>,war was
»446 oder zu anfaule des jahrs 1447/ und weil seine eintzige tochter
, kindheit gestorben - so succcdirte ihm seine schwester
Ek ^ namens, eine gemahlin Richardi Nevils, Grafen von Sa«Nsvury. Lrirannla. asE/eckk /,,/?. s/'Fj»?/. vol. l p.
^Nlarwick/ sRichard,is Nevil Grafvon ) siehe NevilsRi»
Warwick/ (Johannes Dudley Graf von) s. Dudley.
^"'e kabt nebst einem haven, in der Schwedischen Pro»vintz tzaianien in Finnland , an der ost.seite des Bvthmschen meer»Fele^zen. Vorzeiten hat auch ein vornehmes Adllches gc»,'ch'echt in Schweden diesen »amen geführel, von welchem sonder»nch ErichMaja, Ritter und Reichs-Rath, bekannt ist. Er wurdean. i?ro m dem Slockholmischen bluldade enthauptet, >ein söhnGustav aber bestieg den Schwedischen thron, stehe GustüvUSl.
invenr. i>uec.
Wasaburg/ wcksenburg/ eine Gräfliche familie, welcheves Schiveoischen Königs Gustavi Adolph! natürlichem söhne,Gustav Gustavlohn, herstammet. Derselve hinterließ bey seinem!u'>/^-,brfolgten tobe von seiner gemahlin,einer Grästn von Wied,Gustav Adolphen, Grafen von Wajäburg, der zu Hundlssen resi«viret lind sich an. 1679 mit Angelica Calharina, Grästn von Leinin»gen. Westerburg, vermählt hat, welche ihm 9 söhne gebvhren,nemlich Carl Wilhelmen, an. rüZo, Gustav Adolphen an. 1682,Heinrich Otten an. ra8;, George Moritzen an. 1687 und AntonAdolphen an. iü§8.
Waser/ (Caspar) ward zu Zürich gebshren und daselbst an.i;94 unter die kirchen-diener aufgenommen, bekam an. 19-6 einOiscon-ic bey dem grossen Münster , und in eben demleiben jähret'roteüionem iinAu« Itebrs^e, weiter an. 1607 ein LLllonieLi samtder Profession der Griechischen spräche, und letztlich an. 1611 diet^oteüionem cheolo§i« , welcher er auch bis an seinen den 9 sept.an. ,6r; erfolgten tov vorgestanden. Er hat ein iexlcon SiSiicumgesammlet, und ist bey seinem ende bis zu dem Mrcöstaben "I? kom»mcn, ohne daß es hernach pubiiciret worden, Seme cdirlc o?ersstnd vornemlich: snal^üs kiaiini 110; 6e ircerLoriv Lkrlti-! lecun-clum orckinsin IVIelctiisellecL; bisrogl^hicum cloÄ,inX LlirikiLiiL-;rr-listacus Lerm-Lnicas äs puigsronv > irriLginibus, l'apa l^omsnoLec. auch 6s Hebrreorum, Lkslllreorurn Lc 8/roram nurriir ; libri»res 6s anri^uiz Lebrscorum msnchrl; und andre mehr. Von seinenlindem ist merckwürdig, daß zwey söhne zu gleicher zeit die vor»nehmste stellen in dein geist.und weltlichen stände zu Zürich vertre.ten, indem Caspar und Pfarrer zum grossen Münster bisan. 1S77, Heinrich aber von an. 1652 vis an. 1669 Bürgermeistergewesen. Dieser letztere bat bey der solennen Eydgenoßischen Ge.sandschaffc an den König von Fcanckreich nach Paris an. i6ü; denbunb zu beschweren, das pr«66ium geführet-
Wasgau/ wird ein strich landes zwischen dem HertzogthumLothringen und der landschafft Zweydrücken, genennrl. Son»sten wird auch dieser name dem gantzen Vogeflschen oder Vosagi»scheu gebürge beygelegt, welches Elsaß von Lothringen absonderet,und so wohl gute Viehzucht , als viele ergiebige dergwercke hat-Loimogr. vorn V/ssrziav. *
Wasiligorod/ Lasiligorod/ lat.llsüiii csilmm, LMopo->ir, ein festes schloß und kleine offene stadt, welche Johannes Bast»lowitz, Czaar von Msscau, an. 152; in der gegeus, da der flußSura in die Wolga läufst, 8 meile» unter Nist Nowgorod erbauet.Das casteü wurde wider die Tartarn von Casan, weiche nicht lan.ge zuvor in Neusten eingefallen waren, und ;ooooo Russen in diegefangenschaffl weggeführet hatten, aufgerichtet. Wegen der de.quemen situativ» wird hier ziemliche Handlung getrieben. 0/^r-j
kers, reise-besckr. p. 94;.
Wasmuth/ ( Matthias ) war zu Kiel den 29 junii an. 1629gebohrcu, und hatte Georg Wasmukhm, einen bürger selbigenorts, zum vatcr. Als er den gründ seiner studier, in jeuiem vater.lande gelegt, gieng er nach Witte-Werg, und wurde daselbst l^sgi-üer. Von dar zog er nach Leiptzig, und weil er grosse lust zu denorientalischen sprachen hatte, that er auch eine reise in die Nieder,lande, um Lolwm, Loccejum und üennorri zu boren, wodurch erdergestalt zunahm, baß er tüchtig ward an. 1694 eine Arabischegrammatic zu Amsterdam zu ebiren. Aus Holland wendete er sichvach Straßburg , und von dar nach Bwel, um den Burkorff zuhören. So bald er wieder zu Hause angelanget,wurde er zu Rostock klotessor loZicer. Als an. 1Ü69 die Universität zu Kiel sundiretwarb,berief man ihn zum Lroteisor der orientalischen sprachen da«hin; er promovirte auch noch in selbigem jähre inOodtoremrKeo-ioss«, und erhielt an. 167 s zugleich die Profession in selbiger facul.tät- In seinem alter ficng er an aus den 70 Wochen Danielis eineastronomische zeit.rechnung zu verfertigen, woraufer eme ungemei.ne arbeit wendete. Es wurde» auch bereits auf der Komgin Chri.siina von Schweden kosten einige tadelten davon gedruckt; weilaber Wasmuth den i8noo. an. 1688 darüber verstarb, gerietb daSwerck in stecken. Seine schriffcen sind: srsmmsnca ^rabicz; bte-
braikmu; reikiculur; smegrna kstsbrseum z janus kieorsiimi; lasssllranornicse cbronoloZise reidirutse z snnsles cosü 8c kemporum.
rnerw. jan. 1686. monsll. uncerreck, 1L89.
mein. lkeol.
wassenaer/ der ort, von welchem sich das in Holland so be.rühmte geschlecht schreibt, ist in dem mittägigen Holland, zwijchenLeyden, und dem Haag, gantz nahe bey den Dünen, gelegen. Er»st gantz klein, bat aber einen ziemlichen disirict, welcher mit demtikui einer Baronie darzu gehört.
was 8Z9
Wassenaer/ eines der älteste» Adelichen und nunMehro Frey»herrlichen Häuser in Holland , so von den alten Burggrafen zu Lei.den herstammen soll. Anton von Wassenaer ist au. ,179 auf demthurnier zu Göttinnen erschienen- Von feinen söhnen wurde Phi.tippus, Herr von Wassenaer von Catwyck, ein vater,) Dietrichs,dessen nachkommen, so sich Herren von Grönfeld und Zandhorstgenennet, das stamm-hauß Wassenaer, 1 meile von Leiden gelegen,durch heyrathen an die Printzen von Ligne gelangen lassen, sie selbstaber sind schon vor langer zeit abgeaangen. 2) Philipp!, Herrn inDuyvenvorbe und Polan. Von dessen söhnen ist einer anverr derVicomten von Leiden worden, von welchen man aber weiter nichtsaufgezeichnet findet. Johannes ist ein oder-älter.vater wordenOswaldi,Grafen von Berghe zu St. Herrenberg, besten nachkom.men unmittelbare Reichs-güter, wie auch sitz und stimme auf denNeichs.tägen erhalten, und also hieher nicht gehören. ArnolduSaber, der dritte söhn, Herr von Duyvenvorbe, zeugte Arnoldum t!»der an. i s2? verstorben unv 2 söhne hinterlassen 1) Johaiinem, vondessen nachkommen gegen ausgang des 17 seculi florireta) Wilhelmvon Wassenaer, Herr von Ruyen, ehemaliger ^inbAiHäeur derStaaten von Holland in Franckreich, b) Jacob von Wassenaer,Herr von Duyvenvorbe und Vvvrschoten, Baitliv und Dickqrafvon Rbenlanden, und c) Friedrich Wilhelm von Wassenaer, Herrvon Rosande, des Printzen von Oranien Hauptmann von dergarbe, ein druder des vorhergehenden. Hierher mögen gehören s)Johann Baron von Wassenaer, der an. 1709 zum Lieutenant-Ad»nüral des Admirali!äts,col!eZü von Noro.Holland gemacht wor«den. k>) Heinrich Freyherr von Wassenaer, der im itztbesagkenjähre, als des Teutschen ordens Land-Comlur z«i Allenbüsen ver»storben; und c) der Baron von Wassenaer, so an. 1714 als Hol.ländischer General. Lieutenant verstorben; derselbe halle, nachdemer an. i/v; die schlacht bey Eckern verlohcen, oder wenigst für seinePerson allda unglücklich gewesen, das gcmvernemenl vvn Hertzo»genbusch erhalten. 2) Gisbertum, dessen urenckel Jacob Herr zuOodam an. 162; als Admiral von Holland verstorben, einen jodngleiches namens, und gleicher cds^Ze hinlerlastenb, von welchemder folgende artickel bandelt. procer. imx.!. 6 c. 1.
Wassenaer/ ( Jacob von ) Herr zu Opdam und Hensbrock,Admiral von Holland und West.Frießland, waren, sobnJacobsvon Wassenaer, Herrn zu Opdam, Admirals von Holland undWest.Frießland. Er ließ sich schon bey jungen jähren in der verei»niglen Niederlanden kriegs.dimsten gebrauchen, führte eine cvm.pagnie zu Pferde, war bey miterschieblichen belagerungen, sonder,lieh an. rs;2 vor Mastrichl, da er mir 100 mann zu pserde beySwckheim aufdrey Svanische compagnien lraff, und sie repoussir»te, auch^z davon gefangen bekam. Nachmals ward er in denrath der Lrtaateii von Holland aufgenommen, erlangte das Zouver-nemem der vestung Heusden, auch von den festen Plätzen undschantzen Crevecöur, St. Andreas, Vooren und Hement. Au. 16^7wurde er von der provintz Holland an die provintzien Geldern unsOder. Issel, mn stlbige zu der separation von Franckreich, unddein frieden mit Spanien zu bewegen, abgeschickt. An. 1643 per«richtete er die gesimbschafft wegen der Genera!.Staaten zu Cbur.fürst Friedrich Wilhelms zu Brandenburg älteste» Printzen muff»seiu zu Eleve, ingleichen ward er im »amen der provintz Hollandan Geldern und Ober. Assel nach Printz Wilhelms von Oranien tobe Ver vorsetzenden iraals'veränberungen halber abgeschicket; sonahm er auch an. 1091 von Holland die commission aus sich, dieStaaten von Seeland abzuhalten, daß sie des verstorbenen Printzenunmündigen >oyne die Siadthallerschaffc nicht zuwenden möchten.In eben diesem jähre gieng er in geiandschafft nach Eleve zu demobgcdachten Churfürsten Friedrich Wilhelm, und nach Düsskldorsszu Pfaltzgraf Wolff Wilhelmen, und den zwischen beyden entslan.denen krieg beyzulegen ; gestalt er auch von solchen zum zweytenmal ab-uub zureisete, da denn bey Auqerort die Chur -und Fürstli.ehe zusammenkunffr, auch endlich der friede erfolgie. Als m demkriege zwijchen dem Lrokeüor m Engelland, Olivier Ccomwell,und den verienigten Niederlanden, der Admiral Martin HerbertsTromp um seist leben gekommen, trug man ihm an. ,69; die er.tebigte ckarge an; weil er nun niemals zuvor sich zur see gebrauchenlassen, hatte er anfänglich keine lustzdarzu, acceptirte sie aber dochendlich. Er ließ hierauf wieder diejenigen, so ihre gebühr in demletzt'gehaltenen see.treffen nicht beobachtet, die straffe ergehen, undcommandirte die Holländische» kriegs-schiffe bis zu dem erfolgtenfrieden. An. 1697 führte er eine flotte nach Dorlugall, wobey eezugleich die legation an den König Alphonsum übernahm, und weilihm, im fall man an Königl. Portugiesischer feite der damaligenBrastliaiiischc» irrungen halber nicht satisfaction geben würde, aufdie aus Brasilien kommende schiffe zu passen instrucrion gegebenworden, »ahm er von solchen 2l hinweg, und kam damit glücklichin Holland an. An. 1693 wurde er König Friedrich dem m inDänemarck mit einer see. armabe zu hülffe geschickt, allws esden 2? oct. mit dem Schwedischen ReichS.Admiral, Carl Gustav Wrangel , im Sunde zu einer blutigen ste.schlacht kam, er aberdennoch mit seinen schiffen nach Coppenhagen durchdrang. InDänemarck verblieb er säst ein jähr, und ob schon der EnglischeAdmiral Montag» zum bcystande des Königs von Schweben auchin dem Sunde anlangete, erwiesen sie beyde sich doch nicht feind-selig gegen einander, und langete er an. 1699 wieder m Holland an-Bcv Kdnig Carls deS tt in Groß.Brittamiien ankunfft in demHaag an- iLüo war er einer der vornehmsten- die ihn im nameirder Staaten bedienten, an statt deren er auch bey des KdnigS ab«schiede das wort führte. Als es aber nachmals an. >669 zwischendiesem Könige und den vereinigten Niederlande » zum öffentliche»kriege kam, commandirte er die kricqs.flotte der Holländer, halttaber das ungiück, daß in dem hitzigen see.gefechte an, »669 mit des
Engellan-