mit Eutyche und deßen Freunden. 125
redet. Florentius fragte nochmals, ob er zweyNaturen, nach her Vereinigung, lehre? underhielte zur Antwort, man solle AthanasiiSchriften lesen, so würde man finden, daß die-ser es niemals gelehret.
Anm. p. 74z. Der Streit über BaM Erinnerung ge-höret zu dem, was zu Ephesus vorgefallen, und ist un-erheblich , weil erstlich Basilins felbst sich nicht recht be-sinnen konte, wie er geredet, hernach immer die Sacheeinerley blieb, daß nemlich durch Bestreitung der xweyNaturen nach der Vereinigung und --v?-
Avs-,; derselben folge.
XXIII'. Protocoll: Nachdem Florentiusselbst gesaget, das; der nicht richtig glaube, wel-cher nicht aus zwey Naturen bekenne, so sprachFlavianus folgendes Urtheii: „der ehemalige„Aelteste und Archimandrit Eutyches ist so wol„durch das, was vorher» verhandelt worden,„als durch seine iezigen mündlichen Erklärungen„überführet worden, daß er mit den Jrtümem„des Valentin! und Apollmaris angestekt und„deren Lästerungen unveränderlich beypflichte.„Mit Verachtung unserer Ermahnung und Un-terrichts, hat er sich, die reine Lehre anzuneh-„men, geweigert. Daher beschließen wir mit--Thränen und Seufzen über sein Verderben,„durch unsern, von ihm gelästerten, Herrn Je-„jum Christum, daß er aller gottesdienstlichen„Würde, unserer kirchlichen Gemeinschaft und„seines Klostervorsteheramts entsezt sey. Alle,„welche nachhero mit ihm reden, oder ihn besu-„chen, sollen wißen, daß sie glcichfals der Stra-pse