284 Geschichte der Streitigkeiten
zuheben, was Dioskurus durch die Verurthei-lung des Flaviani undAbsezung der Rechtgläu-bigen böses gestiftet hätte: diesem habeK-Theo-dosius geantwortet, Flamanus habe sich schäd-licher Neuerung schuldig gemacht: den Tod wolverdienet und nunmehro herrsche Friede und Ei-nigkeit, da der Urheber der Unruhen gestorben;die abgesehen wären der bischöflichen Würde un-würdig, davor wären würdige Personen einge-sezt. Damit verbindet Liberatus so gleich Theo-dolit Tod.
Anm. brevisr. cnxn XII. p. 679.
II. Theophams berichtet auch, daß B. Lei-den Kaiser Valentinianum und die Kaiserin-nen mit Thränen um Briete an den K. Theodo-sium gebeten, daß doch das, was zu Ephesttswider die Kirchengeseze vorgenommen worden,möge verbeßert werden; der Kaiser aber der Eu-dokra geantwortet, Flavianus sey als Urheberder Unruhen durch Gottes Gericht aus der Kir-che ausgeschloßen worden.
Anm. cliroiwZr. x. 87.
III. Idatius bemerket die Correspondenzdes B. Leo mit den gallischen Bischdffen zwarsehr unrichtig, und mit aller möglichen Unwißen-heil, scheinet uns aber doch ein wichtiger Zeugevon der Verbreitung des Schreibens des Leozu seyn.
Anm. ckromc. im zweiten Tbeil der Werke des Sir-monds p. Z04. Seine Worte sind: äe Osiius epiltoiseättcrunturdlsvisni sä Ueonem cxlleoxuninnsise,
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