Band 
Sechster Theil.
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;s '' Gi'schichte der Streirigkeiren

Bischöffe; sondern auch wenn nicht alle, dochgewis die meisten Manche zu Eonstantikio«p?l und ihre Vorsteher einen wichtigen Piaz be-haupteten. Hingegen lebten, zu der Zeit, dadie emt)chiamschen Unruhen angingen, nochviele von der andern Parrhei- unter denen derB. Theodore! von Cyr der vornehmste, nachihm aber B. Ibas von Edeßa merkwürdig war.

IV. Durch den Sieg, welchen Cyrillusüber seinen Gegentheil, nicht zu Ephesus, son-dern zu Constantinopel, erhielte, erreichte erzwar den Zwek, daß Neftorius unterdrükr wur-de; nicht aber diesen, daß seine Attathemati/-mi, sein Ausdruk von einer Natur ein symbo-lisches Ansehen erhalten hätte, nicht einmal die-sen, daß der Widerspruch seiner Gegner vor un-gegründet, vielweniger, daß ihre eigne Lehre undRedensarten von zwey Naturen vor irrig wa-ren erkläret worden: vielmehr bey allem Eifer,den der kaiserliche Hof gegen Neftorium nurallzuthätig erwies, fahren die Morgenlanderfort, Cyrilli Anathemarismos und eitle Na-tur, als apollinariftisch zu bestreiken.

V. Der hierauf erfolgte Friede änderte inder Hauptsache nichts. Cprillus war froh,daß er die öfentliche Selbstverdammung feinerAnathemariSmm von sich ablehnere, und be-ruhigte die Morgenländer durch ein Glaubcns-bekäntuis, welches eine stillschweigende, nichtaber ausbrükliche Verwerfung ferner bisherigenLehrart in sich faßte, und allerdings dem bishe-rigen Lehrbegrifder Morgenländer gemäö war.

Hier-