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von seiner Residenz zum Nachtheil seiner Staats-geschäfte zu entfernen, an der Versamluug per«sönlichen Antheil zu haben; obgleich dieses lezte-re wirklich nicht so oft geschehen, als man nachdieser Anstalt erwarten sötte.
Anm. i. Dieses alles lernen wir aus den Urkunden,
V. VI. „nd den Zeuznißen des Liberati K. I-ll- II. undEvagrii H. lll. IN.
Anm. 2. Der Kaiser hatte nach §. I- gleich im Anfangseine Gegenwart, jedoch nicht ohne Bedingung verspro-chen. Sehr tvahrscheinlich hoste man, und vielleicht Leyam meisten, dadurch die gesuchte Absicht desto sichererzu erhalten.
§. L.IV.
So viel von dem ersten Stük dieses Ab-schnitts. Nun kommen wir zu dem zweyten-welches die Geschichte der Kirchenversamlung zuChalcedon selbst enthalten sol, das ist, zu derallerwichtigsten Begebenheit der ganzen euty>chiantschen, oder beßer monophysitischen Hi?storie, einer Begebenheit, die unsere ganze Auftwerksamkeit fordert und verdienet. Wir habenauch das Glnk, wie schon oben bemerket worden,kitten sehr reichen Vorrath von Quellen, so wolall Urkunden, als Berichtender Geschichtschreiber,einen sehr brauchbaren Vorrath , der aber in derThat von den neuern Gelehrten noch nicht recht,wenigstens nicht ttttparcheiischgnng genuzet wor-den, zu besizen. Es wird aber unsere Pflicht seyn,bey dem Ansang unserer Erzehlung unsere Leserein wenig gnauer von der Beschaffenheit der vor-nehmsten Urkunden, wie sie iezt in unsern Hän-
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