Band 
Sechster Theil.
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mit Emyche und dessen Freunden. s

den römischen Bischof Leo ausnehmen, mithin,daß auf der einen Seite Eutyches seinen Haupt-lehrffz von Einer Natur in Christo vor ein sehrbestimmtes Unterscheidungsmerkmal von den ne-ftoriantschen Irtümern, auf der andern Seitevor eine, den Apollinaristen günstige und schonan Cyrillo von ihnen getadelte und als irrig ver-worfene Lehre betrachteten. Es ist ausgemacht,daß Eutyches bey keinem Lehrer fo kräftigenSchuz gefunden, als bey dem Nachfolger desCyvillt, und der feierliche Widerspruch der Kir-chenversamlüng zu Chalcedon gegen den neuenLehrer vielleicht in Aegypten nicht so heftig ange-fochten und die ganze monophysitlfche Partheierrichtet worden, wenn man nicht geglaubet, daßCyrillus und vielleicht Athanasius mir demAnathema zugleich getroffen werden , welchesgegen Eutychem gerichtet wäre. Kurz dieFurcht, ein Neftorianer zu seyn, und die Furcht,ein Apollmarist zu seyn, oder Cyrillt, denMorgenlandern verhaßtes System zu begünsti-gen , dieses sind die ersten Funken eines Feuers,welches einen so entsezlichen Brand entzündet.Und dies ist Urfach genug, die nestoria NischenStreitigkeiten vor unentbehrlich zu richtigen Ein-sichten in die eutychiamschen zu erklären. Eskommen aber Nebenumstände dazu, von de-nen wir nur einen hier noch bemerken. Die son-derbaren Verbindungen, in welche die Schriftendes Theodors von Mopsveffe und die persön-lichen Schikfaale und Schriften des BischofTheodorets von Cyr, und des B. Ibas von

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