66 Geschichte der Streitigkeiten
Anm. ejM. LXI> toM. III. vxcr. x. gZi. nach SirmonVs-Ausgabe.
2. An den B. Domnum von Apameaklaget Theodoret, daß einige Geistlichen ausOsrhoene, wohin eben Edeßa gehdrete, denFrieden in der Kirche störeten, und ihn sehr ver-lästerten, ob er gleich nicht unter den Richterngewesen und vielmehr ihnen dieOstercommunionverschaffet.
Anm. I. exik. I.XXVH. p. 965.
2lnm. 2 . Dergleichen Klagen finden sich auch in andernBriefen, jedoch ohne alle Merkmale einiger Beziehungauf Ibam.
IV. Liberatus ist auch hier der fleißigeMann, der eine, milden Akten übereinstimmen-de, Lrzehlung liefert. Nachdem er den Tod desB. Prokli und die Erhebung des Flaviani aufden Stuhl zu Constaminope! angezeiget, be-richtet er, daß um diese Zeit einige der Aeltestenund Diakonen von Edeßa, ihren B.Ibam beydem Erzbischof Domno verklaget, daß er in ei-ner Anrede an seine Geistlichkeit gesaget: ich be-neide Christum nicht, daß er Gott gewor-den, weil auch ich, wenn ich wil, es werde.Jbas habe sie in den Kirchenbann gethan, dochDomnus wegen eintretenden Osterfestes befo-len, sie davon zn entbinden, jedoch unter derBedingung, daß sie sich von Antiochien nichtentfernen, bey Strafe des Verlustes ihrer Wür-de. Sie hatten aber diese Befehle verachtet undam kaiserlichen Hof einen Auftrag an Photium,
Eufta-