Band 
Sechster Theil.
Seite
372
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§72 Geschrchte der Gtreicigketreu

gern Ausschus dieses beyzulegen; solte das abernicht gefällig seyn, so sollen die Metropoliten dieSummen ihrer Bischdffe einzeln samten und sodie Einigkeit herstellen. Würde dieses nicht ge-schehen, so müße die Verfamlung wol bedenken,baß alsdenu in den Abendländern eine Kirchen-versamlmrg würde gehalten werden, weil sie iezteinen Schluö über die Glaubenslehre nickt ma-chen wollen. Die Biscköffe blieben auf ihremKopf und baten, den Entwurf vorzulesen: werihn)t unterschreiben wolle, der könne wegge-hen. Besonders sagten die aus Illyrien : werwiderspricht, sey ein Nestorianer und könne nachRom gehen! Die Ministers stellten noch einmalden Unterschied vor zwischen Dwskuri Formel:aus zwey Naturen, und Leoms Formel: inChristo sind zwey Narurm vereiniget ohneVerwechselung, ohne Verwandelüng undohne Trennung, und fragten, ob die Bätetes mit Diofkuro, oder mit Leo halten wolten?Die Antwort war, mit Leo. So sotten sie,sagten die Minister, diese Formeln dazusezen. Esgieng doch die Deputation noch vor sich. Ma-toliüs, Paschasinus, Lucenttus, Bontfa-cius und Iulianus von Cos,-(der hier zu denrömischen Abgeordneten gerechnet wird) Maxi-mus von Antiochieri, Iuvenalis von Jeru-salem, ThglaßiUS, u. s. f. traten in die Kapelleund da sie sich vereiniget hatten, wurde folgen-de Vorschrift als em Schlus des ganzen Con-cil» abgelesen» «

Anm.