Band 
Sechster Theil.
Seite
342
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Z42 Geschichte der Streitigkeiten

wiederholet, der Kaiser und sie nähmen dieGlau-bensbekantniße von Nicaa und Constantinopelund die Lehren der heiligen Väter an. Die ver-samleten Väter sagten einstimmig, daß sie eben, diese Vorschriften unverändert beibehalten, undda B. Cecropius von Sebastopel erinnerte, B.Leo habe gegen Eutychem einen Brief an §la-vianum geschrieben, und hinzusezte:diesemfolgen wir und haben alle diesen Brief unter--schrieben," so schrieen die Bischdffe:ebendieses sagen wir alle: was erkläret worden, isthinreichend: es ist nicht erlaubt, eine andereErklärung zu machen." Hierauf trugen dieMinisters an , durch die Wahl zweier Bischdffeeiner jeden Provinz einen engern Ausschus nie-derzusezen und diesem den Auftrag zu thun, überdie Glaubenssache sich mit einander zu unterre-den , und denn, worinnen sie einig worden, denandern allen anzuzeigen, damit wenn, wie siehsffeten, alle beytreren, alle Uneinigkeit geho-ben, wenn aber einige anders denken solten, wieman doch «licht vermuthe, dieser ihre wahre Mei-nung desto leichter in das Licht gesezet werde..Diesem Vorschlag wurde sehr widersprochen.Man hielte einen neuen schriftlichen Aufsaz vonder in Streit gekommenen Religionsfrage vorunndthig und unrecht, weil dasnicämscheGlau-bensbekänrnis dazu hinreiche, welches zu Ephe-sus bestätiget und von Cyrillo und Cöleftino undLeone richtig ausgeleget worden; ja einige er-klärten, daß sie, weil sie den Brief des B- Leounterschrieben hätten, keiner Veßerung des Lehr- ^

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