Band 
Sechster Theil.
Seite
373
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mit Eutpche und dessen Freunden. 27z

Anm. p. yy. Von diesem überaus Mcdtigm Protocollist wol zu merken, daß ein großer Theil dcßelben nurlateinisch vorhanden, und das Griechische, das wirhaben, nur Uebersczung sey.

III. Lehrformel der Kirchenversamlung8U Chalcedvll. Mit Vorbeigehen der Veran-lnßung, merken wir nur an, daß 1) die Glau-bensformeln von Nicaa und Constantinopel,Und die auf der ersten Kirchenversamlung zuEphefus unter dem Vorsiz der Bisrlldffe Calerftinl von Rom, und Cyrilli von Mxandrmibestimmte Erklärung der erftern genehmiget; undjene beyde Glaubensbekantniße emgerükt werden:2) hinzugefüget, weil neuere Jrtümer sich her-vorgethan, indem einige der Maria den Nah-men Mutter Gottes abgesprochen, andere abereine Verwechselung und Vermischung (Gr.

xs-s ^«0-^) beyder Naturen eingeführetund behauptet, daß nur eine Natur der Mensch-heit und Gottheit, und die göttliche Natur lei-densfähig sey; so habe die Synode außer derBestätigung der gedachten Symbolorum, beson-ders auch deßen, was zu Constantinopel vomheiligen Geist hinzugesezet worden, gegen dieAestorianer die beyden Briefe des Cyrilli, anNestorium und an die Morgenlander, undden Brief, den Leo zur Widerlegung dereuty-chiamschen Lehren an Flavicinum geschrieben,angenommen, in welchem leztern die Jrtümer wi-derleget würden, derer, welche Christum in zweySöhne theilen: welche die göttliche Natur vorleidensfähig erklären: welche eine Vermengung,Aa z oder