Band 
Sechster Theil.
Seite
362
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z6s / Geschichte der Streirigkeiren

ren sollen, ob sie ebenfals beigetreten. Hieraufgeschahe diejes mit Geschrei und Segenswünschenfür die kaiserliche Personen. Zugleich wurdevon den Bischöffen gefordert, denen, welche mitihnen einig wären, den Zutritt zur Verfamlungzu verstatten. Die Ministers aber antworteten,daß sie wegen dieser Bischöffe an der: Kaiser Be-richt erstattet und nun deßen Befehl erwarteten,und fügten den Zusaz hinzu, die Kirchenverfam-lung würde wegen des Dwskuri, den sie, ohneVorwißen Des Kaisers und Der Ministers,abgesezet: wegen der fünf Bischöffe, für welchesie iezt eine Fürbitte eingelegt, und wegen alles,was in der Verfamlung vorgenommen worden-Gott Rechenschaft geben. Alle Bischöffe schrieen;Gott hat den Dioskurum abgesezr! Diosku-rus ist rechtmäßig abaesezc! Dioskurum hatChristus abgesezr! Räch einigen Stunden mel-deten die Ministers, sie halten vom Kaiser denBefehl, dqß die Synode wegen der fünf Bischof-fe, Iuvenalis, Thalaßii, Eusebii, Basiliiund Eustarhii einen Schlus zu faßen hätte, undverlangten daher; darüber zu stimmen. Ana-tolius sagte: man bitte, sie einzutasten. AlleBischöffe schrieen, wir bitten , sie zuzulaßen: dieeben so denken, wie die Synode, die den Briefdes Leo unterschrieben, müßen zur Verfamlung!Die Ministers ließe», sie denn eintreten und ihreSize nehmen. Dies wurde als die gestifteteVereinigung, und als ein Werk Gottes mitgroßem Beyfall angesehen.

Ariyi. x. 47.

IV. Pro-