46 - Geschichte der Streitigkeiten
Anm. Dieses kennen wir nur ans des Leo oben ange-zeigter Antwort. S- deßen Werke tom. i. p. 757.
V. Noch ein Schreibe»! an den B. PetrumChryforogum vonRavenna.
Anm. 1. Auch dieses kennen wir nur aus B. Peters Ant-wort, welche gar frühzeitig in die Samlnngen der chal-ceSomschen Akten aufgenommen werden. Man findetsie unter des Leo Briefen Nun:. XXV. p. 77z. nüt ei-ner sehr gelehrten Vorrede der Ballcrmi, und eben sobey Mansl tc>M. V x. sgg. Von ihrem Zuhältreden wir unten. Eutytlns Brief ist gewis nach seinerVerdammung zu Lonstancinopel geschrieben, und dader Mann seine Klagen zu Rom und zu Ravenna ange-bracht, so entstehet daher die gröste Wahrscheinlichkeit,daß er an mehrere angesehene Bischöffe dergleichen abge-lassen , die denn nunmehro alle verloren.
Anm. 2. Aus diesen von uns gesamletcn Nachrichten ur-- theilen unsere Leser, ob nicht Earyches verdienet hatte,von so fleißigen Schriftstellern, wie Fabricirrs, oderLave find, eben so wenigstens; wie Flavianus behandeltzu werden? Fabricius hat nur in 8. 6r. r/o/. IX. p. 299.in dem Verzeichnis der in den ephesinrschen und ebalcS-Sonischen Akten, dem hno^ico und dem coclice encycli-co gelieferten Stäke derjenigen Schriften des EurMisgedacht, die daselbst vorkommen.
IX.
So viel wißen wir von dem Mann, der zugroßen Unruhen in der christlichen Kirche die Ge-legenheit gegeben. Wir haben schon vorheroangezeiget, daß wir, um bey unsern Erzehlmigenund Untersuchungen eine, in der Historie selbstgegründete Ordnung zu erhalten,, die ersteHauptperiode in zwey Abschüttle zu theilen, vorgm finden und in der ersten die Begebenheitenerzehlen werben, welche bis auf die Kirchenver-