mit Euryche und öeßen Lreunden. 25 s
cum scriptis O^rilli epifcopi /Vlcxsnärinl sä d^esloris-
»um LvnKsntinopolltsiiuiii äe Lut/cliete, ttedlouita tise- ^
reticn, et I^eonis cxilcopi sä eumäem i espouis» guse cum»liormn episcoporum et ßcllis ec fcriptis, per ecclellss äi-«eruntur. Da Jdarius in Spanien geschrieben, so ler-net man, daß Leo Brief nicht allein nach Gallien, son»dern auch nach Spanien gegangen.
§. XU
Aus diesen sämtlichen Nachrichten lernen wirungemetn viel Wichtiges, die damalige Lage derSache, den Eifer und die Entwürfe des B. Lei)richtig einzusehen, welches wegen des Zusam-menhanges-mit den folgenden Begebenheiten sehr
nöthig ist.
I. Leo sezt es offenbar auf den Fus, alles,was zu Ephesus vorgegangen, zu zernichten.Deswegen halr er zu Rom eme Kirchenversam- I- C-lung. Ob wir gleich von ihr keine gnaue Nach- ^richt haben, und daher uns auch nicht zu bestim-men getrauen, in welche Klaße von Concilien sieZu sezen sey, so ist doch so viel wahrscheinlich, daßnicht allein die ephesinische Schlüße sämtlich ver-worfen, sondern auch die Bitte an den Kaisernm eine neue Untersuchung dieser Händel auf ei-ner Kirchenverfamlung in Italien , genehmigetworden.
A"'?-.Die Quellen find die Briefe §. xmv. I. m. XV.
-^nnr. 2. und XVIII.
Anm. 2. Dieser Synode wird auch in dem lidello hnoäi-co, vey rNcrnfi tvni. VI. p. ;oy. gedacht, mit dem Zufaz,
Leo dem Dioskuro das Anachema gclprochen unddie selcrlicde Banncrklarung nach Lonsiantinopel ge-fchiks; er verdienet aber keinen Glauben.
Anm. z.