Band 
Sechster Theil.
Seite
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mit Emyche und deßen Freunden. 2 r

Doch wir werden davon zu seiner Zeit mebrercs sagen.In die rwe^rc Klaße sezen wir wiederum theils obrig-keitliche Verordnungen, deren in der ersten Periode zwarwenig sind, in der folgenden desto mehr, und destowichtigere vorkommen werden, wohin auch die von denRegenten und andern öffentlichen Personen crlaßeneSchreiben gehören; theils die von de» «Hauptpersonenin dieser Sache abgefaßte Briefe. Unter diesen sind voruns keine der Anzahl so wol, als dem Reichthum desInhalts nach merkwürdiger, als die Briefe des B- Leovon Rom, von denen denn hier einiges anzumerken. Esist sehr bekannt, mit was großem Fleis der P, Gnesnellim vorigen Jahrhundert diejenige Ausgabe der sämtli-chen Werke des Leo zu Paris besorget, welche feint die«ser Zeit von den gelehrtesten Kennern der Kircheuhisto-rie am meisten gebraucht und in ihren Schriften angefüh-ret worden. Hier rede ich noch nicht von seinen Anmer-kungen, und von seinen angehängten Abhandlungen, obgleich ein großer Theil derselben uns sehrhiüzlich werdenwird; sondern davon, daß er theils durch die vermchrteAn-zahl von Briefen, theils durch dieVerbeßcrung ihrer chro-nologischen Zeikfolge, die Ordnung, in welcher sie in denaltern Ausgaben und besonders den Coiicilicnfamlunge»auf einander gefolget, ganz verändert. In diesem Jahr-hundert haben wir aus Italien, außer zwey zu Venedigveranstalteten schlechten Nachdrücken, zwey neue Ausga-ben erhalten, unter denen diejenige, welche die Gebrü-der Ballerini in drey Folianten besorget, bey weitemdie meisten Vorzüge hat. Sie liefert nicht allein alles,was in der guesnelliscben stehet, sondern auch mit sehrvielen Zusäzen und Verbeßerungen. In dieser hubendenn die Briefe des Los abermals eine neue Ordnungerhalten, und sind mit neuen Erläuterungen begleitetworden. Diese ballprsnische Ausgabe der Briefe desLeo mit allen ihren Anmerkungen hat denn Mansi iMfünften «und sechsten Theil seiner Lonciliensamlmrgunverändert beybehalten. Hieraus entstehet vor unseine doppelte Pflicht, einmal bey unserm Gebrauch, derballerinischen vor der gnesnellischen den ihr gebühren-den Vorzug zu laßen; hernas), doch auch die gnes-nellische Zahl zugleich anzuzeigen und mit dem Buch-staben O zu bezeichnen. Hingegen ist die ;we/re neuereB Z Aus-