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war
Martenberg, war an. 148; gebohren , und folgte dem kriege.AIs Frantz von Stckingen die stadl Worms deMegte, stund erdemselben bey, als aber derselbe auch mit dem Churfürsten von dermfM, Lubovieo, in feindschafft gerathen, sandte er ihm einen ab«sage-briefzu, in welchem kriege das bauß Warlenberg zerstorel undverbrannt worben. Als man nun das Sickmglsche lchloß Land
rue.n"nHmwNnann dahin verordnet. Mit dem ChurfürstenUriel in Mavntz und dessen drnder Orengeln von Gemmmgen hat»te er stärcke fthbe», darinnen die Waßgauische Häuser sich seinerannahmen , den Churfürsten nach Drachenfels mitten, und sicherboten, so fern der Churfürst gegen ihren netter »n recht obliegenwürde, ihm solches wiederfahren solle, widrigen falls aber undauferfvlqteü anffenbleiden wären sie gesinnet, lich dem Churfürstenin widersetzen. An. ,;-s verheyrathete er sich mit MargarethaJshanntsvo» Nenhausen zu Hofheim und Olannä zu Nlppenbergtochter, und starb an. i;; 4 - Seine söhne waren Johannes, ,0als Dechant des kiosters 8. Adelbeit zu Seltz in dem skraßburgerBsschofftbum an. 1546 dieses zeilliche gesegnet; Cunrad der Mund Werner, welcher jung gestorben. Cunrad der III Kolb vonWartenberg ward an. ,52; zu Worms gebohren, als,eine mutierwegen des bauern aufruhrs dahin gcflöchtet hatte. Nach seinesVaters absterben brachten ihn seine Vormünder an Pfaltzgraf Heln.richs, Bischoff zu Worms und Fceystngen Hof, bey welchem ereine zeitlang in diensten gewesen. Endlich ist er Pfaltz-Zwcybru»ckischer Ober Amtmann zu Llchtenberg worden, hat sich aber baldwieder aufseine guter begeben. Wegen seiner aufrichtig keil ist erbey den meisten Fürsten leidigen ianbes, sonderlich bey dem Chur «fürsten von der Pfaltz Fridenco m > und nachgcdends bey demLämmittrmoreder Chur-Pfaltz, Hertzog Johann Castmirn, sehrwerih und angenehm gewesen. Er starb an. 1 syy in dem 74 jähreseines alters. Mit seiner andern ehefrau Agnes Landschali» vonSleinach, Hanß Lanbschalen zu Vluesheim rochier, hat er gezeugtHanß Ludwigen, so an. jung starb, und Cunrad den IV,Kolb von Wartenderg. Dieser war gebohren an. 1558, und wurde,nachdem er den ttuästs fleißig obgelegen, nach Franckreich geschickt,allwo er bis ins ; jähr verblieben, unb so bald er heraus gekom-men, von Pfaltzgraf Johann Castmirn zu einem Hofmeister, auchals gedachter Pfaltzgraf die vormundschaffl und admimstration derChnrfiirstlichen Pfaltz übernommen, zu seinem Oder-Amtmann zuKaiserslautern bestellet worden. Er starb den 20 ock. an. 1602,und hinterließ aus seiner ersten ehe mit Anna Seyfriebs von Ober»kirch unb Margaretha von Venningcn tochter, einen söhn, Jo.hann Castmir, von dem hernach, und eine tochter, Elisabeth,welche an. ,6,; unverheyralhet gestorben. In der andern ebe mitUrsula, einer tochter Hanß Landschaden von Stemach, Chur .Pfältzischen geheimen Raths und Ober-Marschalls, von Felicitasvon Bödiqhelm, hat er eine» söhn, Cunraden, von dem untenausführlicher, und 4töchter gezeuget, davon die ; erster« sehrjung wiederum dieses zeitliche verlasse». Die letztere aber, AnnaMaria, so an. 1594 gebohren, und an. 1617 an Friedrich Cast«mir Plarern von Gcyersberg vermählt worden, starb an. ,6;,.Die dritte ehe ist ohne kindcr gewtten. Johann Castmir Kolb vonWartenberg, Fürstlicher Pfaltz-Limmmscher geheimer Rath undStadthaltcr, war gebohren den 1; in!, an. ,;84, welcher nach»dem er viel denckwürdige thäte,, verrichtet, den 22 sept. an.. ,66,mit tode abgieng. An. ,6,; den ro febr. verheyrathete er sich mitUrsula, Erph Ludwigs von Stadion und Margarethen von Rhein»berg tochter, welche ihm einen söhn und 6 töchtcrznr well gebracht,die alte lehr jung verschieden, ausgenommen die letztere, Lonise,so an. 1627 gebohren, und an. ,äs; an Wolffgaiig Bernhard vonGelspitzhetin, Pfaltz»Simniecischen gedeinien Rath und Ober«Hauptmann z» Creutznach vermählt worden, worauf sie an. 1667gestorben. Die andre gemablm war Judith, Hauß Philipps vonFlerschhenn und Rahe! von Mouron tochter, mit welcher er gezcu»getan. ,6;6 Elisabctbam Eleonoram , so an. 1667 verschieden;an. iä;7 Ludwig Castmirn, der nicht ein jähr überlebt; an. iü;8Annain Magdalenam, so an. 167; a» Lndivu; Adolphen vonBotzveim, Fürstlich»Psaltz.Zwcvbrücklschcn Stallmeister, ver»wählt worden; an. 1L40 dcn r jan. Tbcodorum, so zu Metz den22 sept. an. iü6s dieses zeitliche gelegne!; an. 164; den 6 febr.Johann Castmirn Kolb, Rcichs-Grafen von Wartenberg, undan. 1644 Judilham < io zn anfange des folgenden zahres starb.Endlich als auch an. 1644 den 17 inl. diese seine andre gemahlin zuMetz gestorben, ist er den 6 jan. a». 1647 rüder dritte» ehe qeschrit»ten mit Maria Clara von Liewenstein, gebobrnen von Flerschheim,Philippi Francisci von Liewenstein zu Oster-Svey nachgelasseneWitwe, m>t weicher er aber keine Ander gezeuget. Es blieb alsoder eintzige söhn und erbe des Wartenbergischen Hanfes JohannCastmir Kolb, des H. Römischen Reichs Graf von Wartenberg,von weichen, oben der articul Rolbe nachzuseben. -
^«,r incolinoäromio s-rsre 6 c. ;2 p. 750 3p. Kleikoin.
,n mcrrop. 1 .4 c. 4. >n ckron. 8 ck 3 umk. p. s 14 La
LMMLil. 36 k. I. z,. s4l. 8ckvveik2er - ckron.
in 3 rm 3 >. 8 uev.p.r.I.ü.t' ,27 Le p.;. 1.4. t. 244. cks
vere,Lu; 6erm3ni« monatberüs I.i.H.;.x>.2; ap.dolclakl scripr.re-rum Klemu»». reZno kok.c. ,.p.r64 Le conckir. linder.
p. 4 > 7 - 8pe)-r.ckron. 1.4,0.22. p ; 70. IM. epitc.
IIIkr 3 je-lIin.p.;-?. Klleltpiexel p.i I.L.c.4.s.49.
inssc. reM, kok. in cocllcecliplom 3 r.p, 2 .p. 268 .
cliLur; von llen pllickren eine; okertien 8,33t; minNler;.
Genealogie cle; uralten K-Ieiiclu-n gesckleckt; cier Kolben vonWarrenkerg. Vkirr/e«
Welche; letztere schrifften sich bey Johann Castmir Kol»bens von Wartenderg väterlichen Instruktion befinden.
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kiHor. remarguca 1704 p.rry. cke jnrs pvik.h«:rell
8.keio>tcke H6eiicke gesckleckker p. ; So.
Wartenberg/ (Johann Castmir Kolb von) FüMch.UM.Stmmenscher geheimer Rath und Stadthallrr zu Kaylerslau ern,war ein söhn Cunrad Kolbens von Wartenberg, Ober.Amtmannszu Kayserslauter» und Annä von Oberkirch, welche ihii den w >«,an. 1 ;84 gebohren. Von seinem vater wurde er zu den ttuL Mgepalten, worauf er nach dessen absterben an. ,6°; seine reisen an.getreten, unb unter andern in Italien ein so grosses ansehen m
langet, daß der Groß-Hertzog von Fiorentz ihm das comm,n-!aseiner gar-ie anvertrauet, welches er auch s jähr lang Mm.Nach diesem begab er sich wieder nach Hause, und ward an. lüv»von Friedrich dem IV, Churfürsten von der Pfaltz, als Mh MCammerjuncker angenommen, weiche ckargs er auch bey HMsöhne Friedrich dem V behalten, und demselben an. 161; aufsei,nein beylagec in Engeiiand aufgewartet. Dabey war er zugleichAmtmann zu Stcomberg und hernach Vogt zuBretten. AIs aberan. .6,9 gedachter Churfürst Friedrich der V die Böhmische croneangenommen, trat er wiederum in kriegs.dienste, und wurde indein folgenden jähre, als der krieg sich in die Pfaltz gezogen, M6anel-3l-Lornr»iüLrlo über die darinnen gelegene armcen verordnet,welche stelle er; jähr verwaltet, und so wohl w währender zeit alsauch zuvor unterschiedliche comrrMone; in Franckreich, m En»gelland, m den Niederlanden , bey dem Hertzog von LolhriWN,bey den Ständen der Union, wie auch an andern vrien abgelegt.AiS an. 1622 die Spamer Manheim belagert, wurde er von derChnrsürstlichen Mutter, Lonise Juliana von Oranien, ersucht,in diesen vrt Proviant zu bringen, welches er auch auf eigne unke«jlen über sich nahm, unb so wohl vor sein gelb die vicinalienzuStraßburg kauffle, als auch die hierzu nöthige convo» vv» roomann auS eignen Mitteln warb. Allein weil in währender Mals er mit dem Proviant >m anznge war, sich die stadl ergeben, Wjieer nicht allein dieses alles nebst ;aoo gülden, sondern auch nachÜbergabe der gantze» Pfaltz alle seine guter im stich lassen, die ernicht eher als an. 162;, und zwar mit schwere» Unkosten, wiedererlangen können. An. 1627 sendete ihn der PfaltzgrafLudwig W»lipp zu Simmern an den Kayserlichen Hof, und an. iü,s bcsicllieihn PfaltzgrafJvhanes der »nngere zu Zweybrücken zu einemE«»Halter von Zweybrücken, von banne» er ihn a>i.iüzo,»ich HMu-und Berlin wegen der Neudurgnchen hcyraib verschiM M.,L;i reiste er auf begehren deserwähllen Königs in MmeiErie»drichs, »ach Holland , wartete demselben m dem M, dw ermit dem Könige i» schweben Gustavo Adolphe Man, dieselbegantze zeit auf, unb blieb auch bey ibm bis an dessen absterben, soden 19 nov. an. ,s;r zu Mayntz erfolget. Hierauf ward er vondessen wilwe wiederum nach Holland gefordert, und von danmiinach Engelland gesendet, daselbst nebst andern vemchlungen auchden ocbcn des hosenbandcs zu überneffern. Nach seiner heiMObetrat er seine längst vorbin gebabce Chnr.Pfäitzische gchciiueRaths-stelle wieder, und wohnte allen tagefahrlen der confvderir.lcn Cronen, Fürsten und Alande wegen Cvur.Pfaltz bey. Wie.wol er nnn alle diese hedicliungcn wegen der Lamaligen tcübselWzelten gantze i r jahr ohne einige bcsoidung verwaltet, und noch da«bey eine grosse summe von dem senngen zugesetzt- so ist er doch deinCbnrhause treu geblieben. Nach der Nördüngersschlacht an. -S;;müsse er zum cm'bernmal das land räumen , alle seine guter verlas-sen , und sich unter Frantzösischcn schütz zn Metz bis in das 1; Maufhallen , m welcher zelt er sich bey den Reformirten selbigen orlsin solches anjehcn gebracht, daß sie ihn an den Königlichen Fra»'tzöstschen Hof wegen des schlechten zustandeS ihrer kirchen abgesendet.An. ,647 als er aus seinem exillo wieder »ach Hause gekommen,seine verwüstete guter in besitz zu nehmen, einschloß er sich, Wmehr in Herren-blenste zu treten, sondern allein Gott und den sei«nigcn die übrige ledens-M zu diene». Deswegen auch als derChurfürst Carl Ludwig von der Pfaltz nack gemachtem Wen«schluß seine länder wiederum bezogen, und ,hm die geheime Raths'und Vitzdums stelle zu Neustadt an der Harr angetragen, er solchemit vorschützn».) seines hohen alrcrs von sich ablehnte. Als aman. ,6;; Pfaltzgraf Ludwig Philipp, Hertzog zu Summn, pstorben, und dessen hinterlasse wittwe, Eleonora von BraMl'bürg , als Vormunden» und Regenlin >b» ersuchte, die geb«Raths, steile samt der otadthalterschaffc zu Kayierslaulern Msich zu nehmen, trat er endlich in dem 71 jah? lemes asters dihm aufgetragene ämter an, u»b verwaltete jclbige bis an M»tob, welcher den 22 sevt. an. 1661 erfolget- Er hat, w>e Mgedacht, ; gemahliiiiien gehabt, und ohne die andern kmMMder Miller» gemahlin Tbeodorum und Johann Castmirn WM.Vor deren erziehmig war er sehr besorgt, ««d mulle doch Mbzwciffein, ob er solche selbst wurde vollführen onnen/w!«rncs ä° lade alt war, als der letztere lohn gevohrk wu e, «andern leuten aber sich wenig vermuthe» konte, well ble MMund kirchen in seidiger gegend gantz schstöcet lagen. D rha vmsich vornahm, selbst seinen söhnen einige lehren schriff « zu r>teriassen, welche er „ach den ) daupt-pflichten der m nlch-n^capilel verfasset. Als nun nach ,einem tobe Cburfml-Ca^^wlg der weise diese schrifft gesehen, hat ^ selbige vor w ^schätzet, daß sie ans licht mochte, gestcllet wecdai, >vcl«cS«^Zweybrücken unter demtitnl: väterliche lustruccion avst t ^ge,chehcn. Als aber selbige nicht mehr i" Beffch
,69s und , 7°4 zu Berlin mit einer vorrede Johai ms vo^
Königlichen Preußilchcn geheimen Ralhs und Ober.cereniMeisters, vermehrter aufgeleget worden-Martenberg/ (Conrad Kolb von) Kömg^"ngchgehends Chur»Pfaltzischer Odtister und Bürgst