Band 
Vierdter Theil
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i8y- ss) <7. <7okt/cö/»«F, nsckricdten von einigen krllncltiscöenKe>c!,5 ÜLsscen , V.. p. 78. e) EcK. Velin. Lire.

t. 2. p. ;;r. 1) I. c. cont. 6erm. ^nr, j), m.

Sl8- 8) <?e. Uossgsp. p. 70. 72. l. c.

ii) I. c. p. 79. j) Qxvei'ittL i c. p. 98« scj>- k) ^De»-

snnsl. Los. eäir. Lilner. t. -,F;. ckron. von

K Lsrl sserri Zeossen ^1. 170. cler I-ebein tretckr. LLroli !Vl.

Lliir. vLrnb p. I) /'s- körn. V. I'ketsur. blovil!. ^necäor.

in) sse Liv. Imp. Ijp. ; c. ^7. *

Weissendurg/ ein dorff im Bernerischen Ober.Iand, undNamentlich in der Herschafft Wimnus im niederen Siebnen«thallgelegen , aüwo ein bekanntes berühmtes bad ist, weiches von be»um Bernern und anderen benachbarten starck gebrauchet wird.Es hat Johann Jacob Ritter kAsss. voü. von Bern einebeichreidung desselben an. 1696 imdruck herausgegeben. ä-Le«cS-

«s,. 0,«.. toiri. z.psZ. 14;, *

LVeissenburg/ tat. ^Iba )ulla, eine stadt in Siebenbürgen ,s. Carlsburg.

Weisseneck/ eine Freyherriiche famiiiein der Steyermarck-^eren llammuchloß gleiches namens an der Mnrau, drittchaiberneiie von Gratz gelegen. Woifgang hat um das jähr 112° gelebek.Dietrich hielt >ich in dem knege wider den Böhmischen König Ot»rocarum wohl. Orlolph ist an. i;6; als Ertz-Bischoffzu Saltz»bürg, sein bruder Gottfried oder George an. r;S2 als BsschoffzuPassau , und Ulrich an i;?! als Btschoff zu Seccau verstorben.Hartmed, George und Wilhelm legten um dastahr >;66 indemTaroiser.kriege ehre ein. Sebastian und Baclhel liessen an. 1529m der belagerten stadt Wien ihre kapfferkeit sehen. Balthasar undJohann Friedrich haben zu ansang des 17 seculi ihren stamm fort«gepßantzec. L«ce/. ttemm. k. -tclelss,.

wetssenfelß / eine stadt und aml an der Saale zwischenNaumdurg und Leipzig gelegen; ob eS gleich bissest der Säle lieget,so wird es doch zum Thüringischen crevß gerechnet. Es gehöret derSachsen-Alberrimschen linie, die daher die Welssenfelstsche denen»net wird. D>e staol hat von dem schlösse, unv dieses von den sehrMissen sand-steinen, die vaverum gefunden und gebrochen werden,den »amen. MarggrafOttonis Olviri- von Meisten anderer söhn,Dietrich, bekam nach seines vaters lobe an. n8s Weissenfelß,undwurde daher der Graf von Weisseufelß, gleichwie sein älterer bru»der Albrecht, der Missen behielte, der Marggraf zu Meisten gc»Nennet. AiS aber der ältere bruder au. 119s ohne lcibcs.erben ab«gienge, bekam Dietrich auch Meisten dazu. In der 18 jährigenMeiuigkeit zwischen MarggrafAlbrecht dem unartigen und seinenbeyden söhnen, hat der ort grossen schade»,erlitten und allerhandUnfälle von raub, mord und brand ausgestanden. An. ,4»y undan. 144s ist er von den Hußlten und Böhmen in brand gesteckt unddas schloß geschleiffet worden. Nicht minder hat er bey dem miß«Verständniß zwischen Churfürst Friderico II und seinem bruder,Hertzog Wilhelm, viel nngcmach gehabt, zumal da dieser letzteresem Hof-lager hier gehalten. Der Churfürst Augustus hat auch nachseiner verehlichung das schloß und amt zu seiner Hofhaltung gedrau«chek- Wie denn auch seme schwester Stdonia, verwittible Fürstinvon Braunschweig , in dem hiesigen iungfer. closter sich aufgchal«Leu < und endlich daselbst verstorben ist. In dem Teutschen kriege,zumahl an. i6;r,;9, 1640 rc. halber ort so wohl von Schwe»vischer als Kayserlicher feite, das semige mit gelitten, und soll da»xmnal auch das schloß seyn geschleiffet worden. Des ChurfürstenJoh. Georg» l anderer nachgelassener söhn , Hertzog Augustus,der Weissenfelß unter andern ämtern und städten rc. durch bas«kerliche lestament überkommen hatte, legre an. 1S6; den erstenZruab- stein zu einer neue» und schönen restdentz allbier; welche nachseinem «amen die Augustusburg genennct worden; so legte er auchPas ehemals berühmte jungfem-closter des ordens L. Clara, zu ei»«em MrnvLÜo illuttri an, und wurde dieses bahero TtugutteumSenamet. Von dem Hertzoge Augusto an ist stadt und amt Weis»Huseiß, welches nebst Altenburg wohl das qröste amt in dem Weiß»Nischen und Thüringischen lande seyn mag, beständig bey seinerAstenden; und männlichen linie geblieben. Es begreifst aber bißsmi brey gerichts« stuhle, als Wölfen , Stössen und Burgwerben ;es werben auch ; land-gerichte noch jährlich darinnen gehalten.Lkron. rnonr. üereoi. rkeatr. 8ax. t?.2 öc ; p. i;8-

L,. ropog!-. 8sx. p. 189 sg- prossr. lVlisn. p. 287.

weissenfelß / die linie der Hertzoge von Sachsen'Weissenfelß,Bammel von Hertzog Augusto, -tllmimükatore des Sliffls Mag»Deducg, ab, von welchem an seinem orte mehr Nachricht zu finden.Er war des Churfürsten Johannis Gevrgii i zu Sachsen drittersöhn, und an.-4 gebvhren. Er starb endlich an. 1680 zu Halle,nachdem er sich 2 mal vermählet hatte, nemlich an. 1647 mit An»M Maria von Mecklenburg, die ihm s Printzen und 7 Printzes.Omen gebohren, unv an. 1669 gestorben, und an. 1672 mit Job.Waipurgis, einer tochtec Graf George Wilhelms von Leiningen.Westerdurg, die ihm ; Printzen gebohren» und an. 1S87 aufih.rem wilwen-sttz zu Dame todcs verblichen. Unter den söhnen istzu mercken, daß der älteste, Ioh. Adolph, dem vater in der re.gierung gcsolget. Augustus war Dom« Probst zu Magdeburg , undversuchte sich >m Schwedischen kriege, starb aber 1674 obneklu»der, ob er gleich eine gemalilin Charlottam, Land-GrafFrideri«ei zu Hessen > Elchwege tochter, gehabt. Christianus , Chur »Sächsischer Felb.Marschaü. Lieutenant, wurde in den approchenvor Mayny an. 1689 erschossen. Henricus, Dom- Probst zu Mag»drburg, residirte zu Barby , warb an. ic>83 Rewrmtrler religio»,Mb nahm zur ehe Elisabeth Alberttnen aus dem Dessamschen Hause.Albertus vermählte sich an. 1637 mit Graf Ferdmanb Carvii von

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Löwenstein tochter, Christinn Theresia, und starb an. 169- mLeipzig , da er vorher die Römische religion angenommen balleFribericus aus der andern ehe, war Königlicher Polnischer undCbur-Sächsischcr General Lieutenant von t er mM-ene und starban. 17,;. Seme gemahlin, nun wilwe Aemilia Agnes,aus demReusstschen Hause zu Schlaitz resibirct zu Dame. Piaurittus hatsein tvrmn jm Ungarischen kriege gewchet, und ,st zu Segcbm»69; gestorben. Johann Adolph der älteste, succedtrte, wiege»meldet, in der regierung der väterlichen lande, ausser dem secu»laristrlen Magdeburg, und hatte seine restdentz zu Wusteiifeiß ge»nvmmen, starb aber an. 1697, da er 17 jähr in erwünschter rüderegieret hatte. Seine erste gemahlin, Jvh. Magdaleua, eineschwcster des letzten Hertzvgs zu Allenburg , Fribeeici Wilhelmi,starb rS8S. Hernach heyralhere er an. 1692 erne edle von Bünau ,Cbristianen Wilhelmillen, auS welcher ehe keine kmder entsprossen.Hingegen hatte er aus der ersten ; Prmtzcn und 4 Printzeßmnengezeuget, davon Magdaleua Sibylla 1708 Hertzog Johann Wtl«Heims zu Elsenach gemahlin worden; Johanna WUHelmina, nochunverheyrathet; Anna Maria, vermahlt an Graf Erdmann ,uPromnitz, Sophia, Georg Wilhelms, Marggrafcn von Ban»reulh gemahnn. Unter den Printzen folgte m der reaicrung c>s»hann Georg, weicherer doch nicht allzulange vorstünde, indemer 1712 verstarb, und mit Friderica Elisabeth«, Hertzog Johan«Georgs zu Eisen ach tochter, zwar verschiedene kinber zeugte, abernur eine Pnntzeßm, Johannam Magdalcoam, die an. i?o8ae»bohren, nn leben hinterließ. Sonst stifftete er a». 1704 einen or.den, dem er den »amen c!e Ia noble xsülon gab. Nach ihm be»kam die lanbes.regierung sein bruder, Christianus, dessen qemab.li» Louisa Cvristiaua, Graf Christoph Ludwigs von Srollberalochier ist. Es sind aber aus dieser ehe noch kerne erben im Weistsenfelstschen Hause vorhanden. Der jüngste bruder / Hertzog Jo.hann Adolph, hat sich bißher in Königlichen Polnische» dienlle«mir grossem rühm hervorgethan.

, weissensee / eine dem Hertzoge zu Sachsen-Weissensclß gcbö»rige staoc, »ebst einem schloß und amle in Thüringen , 4 weilenvon Erfurt , an dem fluß Heide, welche an. 1172 ihren ansang sollgenommen haben. Sie hat den namen von einem nahe dabey be»fiiidiichen see, welcher an. 17°; mebrentheils abgelassen, und mackcr gemacht worden. 0/^,, hör. rer. Ibur. r. ».

Ikur. p. i;2.

weissenstein/ siehewittenftein.

weißftadt/ oder weissenftadt / ein Brandenburgisch-Culm»dacht,ches uhralles berg.stadllein, oberhalb des gebürges an demEger.fluß auf einem erhabenen ort, in einer sehr gesunden gcgend,i messe von dem Fichtelberg, und auch so weit von der stadt Wun»siedel. Es soll schon zu des Kaysers Conradi III zelten gestandenseyn, damals den Marggrafcn von Vohburg gehört haben , undvon dem Marggraf Dippold, als er an. n;; das Cistercicnser»closter Wald« Sachstn gestifflet, diesem closter übergeben wordenseyn. AIs aber die Aeble hernach mit den Herren von Hirschberzviele verdrüßlichkeit gehabt, sollen sie ihn an. r?4? an die Burg.grasen zu Nürnberg , Johanmm H und Alberlum I. gebrüber,um 88000 st verkauffek haben. Lelcbr. sses kictuelb. p. 14, sg.

Weissenwolf/ s. Ungnaden.

Weißwasser / s.Biela.

weitelshausen/ genannt Schrautenbach / ein adlichesge»schlecht am Rhein , von welchem Heinrich von Schrautcnbach,Ritter von Eriickhelm, in dem i4 seculv fivrirel hat. Von dessennachkommen war Balthaiar, Fürstlicher Heßischer Hofmeisterzu Darmstabt, Rath und Amtmann zu Lichtenberg. Dessen söh-ne waren 1) Johaun Wolff, Ritter des Teutschen ordens, Hcßi»scher Rath, Obrist-Lieutenant und Commenbant zu Giessen ; 2)Johann Bailhasär, Heßischer Rath, dessen ältester söhn, Lud»wig Balthasar zu Badenburg bey Giessen, als Heßischer Ober»Einnehmer, an. 1L48 gelehrt, und 4 enckel nach sich gelassen; derjüngere aber, George Friedrich Balthasar, Hessen-Darmstädti»scher Cammer.Juncker und Obrist Wachtmeister, gieng an. 168?mit lobe ab. Von seinen söhnen hat Ludwig Balthasar, Hessen »Darmstädtischer Lener-l-kAssor, sein geschlecht mit 4 söhnen fort»gepstantzet. v. KK. Lssel r. 94.

weitersheim/ Wietersheim / eine adliche familie indemEljaß, von welcher Johannes a». 192; als Probst zu Seltz ver»sterben, und Berchtold an. 171; als Kayserlicher Leoersl-^lasocbey der bclagerung Freyburg in einem aussah! gefangen worden.Dieser Herr floriert noch anietzo an. 1726 als Kayserlicher General»Felb-Marschall-Lieutenant und Unter.Commandant obiger vestunzFreyburg. Zu des Kaysers Rubolphi H zelten soll sie sich in demSchönburgischen in Westphalen ausgebreitet, und ihren adel -standerneuert bekommen haben. Anron ist ;6 jähr Cantzler zu Schaum»bürg gewesen» und an. iLiq-verstorben. Er hinterließ 6 söhne,die waren i) Julius Adolph, welcher seines vaters stelle erhalten,und in Bradanr, dahin er an. 1622 als Kriegs-LommillLriu; undObrister gehen muste, sein leben verlohren. 2) Heinrich Julius ,der an. 1L47, als Stlffls.Hauptmann zu Qvedlinburg, chit tovsabgegangen. ;) Anton, Holstein»Gottorpischer Cantzler. Ekstarb an. 1647, nachdem er von dem Kayier Ferdinands III an»sehnliche xriviiegm erhalten, und das gut Wörpzlg an sich gebracht,darauf seine nachkommen annoch floriren. 4) Gabriel, Groß»Vogt und Dom.Herr zu Lübeck , hinterließ bey seinem an.erfolgten tobe Anton Otten, der als Hofmeister des Printzen vonBademDurlach k zu Rom vergeben worden; unv Johann Frie»deichen, Königlichen Schwedischen welche cssarZe dessen

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