mit Eueyche und deßen Freunden. 4g
Pten, eine Absonderung derselben unter sich,eine Trennung der einen Person in zwey, lehre;träget seinen Widerspruch nicht allein vornehm-lich in den zwölf Anathematismis vor, son-dern suchet auch diesen das Ansehen einer öfent-lichen Vorschrift, von Christi einer Person rich-tig zu reden, zu verschaffen und bedienet sich dar-innen des Ausdruks, von einer Natur, dieFleisch worden, als eines Unterscheidungs-merkmals von den angeblichen Jrtümern desNestorii, die in deßen Redensarten von zweyNaturen liegen sollen.
II. Nicht blos Nestorius, sondern auch dieworgenländischen Bischöffe glaubten, daß Cy-rillt Anathematismi, indem er darinnen die per-sönliche Vereinigung der beyden Naruren inChristo vertheidigte, nicht nur der Trennungund Absonderung derselben von einander, son-dern auch dem Unterschied der Naturen wider-sprechen: baß dadurch eine Verwandelung dermenschlichen Natur in die göttliche, oder Ver-mischung der beyden Naturen mit einander ge-lehret, und der Irtum, den man bishero au denApollinaristen verworfen, erneuert würde, unddaß dieser falsche Begrif mit dem Ausdruk einerNatur unzertrenrilich verbunden, mithin dieserein Unterscheidungsmerkmal des apollinaristi-schmJrtums sey.
UI. Beyde Theile hatten ihre, und vieleAnhänger, unter denen auf Cyrilli Seiten nichtallein die seiner Aufsicht unterworfene ägyptischevi. Theil. D Bischof«