Band 
Sechster Theil.
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Geschichte der Streitigkeiten -

äecrets lunt. Nach dieser Nachricht, sind vierBeylagen gewesen: erstlich des B. Eusebii von Dory-läeun Klagschrist, zweyten» eine Schrift, welche Eu-ryches der Synode zu Lonffantinopel unter Llavianoübergeben, die aber von diesem nicht angenommen wor-den. Was nun dieses vor eine Schrift gewesen, dasist allerdings noch dunkel. Weil Leo in dem Brief anSlavianum, epitt. XXIH. (Gu. XX.) 9. 76z. von En-tyche schreibet , asteo »t in iplo iusticio /röe/ÄM Kcips/Zn-ie gsttersc vsttuststc, nec tsmen /«/ceptunr,und kein Zweifel seyn kan, daß Leo von dem vorhand-nc» Brief des Entychis rede, so ist freilich die Muth-maßung der Ballerrni 9. 742. und 76z. wahrscheinlich.Laß diese zweite Beylage eben eine Bernfnngsschriftgewesen. Da aber Eutyches in seinem Schreiben andas Wort Silgellskio nicht gedacht hat; sondern vielmehr9. 740. so redet, 0laust icrryt», oüenstcns ste ksnÄ-l liste^roictstonem mesm. Lsnöto gutem klsvlsno grckieziisco-90 negue listest um , so scheinet doch die über-

gebene und nicht angenommene Schrift des Eurychrsvon der Adpestation verschieden zu seyn, wenn anders,wie wir unten untersuchen wollen, eine wahre Adpella-tion eingetreten. Wir sind viel geneigter, durch den st-Helium non luiceptum, das im hmostico cnp. 22Z. be-findliche Stük zu verstehen, weil doch die Unterschriftwirklich da ist, von welcher Entyches cbenvas 9. 740.versichert, daß sie bey dem ststello non lustegro gewesen;Drittens ein Glanbensbekäntnis, dieses sol nun, nachder gewöhnlichen Meinung, eben das cnz». 22z. deslxno-stici seyn, welches freilich nicht unwahrscheinlich ist, dain dem vorhanduen Stük dogmatisch und polemischvon der Person Christi gehandelt wird, doch wäre es auchkein Widerspruch, noch ein anderes Glanbensbekantniszu verstehen, welches Entyches nur dem Leo übec-fchikt, und nunmehro verloren seyn würde. Und daßdieses nicht ohne Grund zu vermuthen, werden alle vorwahrscheinlich erkennen, welche des Ungenannten Wi-derlegung der von Entyches an Leo crlaßenen Schrif-ten, mit dem Brief selbst und der Akte vergleichen unddaraus abnehmen, daß Entyches mehreres von seinemLehrbegrif gemeldet haben mus, als in den beyden Stä-ken stehet- und welches er.aus der Verlornen eststione