Band 
Sechster Theil.
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Geschichte der Streitigkeiten

Vl. Endlich müßen wir nicht vergeßeu, ausTheodorcti Briefen den richtigen Schlns zumachen. daß er vor seinen Theil, bey seinenGrundsazen noch standhaft geblieben, und das,was er in der Lehre von der Person Christi vororthodox hielte, ganz unverändert vorgetragen,und das nicht allein im dogmatischen sondernauch im polemischen Ton.' Ihm ist alles nochIrtum, was nicht die klarsten Merkmale des Un-terschieds der beyden Naturell in ^hristo aus-drukt, hingegen findet man nicht die geringsteSpur, daß er Nestormm vor schuldig gehal-ten. Freilich sezt er in dem Theowkos unleug-bar Orthodoxie, das hatte er aber immer gethan,und das gehörte auch zur Theologie der Mvrrgenländer.

Anm. Wir kennen keinen Schriftsteller, der diese Handelgnauer beschrieben hatte, als den Tillemonr so wo! imLeben des TheoSorers, ar-t. XXV M. sc^ jm XV, Cheilder memoires p. 27z. llzg als auch im Leben des B. Leo,XXX. ebendas. x. 479. 5 gg. Doch können wirnicht leugnen, daß er zuweilen mehr Zusammcichangder Begebenheiten annimmt, als aus den Quellen er-weislich ist. ^ Hingegen ist Doucin x. gor. lgg. uner-träglich nachlaßig-

§. xvn.

Drittens wollen wir noch einige zerstreueteNachrichten samlen, welche uns in den damali-gen Zustand der Sachen in den Morgenländernnoch mehr Licht geben: .

Z T. i. Leo schreibet an EutychtM, er habe yusseinem Bnes ersehen, daßdiemsroriamscheKe-

zerei