wee
aus dem Hause GaeSbeck tochter zurgemahlin gehabt, und mit ihrdie guter Wcede erhallen, wovon er sich anfangen zu nennen. Zugleicheren ist Heinrich vonAmersforl.Abtzu St.Paul zu Utrecht ,gewesen. Vorgevachren Wyers söhn, Heinrich von Weebe, hatnoch um das jähr »-88 gelevek. Von dessen nachkommen habe»sich einige Bosch von Weebe genennel, so man aber nachgehendsunterlassen. Eberhard lebte zu ansang des »7 seculi. Dessen alle-rer lobn gleiches namens ist Herr von Dyckfels und Mcal der Pro»vintz Utrecht gewesen , der jüngere aber, Johann von Weebe, Bür-germeister zu Utrecht , hat wegen seidiger stadt der Versammlungder General.Staaten beygewohnet, eine gesandschafft an demKö»niglichen Dänischen Hofe verrichtet/ und ist am ,L?8 verstorben. Erhinterließ folgende 4 söhne: ») George Johann, Baron von Wee«de, Freyherr» von Valgvyen, Rentherrn von Walenvurg, Werdtund Mvuschvtt, Admiral in den Nord-quartieren, Gencral-Maiorder msttniei 5 und Gouverneur zu Erave, einen Vater a) JohannWarnarbö auf Walenburg, Domherrn zu Utrecht , wozu er au.»664 durch dcförderung seines vettern Eberhard« von Weebe, Dom»Dechcmts daselbst, gelanget; er ist an. 169; als Capitam in derschlachl beyLanden geblieben. lHJacobinä Margarelhä,die a. »702anFurstLevrecht von Anhalk-Bernburg vermählet worden; und c)Friedrich Easimirs ausBalgoyn. r) Eberharden, Herrn zu Wee»Le, Dyckfelv, Ratenes rc. rc. Dom.Dechanl zu Utrecht , welcher an.lü7- Abgesandter an dem Englischen Hofe gewesen, an. 1674 inden ralh der Staaten aufgenommen worden, und an. »679 eineGesandschafft am Frantzösischen, wie auch an. »68s und 1689 der.gleichen abermahls an dem Engelländischen Hofe verrichtet. ;)Heinrichen, General.Major, KrttgS>Ralhs>Präsidenten der verei«»lgten giicderiande, und Commendanten der stadt und lande vonUnecht,einen vater Cornelii aufZuylenburg,Domherrn zu Utrecht ,und JohamiiS, Dom-Dechanls daselbst und Raths in der veriamm»lung occ Staaten. 4) Wssbelmen, der an. »686 als Bürgermei»ster zu Utrecht verstorben, welche charge auch sein ältester söhn Jv»hann erhallen. //«E,«»./tnk. Kitt. comin, p. 777.
N)een/ oder auch Huen/ ist eine zu Schonen gehörige Schwe-dische insu! in dem Sunde, zwischen Schonen und Seeland , rechtgegen der stadt Helsingör üöer. Weil sie etwas hoch liegt, hat siebey Hellem wetter nach Cronenburg, Coppenhagcn und etlichen bc«nachbauen städten in Schonen ein lustiges aussehen. Ihr um«kreiß wird fast auf - Teutsche weilen gerechnet, die breite aber istkaum eine halbe weile. Sie ist wohl angebauet, hat gute Viehzuchtund viel wiibpret, zumal an Hasen unv rebhünern. Jedoch ist nurein eintziges dorffbarauf, dessen Anwohner sich von feldbau undViehzucht, ingleichcn von dem fischfange reichlich nähren. Sie hatkeinen fluß, aber d,e schönsten quellen, darunter eine, ob sie wohl un»gemein kalt ist, dennoch in dem härteste» Winter nicht gefrieret.Diese insul schenckte König Friedrich II dem berühmten m-wema.elco Tycho von Breche, weicher auch daselbst an- »576 ein schloß er«bauet, die Uranien-durg genennet. Nach dessen rode aber ist dieseinsul gewissen Edelleuten als ein lehn übergeben worden, und andem orte, wo die Uranien. bürg gestanden, ist jetzo nichts, als einAaches selb, nebst einigen steinhauffen zu sehen. Wegen dieser m«sui hat es in dem 17 stculo zwischen der crvne Dänuemarck undSchweden grosse bispuken gesetzt. Denn als an. »678 gans Scho«neu nebst allen zugehörungen an Schweden überlassen wurde, wol«ten die Dänen die berührte insul nicht darzn gerechnet wissen; al»lein weil die Schweden erwiesen, baß sie vormals zu Schonen ge«höret, musten sie seidige durch den Cvpprnhagychen friedens-schlußan. » 6 so an Schweden überlassen. /le/L^irln. 8 uec.klilior. orb. rerr. »elsebekchr, geogr.
k. - z). -69.
weerd/ eine kleine insul in dem Rhein , ohnweit der stadt Steinin der evbgenoßschafft, der Adtey Emsideln zuständig, aüwv St. Ol»war, erster Abt zu St. Gallen, an. 76» gestorben.
Weerden/ eine Freyherrliche familic in Brabant , von welcherJean van Weerden, anfangs Treioriei-Leversl in Den SpanischenNiederlanden, und hernach an. » 66 o Bürgermeister zu Antwerpen worden. Sein enckei, Jean Bapriste van Weerden, genannt vonNevele, Herr von Macez, hat an. »686 den Freyherrlichen characterauf seine samilie gebracht-
/s, üi» PLA. 101 .
weert / eine kleine stadt mit einem bevestigken schloß und einerLarzu gehörigen herrschafft , in der Brabantlschen GrasschafftHorn,; Teutsche weilen von den städtgen Mastyck und Roermond ,westwärts gelegen. Der berühmte Kayserliche General, Johannvon Weertöder von Wehrt, hat seinen „amen und stincn urwrungvon diesem ort gehabt, oder wie andre melden, von einem dorff,gleichfalls Weert genannt, weichest» dem Brabankischen Hertzvg.thun, Arschot, zwischen den städten Arschol und Sichern, an demsiuß Deiner, liegt.
weferlingen/weberlmgen / wewerlingen/ eioschö«nes schloß und stecken m dem Furstenlhum Halberstabt, zwischenden Magdeburgischen und Braunschweigtschen grantzen gelegen.Es führet den tttul einer herrschafft, welche ausser dem SM unvstecken Walbeck eilff dörffer unter sich begreiffk. An. »701 ward esvon dem Landgrafen von Hessen «Homburg, dem es versetzet war,mit 4-000 thaler eingelöset, und an. »706 dem appanagirkenMarggraftn von Culmbach-Bayreulh, Christian» Henrico, zurWohnung eingegeben, welcher bastldst an. »708 dieses zeitliche ge«segnet.
weaeleben/ eine kleine stadt, in dem Fürstenthum Halberstabt,weiche mit einem schlöffe versehen, und in das amt zu Grnningen,von dar es eine messe lieget, gehöret.' Sie ist ehemals ein stück von
wei 84?
der Grasschafft Aschersleben gewesen, an. »-88 aber von den Für«sten zu Anhalt an das Halberstädtische Bißthuin versetzet, und an.
»z iz von Ottvne, Fürsten zu Anhalt , demselben durch ein testamentgar vermacht worden. 6rör> nA.
wehten / ober wylen/ ein stabilem oder flecken a» der Elbe, 'unfern Künigstein, aber m daS Meißnische amt Lohme» und demChurfürsten von Sachsen gehörig. Auf dem schloß daselbst hat voralten zeilen das Herren-geschlecht deren Clomen gesessen; hernachhaben die von Görniy, Köckeritz, Starrschedel, Minckwitz, Saal»Hausen, und Herren von Schöuburg solches inne gehabt. Endlichist es wie Lohmen mit der Hvhensteinischen pflege gäntzlich an dieHertzoge von Sachse» gediehen. xroärowu»
-84 leg.
lVeichen-Stephan/ ein Bayerisches Benedictiner«kloster mdem Bißlhum Freysing , zwischen der Amper und Jser, auf einemhohen berge nahe an der stadt Frcysingen gelegen. Anfänglich sollder orl Tetmans geheissen, und dem Fränkischen Könige Caro«lomanno zur rcsidentz gedlenet haben. Nach diesem ist in dem utenftculs allhier eine Prvbstey angeleget, und »417 in eine Abtcy ver»wandelt worden. p. -7-,
weichs/weix/ eine Abcliche und nunmehrs Freyherrliche sa»misse in Bayern , welche in dem Stiffte Frcysingen das Erb-Cäm»merer.amc besitzet. Ihr stamm. hauß Wuchs liegt nahe bey Re»genspurg bey der stabk am Hof. Degenhart von Weichs ist an.»4»o Bilchoff zu Freysiiigen gewesen. Wolff starb an. »457als Abt zu Weiche» . Stephan. Wolffgang von Weichs, Rit»ter, hat an. 1484 M Heidelberg, und an. 1487 zu Regenspnrg den'turnieren beygewohnet. Er starb an. 1704 als Pfleger zu Da«chau, und war ein großvater Wiguläi aufDasing, dessen cnckel Jo»hann Jacob, Freyherr von Weichs , Cbur. Bayrischer Cammer»Herr und Pfleger zu Pernstcin, hinterließ Ferdinand Frantzen, deran. »710 als Chur.Bayerischer Cammer-Herr, Pfleger und Ober»Forstmeister zu Rhetz verstorben, Timon Victor Ferdinand, Cbur»BayerischenOder.Hosmeister, Cammer-Herrn undVitzdom zuBurghausen , hinterlassend, der hernach 4; jähr alt ohne ktnber ver»storben.
Sonsten haben sich aus dieser vornehmen samilie folgende hervosgethan: Wolffgang, der sich an. 1729 in der belagerten stadt Wien wohl verhallen; Frantz Albrecht, Freyherr von und zu Weichs ,Chur.Cöinischer Cammer-Herr und Domherr zu Paderborn , umdas jähr »678. Gaudentins und Ferdinand, welche um diese zeitals Chur 'Cölmsche Cammer>Herren, Räthe und Ober. Forst-undLand.Jägermeister storirten. Maximilian Heinrich Joseph,Dom»Dechant zu Hssdesheim an. 170;, und Johann, Chur . PfältzischeyOber-Stall, und Jägermeister an. 17assoen -
acielss». ?. /mLsM ovrir. yroo. Imp. in csp. cleLpisc.
krilmg.
N)eichsel/ 1 at. Vikuls, ist ein grosser fluß in Polen , entsprin»get an dem fuß eines berges in Schießen in dem Fürstenthum Te»schen, ohnfcru dem flecken Wsironic. Er wendet sich anfänglich ge»gen norden, fliestet bey Skvtzov vorbey, und von dar nimmt er sei»nen lauffgegen Polen bey Zator, Cracau , Casimir und Sendomievorbey. Nachdem er Warschau , Ploczko und Uladislau vorbeygeflossen, wendet er seinen lauff in Preussen, gehet Thoren, Culm,Graudentz, Marienwerder, Mariendurg und andere drter vorbey.Endlich aber, nachdem er verschiedene flüssc zu sich genommen,theilter sich 4 messen von Dantzig bey Hovel und Fürstenwerder in zweyarme, deren der eine sich in das frische Haff, und der andre beyWeichselmünde in die vst-see ergiessel. An. »7»; den ; wart. waevieler fluß bey Elding dcrmassen ausgerissen, baß er sich bissest biSan Marienwerder, und jenseit bis Osterrode in der Preußische»!Marck ausgebreitet, var. leÄ.
c. 6. k'oloois. AtNe/ri Alessogral». c. ; p. 79).
not. orb. antl^.
lVeichselburg/ weichsewerg/ eine stadt nebst einem schlos-st, und einer dazu gehörigen Herrja-afft, in Crain, zwischen Ley»dach und Rudolpdswerlb gelegen. Die stadt ist Landes Fürstlich,das schloß aber samt der Herrschafft ist schon in dem ,s stculo an dashauß Auersperg gelanget. Das gedachte schloß liegt auf einemhohen berge über der stadt, und ist das stamm, hauß der ehemalige»!Grafen von Weichseiburg, welche zuletzt nur den Ritter, stand ge»führet, und an. 158» abgestorben sind. HÄr-Hs ehre clerklerrroM«'Lrsin. I. l l.
N)eichselmünde/ lat. Viüulrmunssi, oder Vittuise ott'mw, isteine kleine vcstung in dem Polnischen Preussen, wo die Weichsel mdie ost.see fällt, eine teutsche messe unterhalb Dantzig, gelegen.
werda / eine kleine stadt nebst einem schloß und amte im Oster»lande, oder dem Neustädtischen kreiß des Meißner landes, gelegen.Sie soll von dem wasser Weida , so dadurch fliestet, den «amen ha-ben. Vor diesem hat sie ihre eigne Herren gehabt, linterwelchena».»'49 Heinrich, edler Herr von Weida , bekannt ist, von welchendie Herren von Reuß entsprossen. Als aber Kavstr Carl der I Vwider die Herren Neuste» krieg führte, und ihnen etliche örtcr abge-nommen, hat er deren einige Marggraf Friedrichen dem strengenvon Meisten gegeben, worunter auch dieser ort mit gewesen- Siegehörte sonst zu der Zeitzischen erblands-portion, und der HertzogMauritius Wilheiinus, nachdem er sich 1717 z» der Catholischenressgivn gewendet, legte hier seine residentz und erblandes.regiermizan. Allein als derselbe an. 1718 mit tobe abgegangen, hat sie deeChursürstliche Hof in besitz genommen. -riner. Serm. /V-,-
kikor. Varikcise.
weiden/ eine devestigte stadt in der Ober«Pfaltz, zwischen Neu»städlici» und Pfreimd an her Nabe gelegen, gehöret den Churfür»IV theil. Oov 00» stm