Band 
Sechster Theil.
Seite
45
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mit Euryche und dessen Freunden. 4;

leicht nur mehrere Abschriften eines Aufsazes. Aus die-sen Nachrichten laßer sich freilich von diesem Toms voll-ständig keine Idee bilden, eben so wenig, als die Fragebeantworten, ob er gros, oder klein gewesen- Das lez-tere ist wahrscheinlich, und wenn man die uns aufbe-haltene Reden und übrige Schriften vergleichet, läßetsich vermuthen, daß der Inhalt dahingegangen, die Ue-bereinstimmung seiner Lehre mit den Schluß«: von Nr-cäa und von Epbesus zu erweisen, als worinnen er undseine Freunde immer den pornehmsten Beweis ihrer Or-thodoxie gesezt.

II. Eine Adpellatiott.

2lnm. Nach unserer kurzvorhero angenommenen Meinungist diese Adpellarion verloren. Wenn man aber derBallerrni Muthmaßung gelten laßen will, so ist einFragment derselben übrig und zwar, wie sie nach Romergangen. Unken reden wir von dieser Berufung mehre-res und da wird sich zeigen, daß wenn sie auch geschehen,solche nicht allein an den B- von Rom sondern auch anandere, z. B. den B- von Alexandrien gerichtet gewesen.

III. Eine öffentliche Rechtfertigung seinerLehre, an das Volk zu Constantinopel.

Zlnm. Daß Eutyches eine solche Schrift wirklich bekanntgemacht, lernen wir theil« aus des Leo epitt. xxin.(<Lu. XX.) p. 76g. wo er von jenem schreibet; m con-

tellstorlos likcllos in LonÜAntinogolitsns urbe progone-

ret; theils aus Liberaro, der noch deutlicher saget:xoluit eäiiAs sgu>i Lonksntinopolin, ek lniukitism iekuille gsllum, gvj-ulum contettmus est, brevisr. Xl.p. 675. aus welchen beyden Stellen man zugleich siehet,daß Euryches diese Schrift mit an den Leo gefchikt, unddie Lallerini Mutbmaßen, ganz glüklich, daß die inEurycliis Brief erwehnte eältio üäei diese Schrift sey.

IV. Das Schreiben an den B. Leo, inwelchem er sich über die neuen Bewegungen derNeM'taner beschweret hat.

Ann».