Band 
Sechster Theil.
Seite
39
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mit Eutyche und deßen Freunden. Z9

' tung vor feine Tugend und Eifer vor die Orthodoxie die-Wirkung gehabt, daß der Münch in feiner Zelle binnenWenig Monaten mehr ausgerichtet , als Ptestorras, dergroße Redner, der Patriarch, dies Orakel des Orients,in vielen Jahren ausrichten können. Doch das ist gnug,um den Romanschreiber zu erkennen.

§. VH.

Eutyches ist freilich kein Schriftsteller indem Verstand, in welchem dieses Worr in dergelehrten Geschichte genommen zu werden pfle-get, aber doch der Verfaßer schriftlicher Aufsäze,nur keiner weitläuftigen oder kürzern Abhand-lungen gewißer Materien. Dieser Umstand istwol die Ursach, warum weder Eutychis Nah-me in den Verzeichnißen christlicher Schriftstelleranzutreffen, noch, wennqndere von EutychisLehrbegrifundSchiksaalen gehandelt, sie zugleichvon seinen Schriften geredet haben. Und den-noch verbinden uns nicht allein die bisher» vonuns beobachtete Geseze, die wir gewis hier zuübertreten keilte Ursach haben, sondern auch derNuzen, der aus einer gnauern Untersuchung die-ser Sache vor den Verfolg unserer Historie zuerwarten, das, was wir von Eutychis Schrif-ten wissen, hier zu samlen. Sie sind wie ge-wöhnlich , von zweyerlei Art. Einige sind nochvorhanden, andere verloren. Zur ersten Klas-se gehören:

I- eine an den Kaiser Theodosium, unddessen Mitkaiser Valentittmnum gerichteteBittschrift, um eine neue Untersuchung feinetSache.

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Anm.