zv4 Geschichte der Streitigkeiten
storischeS wenig, daß der Kaiser auch ihn eingela-den, daß die beyden Bischdffe, Pajchüsmusund Lucentius, und die zwey Aelresien Boni-facius und Basilius seine Stelle, auch imVor-fiz vertreten sollen, daß er der Synode seinenBriefan Klavianmn als eine vollkommene Vor-schrift der Lehre von der Person Christi und dieWiederherstellung der verdrungeneu Bischdffeempfiehlet, und daß er sie erinnert, nicht durchBestreitung desEutychis die Anhänger des Ne-stor» zu begünstigen.
Anm. i. p. 1267.
Anm. 2. Dieses Schreiben ist zn Lbalcedon vorgelesenworden, und daher auch eine griechische Ucbersejungvor-handen. Es ist auch vom 26. Juri. 451.
XX. Der vier und neunzigste (Qu.I^XXlV.) vom B. Leo an den Kaiser Mar-cianum. Ob er gleich sehr gewünschet, daß dieSynode in Italien gehalten und aufgeschobenwürde, damit aus den entferntem Provinziendestomehr Bischdffe dazu kommen mögren, so ha-be er doch Paschasinum und Bonifacium da-hin abgeschikt und die vorhero nach Constantino-pel geschikten Gesunden ihnen zugeordnet, undhoffe, daß sie zu rechter Zeit eintreffen würden.Nochmals verbittet er eine neue Untersuchung derReligionslehre, dre schon hinreichend ausgemachtund bestimmt sey, und empfiehlet seine Gesunden.
Anm. x. ic>7Z. Von dem 20. Julii 4?l.
XXI. Der fünf und neunzigste (Ou.L^XXV.) vom Leo an.die Kaiserin Pulche-
riam.