Band 
Sechster Theil.
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mit Empche und deßen Lreundeir. z 25

allein diesem sondern noch mehreren stolzen An-sprüchen des römischen Stuhls sich widersezt ha-hen würde.

Anm. Der gute Grund dieser Muthmaßung lieget theil«in dem, was L. XUX. XIX. und §. I.. IV. angegebenworden, theils in dem, was zu Lhalcedoir wirklich we-gen der Rechte des Stuhls zu Lonliamüiopel vorge-fallen. -

XIII. Die Angelegenheit wegen der gefalle-nen Bischöffe, wie man diese nennete, schien nunwol am meisten die Beschleunigung der Kircken-versamlung zu erfordern. Um diesen Stein desAnstoßes zu heben, so arbeitete zweitens Leorecht künstlich, das Werk zu berichtigen, ohne einConcilium. Er theilte diese Männer in zweyKlaßen. Diejenigen, welche Urheber gewesen,wie Dioskurus, Eustathius, Juvenalis,sollen ohne Proceß kurz vor abgesezt erkläret wer-den. Und was konte doch wol davon vor eineandere Ursach seyn, als weil B. Leo zu Romschon so geurtheile! hatte?

Anm. Dcr Beweis dieses Sazes lieget in dem Begehrenan Anatolmm, die Nahmen dieser Männer aus denKirchenbüchern auszusircichen, §. XUX. VIII. Nochdeutlicher redet Lec> PImn. XIV.

XIV. In Ansehung der andern, welche anDen Schlüßen von Ephesus Antheil genommen,trug Leo es dahin an, daß man seinen Gesan-delt zu Constantinopel, jedoch in Verbindungmir Anawlis, es überlaßen solle, sie nach gewißftn Vorschriften, unter denen die VerdammungDes Ettlychis und wahrscheinlich dir Geneh-

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