Z2o Geschichte der Streirigkeiten
Anm. ^ Der lezte Umstand erhellet aus §. XUX. II- III.das übrige brauchet keines Beweises.
Vl. Natürlicher Weife müßen demselben dieneuen Veränderungen zu Con-mntmopel dieje-nige Freude machen- welche er in den dahin er-laßenen Briefen so lebhaft auszeichnet. In derHauptsache gieng es ihm nach Wunsch. GegenAnawÜum scheinet er sich in die Zeit geschikt zuhaben. Besonders war es ihm angenehm, daßdieser seine Orthodoxie bezeigte. Und da fieledenn eine wichtige Begebenheit o^r, von welcherwir ungern die eigentliche Zeit nicht wißen. Eswar die zu Constantinopel veranstaltete Kir-chenversaw.lung. Wenn wir alle sehr wenigeund übelzusammenhangende Nachrichten sorgfäl-tig betrachten, so läßet sichdavon nichts zuverläs-siger sagen, als daß solche von Anatolio gehal-ten worden: daß derselben die fremden zu Con-stantinopel gegenwärtige Bischöffe und die rdrmischen Abgejanden Abundius und Senatorbeygewohner; daß Anawlius und die andernBischöffe, vielleicht auch Hebte zu Eonftantl-nopel den Brief an Flavtanum genehmiget,obgleich einige sich deßen geweigert, uud daßdadurch die Vereinigung zwischen Anatolio,und dem B. Ao gestiftet worden, woraufder erstere an den lezten eigne Abgeordnetengeschikt.
2l»rm. i. Die Nachrichten von diesem Lönci'io. welebshier untereinander zu vergleichen, sind K. XUIX. V. XI.§. U. I. III. undElV. geliefert worden.
2lnm. 2 . Es haben einige geglaubek, daß nicht Anatolius,sondern des B. Leo Gesanden. Liese Kirchenpersamlung
beru-