen gedancken verleiten/und erlangte hierauf von Lenenl'LilLmenwrüs die protetkonem »'tro-«omiLsgi Öxfurl/an des vertriebenen Joh- Gravii platz / ja er ließ sichhernach zu annehmling des independnicischen LnZLZemenc; bereden.An. 1654 promsvirte er in OoÄorem Ideologie, hierauf erlangterr den Lamorsr von Ereker / und nachgehends die 1 rsetectur oescolleeti Prioitslis. Und ob er gleich an. lüSo diese stell wieder quit-tiere» und zu London eine predige,-stell annehmen muste / ward er dochnoch dasselbe jähr in sein voriges Lsnwrac wieder eingesetzt / und baldhernach zum Oecavo von Ereter gemacht. An- >66- stieg er zuberBischöflichen würde von Ereker / von bannen er an- ,607 l» dem Biß-rhum von Salisbliry transferirt worden / und dazu vorn Korns dieCautzler-stelle des vrdens ot rlle karren erlangt. Weil ihm ür.Pwrcedas recht die beneücia lind würden von Salisbury ausziikheilen / Nichtzustehen wolte/ als welches er dem König zuschrieb/ erhub sich eingrosser streit zwischen denselben- Ward nahm dieses so liesszu hertzen/daß seine leibs und gemüths-kräffken gäntzlic!) erschöpft wurden /son-derlich als er deßhalbcn bey schlechter Witterung rn hohem alter beschwer-liche reisen nach Hof thun muste/ja er wurde zu allen geschafften gantz un-tüchtig/ und verließ bis zeitliche nicht fern von London an-'689. Erwar einer der fürnehni sten/ welche die Königliche socittar ber wiffen-fchafften haben helffen aufrichten / deren er auch ein UenciuMm ver-ehrt ; er wendete grosse summen an / den fluß zu tMnsbury schiff«bahr zu machen / so thäte er auch grosse fchenäungcn. Sein -Crackerwird von Bischoff Turnet also gestellek - Er befasse eine weitgehende
war 8zz
wissenschasst , hatte in die mathematische ffudten tieffeittgedrimgeii,und war em sehr wo nicht gar zu geschickter mann; bann manzweifelte stam an feiner anfrichtigkell; er hatte in vorigen zettenden mantel nach dem wind gedrehet, und den bund geschworen,deßwegen haßten ihn die hochfliegenden geistlichen als ein wetter-bahn. Aber Lord Clarendom halfihm auf, als der da sahe, daßer vor anderen fähig wäre, die kirch zu regieren : Deßwegen er»griff Ward hohe gedancken von scharffer Vollziehung der Conformi»tat. Er war ein grosser Staats-mann, aber mittelmäßiger Illes-loZus. Seine werckc im druck sind : Lila/ ot rke being Lncl A.c-rribuces cck Loci; cke Lomen5 ; I<ls» IriZoriornekkise cksmonttr. ßVmciiciL LcsäemiLfum ; LxercilLr. contrs B. ttobbW; /./brono-rnis kec-we-rics ; 8ermom Lcc. Lrd. Oxon. Louün. oL
stippl. Nick. ok LnZl. *
TVardhus / ist der »ame einer Norwegifchm Provintz, undzwar derjenigen, welche am meisten gegen Mitternacht ücgt. Siebegreifst die landfchafften Finmarck und Norwegifch-Lapsand i»sich, und gräntzt theils an den mitternächtlichen ocesnum, theilsaber an das amt Drontheim , an Scpmevifch'LapPlanb und anMofcau. Wegen der grossen kalte ist diese gegend weder fruchtbarnoch starck bewohnt, und die beste Nahrung der einwohner, welchevon ziemlich rauhen litten sind, bestehet in Viehzucht- Nicht weitvon den gräntzm des Moicowitifchen Laplands liegt hart an derseeküste dieser Provintz eine kleine inful, aufwelcher sich ein schloß,gleichfalls Wardhiis genannt, befindet, dessen sesiungs.werckegrossen theils verfallen sind.
Ware/eine marcklstadt in der Engelländifchen Provintz Hert.fordShire, an dem canal, welcher aus dem flusse Lea bis nach Lvn»den geleitet wirb. Sie liegt 21 meiien von bannen, zwischen lau»ter dorffern, gärten und Inst-Häufern. äslicer. ^/,^s «rar
cle Zrsnäe LrclLgne p. 84.
lVaren/ ein siädtlein nebst einem amte, an dem Catpiner«seein dem Mecklenburgischen Fürstenthum Wenden, lopoempk.
8sx.mt. p. 2Z4.
warcnbrück/warnburg oder wartenbera/ ein städtlcinan der schivartzen Elster im amr Liebenwerda, Cbur. SächsischenCrayfes, gelegen. Etliche nennen den ort auch Arenbrück/ daSist, Adlersdrück, weil ahr in der Wendischen spräche einen adler be»deutet. Doch es scheinet vielmehr, daß derart, wie das nahe gele»gene städtlein Liebenwerda, seinen »amen von dem Worte warte,(fpecula) habe und besser Warteburg oder Warlenbrück genennerwerde; wie denn solches 2 äixlomscs > deren eines an. 1210 vondem Maggrafen Conraöo in -Osterland , das andre vvn Marg»gras Dietrichen zu Meissen , in eben selbigem jähr gegeben, bekräff»kigen, indem beyde zu Warlenbrück batirt sind. scripr«
I-ussric. roin. 4 p. 169. Gleisn, cllron. 0.lbeLlr. 8sx. k. ; p. 159. '
warfuse/ (Renatus Grafvon) stehe rienesse.
lVarham/ eine m arcktstadt in der süd-östlichen gegend der En»gellänbischen ProvichDorstksbire. Sie liegt gar bequem zwischenr flüssen, nemiich derFrvme und Biddie, nahe bey der gegend, w»sie in die see fallen, md hat steinerne brücken darüber. Warhanrwar vormals ein guter handels-ort, und mit reichen einwohnernangefüllet, hatte eine starcke mauer, und war durch ein schön raste!bcvestiger. Anjetzo aber ist der Hafen verschlemmet, das castei Wgründe, und die meisten kirchen niedergerissen.
Warham / (Wilhelm) war aus einer guten Adelichen famili'ein Hampsyire gewhren, und zur rechts - gelehrsamkeit angehalten,in welcher er auch Ooäkor ward. Henrich Vtl. König in Engel »land, machte ihn zum krcckeüor und Rvllenverwahrer in der Can»tzeley, schickte ihn auch nach erwiesener geschickiichkeit, ais semeirGesandten, an den Hertzog von Burgund . Nach seiner wieder»,kunfft ward er Bischoff zu Londeu, und an. i sor Ertz - Bischoff z,rCanterbury . Kurtz vorher, ehe er biß Ertz- Bißthum antrat, mach»te ihn der König zum Cantzler von Engelland, weichem amte er bisan. i;iü wohl vorstund. Da aber Wolsty ansieng so mächtig zirwerden, daß sonst niemand ein Wort zu spreche» hakte, gab er diesiegel halb gezwungen und halb gutwillig von sich. Er lebte nachdiesem noch bis den 27 aug. an. i;?2, und hatte das vergnügen,daß ihm nach Wolseys falle das Cantzler. amt wieder angetragenward, dessen er sich aber weigerte. Er war ein grosser Staaks-Mi»nister und guter Hofmann, der sich aber zu keiner bsiIellL oder sei»ner würde unanständigen Niederträchtigkeit verleiten ließ. In ver»folgung der Protestanten erzeigte er sich etwas harte, sonst aber liebteund schützte er die gelehrten, wie er denn insonderheit viel aufErat»mum gehalten. P'ke likesol'rke l.oräs LkLncellorr.
IVarmbrunn/ eine Cistercienser zu dem kloster Grissau in demHertzoglhum Jauer gehörige Probstey, welche an. ,40; dieAdeli«che familie von Schaffgotsch fundirt hat, und heutiqes tages voirden theils in besitz habenden berühmten Hirschdergischm bädern,auch die Hirschdergische Probstey genennet wirb.
Marinborg/ oder waringburg/ lst eine kleine stadt, an dersüdliche» küste der Dänischen insui Seeland, der insul Falster gegenüber, gelegen. Sie ist mit einem Hafen versehen, wie auch mit ej»nein Königlichen schloß, welches aber grossen theils verfallen.
warrnus/ Varinus, Ertz-Mchoffzu Cöln, s wahren.
warmister / Wermister ober Werminster / ist eine kleinestabl in Engelland, in WiltShire , an dem kleinen fluß Diver odeeDever.ril, bey ben grantzen von Sommersetshire, gelegen. Sieist von einem grossen alterlhum, und, wie die meisten glauben, scho»IV theil. Nnn nn zu