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nung, lebte in dem II. soculo , und folgte Ptiblio. Sein Nach-folger war Iulianus. EuJebius, chron. Baren, annal.
Marimus II. Bisthoff zu Jerusalem , lebte um das jähe18s. Er war der sechs und zwanzigste in der zahl, und fücce-Lirte dem Capiron, gleichwie Antonmus sein Nachfolger war.£u;ihus , in chron.
Maximus III. Bisthoff zu Jerusalem , folgte dem Macarioum das jähr 331. oder wie Nicephorus meldet an. 334. Er hatteschon vorher in den Verfolgungen der kirche viel ausgestanden,und wegen beständiger bekanntnis des glaubenS das rechte äuge,wie auch eine kniescheibe eingebüsset. Ja er war schon zu dendergwercken verdammt. Nachgehends aber wohnte er als einberühmter bekenner dem Nicänifchen Loncilio mit bey. Svzv-Menüs berichtet, daß ihn sein vvrfahr Macarius zum Bischoffzu Diospolis vrdiniret habe, allein das volck zu Jerusalem ha-be ihn durchaus nicht weglassen wollen, dahero man einen an-dern Bischoff zu Diospolis erwehlen müssen, Maximus aberwäre zu Jerusalem geblieben, und hätte nebst Macario dasBisthöffliche amt verwaltet, bis er nach dessen tobe solches alleinangetreten. Es wird aber dieses von andern in zweifel gezogen.An. z;?. wohnte er dem Loncilio zu Tyro mit bey, woselbstdie Arianer die oberhand hatten, und Athanastum vieler lasterüberführen wollten. Martmus, der ihre listigkeiten nicht er.kannt, hatte sich gleichfalls von ihnen einnehmen lassen; es sollihn aber Paphnuttus, Bischoff in Ober - Thebaide, der auchein bekenner war, aus der Versammlung der Arianer geführel,und ihm die bosheit dieser leuthe entdecket haben. Er empsienghierauf zu Jerusalem die Bischöffe, die sich zu einweyhung derkirche, die der Kayser Constantinus daselbst hatte bauen lassen,verhimmelten. An. $49. oder 50. hielt er ein Loncilium zuJerusalem , auf welchem die Bischöffe, die vor diesem die Ver-dammung des Athanasii unterschrieben, bezeugten, daß ihnensolches lend wäre, und wurden durch einen sthlnß des Loncilüm des Athanasii, der auch gegenwärtig war, gemeinschafftaufgenommen. Dieses verdroß dir Arianer dergestalt, daß siesich auch unterstunden diesen Maximum abzusetzen. Er starbum das jähr 352. oder ez. Die Epistola Synodica, welchedas Concilium zu Jerusalem des Athanasii halber an die Bi-schöffe in Egyvten und Libyen geschrieben, befindet sich bey demAthanasio, Äpologia II. und tom. II. Conciliorum. Theodor.üb. II. Socrates, hist. eccles. üb. II. c. 8· Sozomen. lib. II. c.so. & alibi. Ruffinus , lib. I. Philußor. lib. III. c. 12. Baren.in annal . it. Martyrolog. &c.
Maximus, ein Heydnisther khilolophun, von der fette derCynicorum , und ein zauberer, lebte in dem IV. feculo. Erwar gebürtig von EvHesus , und ist von demjenigen MaximoCynico, der das Consiantinopolitanische Bißthum mit gemaltan sich bringen wollen, zu unterscheiden. Er wurde zu Nico-media mit dem Juliano , der nachmals Kayser ward, bekannt,unterrichtete denselben in der Philosophie, und brachte ihm ei-nen grossen haß wider die Christliche religion bey. Ja mansagt, daß er ihm die Versicherung gegeben, daß er zu dem Kay-serthnme gelangen würde. Als nun solches auch geschehen, er-zeigte ihm Julianus viel gnade. Man sagt, daß, wenn Maxi-mus zu ihm gekommen, sey Julianus von seinem throne aufge-standen , und ihm ziemlich weit entgegen gegangen, wie erdenn auch seine schriften von ihm censiren ließ. Als Julianuswillens war, den krieg wider die Perser anzufangen , fragte erunterschiedene Oracula um rath. Als ihn aber Maximus ver-sicherte , baß sein sieg so berühmt seyn würde, als des AlexandriM. wurde dessen eitele einbildung dadurch dergestalt vermehret,daß er glaubte, des Alexandri seele wäre in ihn gefahren. Dochwas vor ein übler Prophet Maximus gewesen , bezeigte der aus-gang , indem Julianus in diesem kriege das leben einbüffele.Jovianus, der dem Juliano succediret, hielt diesen Maximumwegen seiner wissenschafft gleichfalls in grossen ehren ; allein derKayser Valentinianus ließ ihn wegen seiner gottlosigkeit um dasjähr ; 66 . todten. Eunapius , invitis Philos. Socrates , histor.cccles. lib. III. c. x. Sozomen. hist. eccles. üb. V. c. 11. Zofi-tuus , lib. IV. Ammian . Marceü. lib. XXII. & XXVI. Baron.in annal. &c
Hlaximus , war ein Philosophus Cynicus , pachtete aberder Christlichen religion bey, welche, wie er vorgab, sein vat-1 er mit dem Märtyr-tode becrönet, gleichwie er selbst deswegenverbannet worden. Um das jähr 379. kam er von Alexandrie»seinem geburts-orte nach Constanttnopel, allwo «hn GregoriusNazianzenus mit einer lob-rede empsieng , und an seinen tischnahm. Über dem unterrichtete er ihn noch besser in der Christ lichen religion, ertheilte ihm darauf die heilige taufe, und nahmihn in den Priester-orden. Inzwischen aber verreisete Nazianze-nus, da denn Maximus sich dieser geleqenheit bediente, unddurch 3. Egyptische Bischöffe sich zum Bischoff von Constanti-novel wollte einsetzen lassen. Allein diese bosheit war so groß,daßweder rechtgläubige noch Arianer darzu stille schweigen konnten,sondern vielmehr in die kirche einbrachen, da sich Maximus mitder flucht falvircn muste. Zwar wollte er noch dazu recht haben,und seine fache bey dem Synodo zu Aquileja , ja bey dem KayserTheodosio selbst ausführen. Allein seine mühe war umsonst, undwurde er auf dem Synodo zu Constanttnopel verdammet. Hier-auf nahm er feine zufluchl nach Alexandrien . Weil er aber auchdaselbst unruhe wider den Bischoff anrichtete, wurde er von demKayserl. Ober-Aufseher der siadt verwiesen. Endlich soll er einesjämmerlichey todes gestorben seyn. Sein buch de Eide adversu*Histor. Uxico» iv. Theil»
ma 5 may 1133
Arianos wird von Hirrvnymo frhr gkrühmct. Grtg.r. Naa,«»*.
v ita & °xat. in Maxim, Hieran, de script. c, 127. Theod.üb. II. Niceph. üb. XII. CaJJiodor. üb. IX. Baron. an. C. 579,}8o. Hat. Alex, Du Pin , Cave. Fabric, bibl. Grsec. lib. III. c. xa.
^^'"Nwplanudes, ein Griechischer Mönch, war nichtnur m der Griechischen, sondern auch in der Lateinischen sprächeund »n allerhand wissenschafften erfahren. Bey dem KayserAffdromco dem altern stund er in grossen gnaden, welcher ihnum das >ahr x z ry. mit Leone Orphanotropho nach Aquileja ge-schickt, daselbst die Griechen mit den Venetianern ausjushhnen.Man bemercket von ihm, daß ihn seine feinde selbst haben lobenmuffen. Man hat von ihm de Proceffione Spiritus S. contraLatinös Librum seu Capita; Orationem in Sepultüram Chditicc beatae Virginis Lamentationem ; Epigrammatum Graecoruralib.VlI. Sancti Augustini de Trinitate üb. XV. a Planude Gra:ceverlos; Scholia in Diophanti priores duos Libros ; JEfopi Fa*bulatoris Vitam & Apologiam &c. Volaterran. lib. XVI. anthro·»pol. Genebrardus, in chron. Pojfevinus, in appar. VoJJius. deHistor. & Poet. Grxc. Cave.
Mapimus, ein Bisthoff von Riez in Provence , begab sich an«fangs «n dem klostcr zu LerinS in den Mönchs-orden, wurde aberdarauf an. 426. Abt, und an. 4;;. gar zum Bisthoff zu Riez er»wehlet, wiewol andere das jähr 4t e. setzen. Er befand sich an.4ty. aufdem Loncilio zu Riez, und an. 461. aufdem zu Oran-ge. Er soll um das jähr 462. gestorben seyn, und durch wunder«wercke ferne frommigkeit dargethan haben. Man hat von ihm 4.homilien, die sich unterdes Eusebii Erniffeni seinen mit beßnden»Dynamius hat auf bitten des Urbici fein leben defchrieben. su
donius, vers. Euch. ad Faust. Gregor.Turonenf. de gior.Confess.c. 8z. Baron, in annal. &Martyr. Bartei. hist. nomencl. Prse-«sul. Regiens. Sammarth. Gall. Christ. &c. Cave.
Martmus, Bisthoff von Turin , brachte sich jowol durch sei-ne gelehrsamkeit als frömmigkeit in grosses ansehen. Er befandsich auf verschiedenen Synodis , und unterschrieb sich auf demLoncilio zu Rom , welches an. 46t. gehalten worden, gleich nachdem Papste; er soll aber das nächst folgende jähr gestorben seyn»Seine homilien, deren man verschiedene hat, sind mehrentheilsunter des Ambrosii und des Augustini seinen mit eingerücket.Mabillontus hat dem andern theile seines Mufei Italic! 12. ho-milien von ihm mit einverleibet, die noch niemals heraus gekom-men waren. Gennadius, in catal. c. 40. Honor. Augußodun.lib. II. e. 40. Trithem. & Bellarm. de script. eccles. Vojsius ,de Hist . Lat lib. II. c. 13. Mabiüon. Mufeo Ital. tom. I. P. II.p. 1. Cave.
Marimus Tyrius , ein Platonischer Philosoph^ , war zuTyro in Phvnicia gebohren, woher er auch seinen zunahmen be-kommen hatte. An. 146. kam er nach Rom , allwo er Apollo«nium, Arrianum und verschiedene andere gelehrte männer mehrfand. Der Kayser Marcus Aurelius wurde, um zu zeigen, wiehoch er ihn hielt, sein schüler. Wir haben noch 41. reden vonihm übrig, welche Daniel Heinsius an. 162z. mit Commentariisheraus gegeben hat. Suidat, in Maxim. Volaterran. lib. XVII.
Heinsius, &c.
* Marimuo, ein Heydnisther Grammaticus von Madaura,einer kleinen stadt in Africa , gebürtig, lebte zu Augustini zeitcn,mit welchem er auch wohl bekannt gewesen. Er war ein grosserfeind des Christenthums, und behauptet in eiyem briese an Au-gustinum die abgöttercy mit grossem ernst, welchem aber Auau«stinus in seiner antwort aufs nachdrücklichste begegnet. Es sindbiese beyde schreiben noch heut zu tage unter den briefen des Ausgustini vorhanden,und wird die zeit, worinn sie verfasset worden,von den meisten aufs jähr Christi ,90. gesetzet. Cave, hist. litt.
* Marimus, (Lucius Appius) war ein Römifcher Feldherr,unter der regjerung Kaysers Domitiani, welcher den aufrührekAntonium nebst feiner gantzen armee in einem treffen erleget hat.Dieser Maximus ward mit grossen lob-fprüchen beleget, weil er,ohne sich vor dem haß des Domitiani zu scheuen, alle schriften,so in des Antonii lager gefunden worden , alsobald verbrennenlassen, damit dieselben nicht zu dem untergange rechtschaffenerleuthe gemißbrauchet würden. Dio Caj]'. üb. LXVII.
* May, (Thomas) ein vortreflicher Englischer Tichter undGefchicht-schreiber, war unter der reqierung der Königin Elisa«beth aus einem alten geschlecht in der Grafschafft Sussex ge-bohren , und hat seine studien zu Cambridge gemacht. Nach-wärts kam er gen Londen , und hielte sich an den Hof, da erdenn mit dem Ritter Endymion Porter , einem Cammer-Jun-cker Caroli I. bekanntschafft machte. Weil aber eines theilsseine verse von dem Könige nicht nach verdienst belohnet, undandern theils die stelle eines Poeten der Königin Wilhelms Da-venaut aufgetragen, .mithin May übergaugeff worden, alswar er sehr mißvergnügt über den Königlichen Hof, und er-griff bey ausbruch des innerlichen kriegs die partey des Parle-ments. Er starb plötzlich in einer nacht des jahrs x6;a. undward in der Abtey Wcstmünster begraben. Nach der wiedcr-einfetzung Caroli II. aber ward sein corper wieder hervor ge-nommen, und mit verschiedener andern aufdem St. Margre-then-kirchhof in ein grab gethan. Seine schriften find: EivePlays; A Translation ofVirgil’s Georgics, Londen 1622. in 8»King Edward the III. a Poem. 163 y. A Translation of Lucan'sPharsaüa, 1630. in 8. The History of the Parliament ofEngland, which began Nov. the 3. 1640. in fol. Londen 1647. A ßreviary ofthe Histoiy of the Parliament in England,
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