Band 
Vierdter Theil
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846 wer

mitregicrcnder Herr. Er hat sich. an- >716 den »4 jan. mit Elcono.ren WMminen aus dein Hause Anhalt-Kökhen / Friedrich Erd-nianns / Hertzogszu Sachsen-Merseburg / hinterlassenen witlwe,vermahlet / welche ihm den i4jul. an. 17-7 einen Krintz / WilhelmErnste und eine Printzeßin Wilhelminam Augnstain/ gebohren-

lveittfelden / ist ein lustiges schloß und stecken samt einer

herrschM in der Epdgenößischen LandqraMafft Thurgöw gelegen/dessen niedergerichke an. >6,4 von den Edlen von Gemminge» demCan-on Zürich verkausst worden. Die hohen geeichte gehören in d>eLandt vgicyFraiil'nfcldcii. An. ,4s« haben die Luccrner und übrigeEydgllvjsen das schloß zu Weinselben / chv damahlen einem burger vonCostankz zuständig wäre) eingcnonimen und geplündert / weilen einCostankzer Bürger einem von hucern/ einen alten Berncr plappartnicht abnehmen wollen / sondern solchcneincn knh-plappart gescholtenhat. An. 's-v ist allhier wegen der Glaubens-Resormation eine grosselandsgeineind der Li/urgöwischen linterrhanen gehalten worden/ wor-bey so wol Gesandte von Zürich / als auch von den s Calhvlischen or-then zugegen gewesen / und ili der schlich der landleulen dahin ausgc-falle» / daß sie am Work Gottes und dem H. Evangclio fest halten/üb igens abcr denen regierenden Qrihen allen schuldigen gehorsam lei-sten wolie. Der Tbürgönnsche Gerichtshenenkag wird alihier gehalten.

kick.Nelv.

Weingarten / eine ungcsürstcte in Schwaben gelegene Relchs-Abley / Beneoictincr-orbciis / so anfänglich Allomünsttc gcheisieil.Mit ihrer ltifftung hat es folgende bcwandlnitz. An. 74; nach Mabil-lons / oder im jähr 7^0 nach der meisten Teutschen scrlbenkcn niey-nung / solldtt H-Alko/aus dem Königlichen Schottischen geschlecht7 ,-n , drM nn>->'Mi,i,!i>>«t»iros-osofmelsters und nachmaligen

Blonc/ eine zellc erbauet haben / die hernach gedachter Pipnms an

wer

r meilen von Heidelberg , gelegen. Sie soll vor alteis mitfahnlehn von dem kivster Lorsch an die Pfaltz gekommen si,w Ndiesem ward sie an Cbur. Mayntz vor;ooo pfund helic,. «^7aber an. ngü wieder eingelöset. Es hat sich anck ehemM « '

Nortga» und Graf;» Altorf vortreflich begäbet / auch selbst in demstecke» Alters / ein stauen clvster / Benedictiner-ordens an. 776 gc>stiffkct / welches sein söhn Guelpho I dotirt. Ethico/ Gueiph^nis lsöhn / hatte einen söhn Hcmicmn/ welcher sich dem Kayser unter-warf / worüber sich der vater Ethico dergestalt grämte / baß er seineregicniiig qiiilkitte / undzuLmmergauin Oder-Bayern ein clostcrrrbaueke / solches mit gnugsanien cinknnfflen versähe / und sich initiwölffc»! seiner besten freunde in seidiges begab. Dieses vereinigte an-879 vvrqcmcldker Henriciis mit Altomünster / und banne auch her-nach das von den Ungarn gäntzlich verwüstete stauen clvster zu Alrorffwiederaus. Endlich traf Guelpho k l um das jähr >-^7 einen iau>ch/und brachte die clvster-sraucn von Alkorssnach Altomünster / die Reli-giösen aber von hier nach Alrorff. Weil aber dieses an. 10» im seueraufgieng / so lransfcrirtc selbiges Guelpho m auf den nahe dabeygelegenen Sk. Martins bcrg miS erbauctc es allhier dem H. Marlinolind Oswalds zu ehren / gab ihm den namen Weingarten / und be>gable dasselbe mit herrlichen gcrechlsaniennudvielen gutem / sitzte esauch zu seinem Universalerben cin / womit aber deä n ekslonr schwe-sterCuniza / eine Marggräfin von Este / nicht zufrieden war/ svn,dem die erbschafft ihres bruderS / mikhülffeKaysirsHcnrici ltt vorihren söhn Guclphum IV erhielt. Gedachter Kayser nahm jedoch zueiniger Ergötzlichst» vor diesen vcrlurst das clvster Weingarten inseinen und des Röm. Reichs besondern schmz / Henricus k V aber a».i>e; zu einem nnmitttlbark» Reichs stand auf / und Gucipho k Vließes auch nach der zeit seine gnade so reichlich gemessen / dav es billlchUrsache hat / ihn vor einen seiner gröstcn Wohlthäter zu hallen. An-iis» zog der Prälat zn Weingartrii mit dem Kayscc Fridcricv l widerdie rebellischen Mayländer / und geriet!) dadurch bey gedachtem Lau-ser in grosse gnade / seil, Stifft aber nach der zeit in wiche constdeia.'i-vn/ daß Kaystrund Könige vor mehr als 200 jährendem Abt zuWeingarten den littst - Unserm Fürsten und lieben anbächligeii ge-geben / auch er in denen Reiche abschieben von am-sss und an. ,-sszmil perpecuirlichen Deputu teil unter den »ngefiirsteicii Reichs Prä-laten ernennet worden. Das clvster hat im-oMrigen kr»eg gewaltigherhalten müssen ; dann an. i6;r haben es dieSchwedcn mir stürmcillgenomnieli und eklich >oo banren darinnen niedergehauen-Amio^käme der Schwedische General Feldmarschall Guliav Horn darfür/und name es zum andern mal ei». Es besitzet übrigens die AbleyWmigarden / nebst ihren iiiffts gülern / auch die Malihcser Cvni-Ulenthmeyinder stadt Feldkirch / welcheesumb 60000 st. von demMallheser Orden erkauffet / ingleichcm die vormals denen Grafenvon Sultz zugehörig gewesene hcrrschaff.' Nunieneck / die es von GrafRudolfs«!» isoooo st. erkanstt hat- 1 'roc. K.K,.Iwx>.

i.;.c.ri.§ 6. /.«»-F 5 piciI.eccI.ties li.eictiL »rcluvr t.r.leuktcN.Keiclir-UsLk. *

Weingarten / eine stadt in der Unter.Pfaltz im amt Brette».An. >so4hal Ehnrfürst Philipp dicsclbige Marggraf Christophen vonBaden vor 12000 st. wiederkänflich abgehandelt / wicwol die Pfaltz-Grafen schon zuvor einen theil von den Herren vbn Schwalcnsicin er-kauffr. Wie dann in der kheilung zwischen König Ruperks söhnenbefindlich / daß der ort Ollen von Moßbach zugeschlagen worden.

7 -/»e,. tt.kp.44Lc p. 6;.

Weinhausen / ein jungstauen clösterim Lüneburgische,, an derAller/oberhalb Zell gelegen. Es ist an. 1-41 von Agnes Marqqrästnvon Landsbcrg und wittib Psaltzqras Heinrichs am Rhein gesichtetworden / nach dem ihr gemah! am 12-7 ohne crbengestorben.Cvm adSnschoff zu Hildeeheim hat es eingeweykct. Die stiffterin ligk darinnenbegrabe». Sieistan 1266 gestorben. *

Uleinheim/ eine stadt nebst einem amte in der UntermPfaltzan dem waiier Wißgetz oder Weschnitz, nahe an dem Odenwald -/

, -ge.Windess

aenannt. welches die Baronen von Rabenhauxl imb d,e »v»Scbwiedeberg bewohnen,ollen. 8 ^ 8 ^.

rLlLr. u. L c. 7 p. 74. vom Kk. /^c!e! lab. ,94.

Nleinmaen/ ist ein schön Lvrff unp herschafft zwischen Ukich« Baden in der Eydgenv8!chassl,da nach Zürich kie NMiychH,nach Baden das makfitz, alle übrige rechte aoer den edlen

vouKnonau zngehöre». .

I^einsverct/ eme stadt, nebst einem schloß und amte in den,Httnogthuur Wurtembcra, unweit Heilbrunn an den grÄtzm dernnwr. Mkalk gelegen. D-e ehemaligen Barvmn b,ejes n»»Msollen von bm Hertzvgen zu Svoletv abgestammet, »nd zu M«Einers Conrabl tll nach Teutlchland gekommen,eyn. MmMm- a w imt den Hectzogen von Urßltngen oder Schwach und dc»von Rappolstein von einerley urwrung, und HM» sinnstmn n a cd emerlw wavveu gesühret. Ebe es noch«,, die B«a,von We mverg qckomn'c», hat cs ocm Hertzog Gvelffeu gchdm,n,e elmin es Conrad deckn durch eme betagmmg 114a abgemn.memu ddenSpolaanifchen stüchtlmgen ewgcgebe», Au.>-,°;aed nekl Kaystr Albert >» einem ckxloi^r- eines tzonmds mWemsvera, daß er un land-frieden begriffen gewesen. A». .zrr^>r Conrad von Wengperg Kayserlich-rSlahlhnster, durch web^en der « avscr die erecution wieder den Graf Eberhard von Wur.e^nbera v reichten ließ, der ihm auch von land und l-uleu «e, enddas aantze Wüttemderger.land von bei!! KatMc zur vttiehung M.verwartt bekam. E>n andrer die,es namens starb >äst Ertz.B choff M Mayntz. An. 141 t ist George von WcwWgM.4R erm md Col.rad von Wermperg aus dem L°rrcr!,° justchmtz^ So »st auch Johannrs r^chenck vonLMMrgw. >487

^ scher M,mwier aus dem Reichstage z» Nurvderg gewcm.Är lchle d!e,cö gc,chtechts wU Conrad gehe»,e», und.s

verstorben ,eyn. Es findet sichoch -er; einer SlgstmWd'»Wen'lpcrg. Die stadt Wemsperg aber müssen sie M,zeilen Laysers Friedrichs tll. wie auch Kayscr Car, des Ü MgWenceslal nicht mehr besessen haben, weil sie als e»ie MULMstadt Mit indem land-ftieden gestanden. NnaMdcEl'iieaildie Herren von Urbach und von denselben an Pfaltz g-kvnMindssie >soo Hertzog Ulrich von Würccmberg m der damchw,ed«dmgeächteten Ehiiriücsten von Pfaltz ausgeiragenm mailm d«Pfaltz wieder abgenommen, und i» dem erfolgten vaginch dch->bten. Allein als an. 16;; die Aayserlichen über Wünemberg du,Meister spleste», verscheuchte der Luv,er die ämter NeißM,«.mül und Wemsperg an Graf Marmultan von LrMmaniMiff,der es aber r 648 an Hertzog Eberharden zurück geben muße. Beyder lhcilung mm der Stuttgart,scheu und Neustadlifchm lim >,ssolches vieler zugeschlagen worbeu. Au. 1707 ,st der on bstans;o Häuser abgebrannt. üb. 10 U. 2 csp.; aa. riuev. Dm

che pace publ. üb.i csp.ü, dliii. epü. vom VVürremb. cst. sno.izoz,16;;, 1646.

Ü)eise/ in Griechenland . Diesen namen haben 7 wegenidmivechheil und klughcil berühmte inäuner bckouiuicn, iicinlich Thl>Ics von MUeto, Pillacus von Plityleuc, Bias vvu Priene, Erlenvon Alvem Cleobulus von lhyndo, Peeiander, König vonstrrmho,und Chilo von Lacedämon. Einige scribenten setzen Mifo» dc»Lacedämoiner an des Perianders stelle; andre bmgegen AnachWiden Leythier, welcher z» gleicher zeit lebte. Piuiarchus bmW,baß allezeit eine grosse correspoudeutz zwischen diesin Weisen g«>se»,und daß sie sich nur von phystcalüchcu und moralischen MM«Mit emmiter umerrcdcl haben- Einige wollen, daßauchEl«»Nldcs von Crela eme stelle umcr diesen Weise» vcrbrenl, wechcr Meben tersilbigc» zen lebte, und von Paulo m seinem anTiluiiuil''gelassenen send-schiciden angeführet wird. Etliche habe»achAcsdpuin unter sie gcrechucl, welcher gleichfalls zu einerzcii Mihm lebte. Plako berichtet, baß Lvecales einige von beste» M>m vcrzc zu verletze» würdig geachtet habe. Sie haben von fchrKüvlchls hmierlassen, weil ihre gautze Philosophie, welche ße ihren zu«Hörern vorirugen, in lauter kurtzen sprüchen bestund.

U)eise/ (Christian ) wurde zn Ziltav, allwo sein Vater coilex-III bey dem g) mnallo war, an. »642 gcbohre». An. wso Mer auf die Universität zu Luptzig, und nahm daselbst an. wüz üilxrLelum eines d/lLA,Ur> an. Hierauf erhielt er an. 1670 die s»eines 1'rDwtioi-i; elo^ueuüre und poüücrr bey dem Zzmosnos»Wciffciifcls, welche er aber an. 1678 mit dem KecwEvater-stadt vertauschte, und daselbst an. 1708 ,ein leben e»M>Von seiner orsrorie und Poesie zeugen seine schriffle».

Weißbach/weissenbach/vor alters wittenbach/ M""'sehnliches Ablich gerchechl, welches von dem Kayser MacknnmMnach adgang derer von Meldmgen des H. Röni. Reichs tzrv>Mlerstand erhalten- Ihr stamiwhauß Wciffeiidach ist imgischen gelegen. Hang von Weiffendach hak sich an. io>» a»l °"lhurnier zu Trier nur befunden. Wolffuud Conrad balM -1100 gclebet, von welchen jener an. mp am dem MumnGötlingen erschienen. Claus, Ja» und Bere von WeM .lebten an. 1 ?88- Heinrich, der von oben zuerst gedaMNMhergestammct, hat sich in dem kriege hervorgethan, und d",guter Weissenbach, Crimmitzschaii, Nobditz, SteindriMiSchönfelß an. 1217 besessen. Von seinen nachkommen ib ^em«ge zu Mannlöwalke u»)b zu Selcka, von wM»>m"i>oii