Band 
Sechster Theil.
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Vorrede.

Vielleicht ist keine Historie irgend einerKezerei so oft als ein Erfahrungsbeweis vonder Schädlichkeit der fanatischen Polemik ge-braucht worden, denn unsere, oft mit gro-sem Recht, oft ohne dasselbe, und dieses als-denn, wenn dasjenige der Polemik über-haupt zugeschrieben wird, was dern Despo-tismo des Hofes, dern täglich wachsendenPatriarchalstolz, der Arglist eigennüzigerMänner, und der Schwärmerei der Müttcheeigen ist und bleiben solre. Hofentlich habeich mit aller Ehrlichkeit alle diese Fehler auf-gedekt; allein auch hier nicht selten die Gesichts-punkte verändert, Männer vertheidiget, de-ren Unschuld nicht gnug geehret worden,und andere als Urheber von Uebelthatenaufgestellet, die eben so unverdient als Ge-rechte bewundert worden.

In den erhaltenen-tzhgeörukten Bogenhabe ich wiederum einige Drukfehler bemer-ket, die sich aber gröstentheils selbst entdeken,und leicht verbessert werden können, wennz. B. einigemal Reiher an statt Richer ste-het, wo der Titel eines algemeinbekanntenBuches den wahren Nahmen seines Verfas-sers Jedem in das Gedächtnis bringen wird.Nur eine Stelle muß ich selbst verbessern.

4 S. 41.