Band 
Sechster Theil.
Seite
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sya Geschichte der Streitigkeiten

schösse zum Beytritt und Genehmigung zu bewe-gen suchte, da doch eigentlich diese Leute gar nichtsmit Euryche zu thun hatten, daß er aber vonAnatolio dieses verlangte, war gewis unbeschei-den. Unterdeßen ist es nüzlich, diesen Eifer zubemerken, der in unsern Augen das erste Trieb-rad der ganzen Aufführung des Leo gewesen.Änm. §. xuv. XVI. XVII. xvm. xix. und §. XI.V. III.

§. XL. VII.

Nun haken wir noch zwey Begebenheitenanzuzeigen.

I. Sehr wahrscheinlich hatte DioskurusNachricht empfangen, daß B. Leo über dieephe?sinischen Schlüße und Veränderungen misver-gnügt sey und sie gänzlich zu zernichten suche. Ererwehlte daher ein Mittel, welches seiner Heftig»keit, die einmal ergriffene Maaßregeln durchzu-- sezen, vollkommen angemeßen war, und that denBischof Leo in Bann, das ist, er hob alle kirch-liche Gemeinschaft mit ihm auf. An der Rich-tigkeit dieser Nachricht ist nicht zu zweifeln, alleindie Umstände der Zeit und des Orts sind destomehreren Schwierigkeiten unterworfen.

Anm. Diese Begebenheit ist desto wichtiger, weil sie aufdie fernern Schikfaale des Dioskuri zu Lhalcedon einengroßen Einflus gehabt. Es ist daher wol der Mühewerth, sie etwas ins Licht zu sezen und daher die glaub,würdigen Nachrichten zuerst zu samlen. Das vornehm-ste Zeugnis ist von einem aleyandrinischen Lehrer Theo-dors, in einer zu Thalccdon übergebenen Klagfchriftge-gen Dioskurum, bey Mansi toM. VI. iocy. si> vor-getragen:ich wil beweise«, daß er alles, was ich ge-

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