42S Geschichte der Streitigkeiten
kyra, Eustathiüs , und Basilius mithin sechsPersonen ihrer Aemter verlustig erkläret werdensotten. Der Grund war schlechterdings nichtOrthodoxie und Heterodoxie, denn diese Fragewurde ausgesezt, sondern allem die groben Ver-brechen, die zu Ephesus gegen FlavianuM,Eusebium, u. a. begangen worden, und weildie sechs Personen gleichen Antheil gehabt, wares sehr unparrheiisch, sie gleich zu bestrafen. Ob-gleich dieser Vorschlag genehmiget wurde, so wur-de doch kein eigentlicher Schlus an dem Tagtgemacht.
Anm. S- ebendas. XI.
V. Höchstwahrscheinlich erfolgte hierauf,daß Dioskurus eine Wache bekam; von denan-dern Bischöffen finden wir es nicht,
Lnm. Diesen sehr wichtigen Umstand, kennen wir nueaus I.V. dritte ^andl. V. und bedauern, daß N^rkeine nähere Nachricht davon haben. Es ist indeße"wahrscheinlich, daß es auf Befchl der kaiserlichen Mini-ster geschehen.
VI. Hiermit endigte sich der erste Auftritt.Der zweite geschahe in der dritten Handlung,bey welcher überhaupt zu bemerken, daß dieserSeßion die kaiserlichen Ministers gar nicht bey-gewöhnet. Dieses lernen wir theils aus demProtocoll, und dem von den römischen Abge-ordneten übernommenen Vorsiz, theils ausDt*oskuri ausdrüklicher und, wie es unleugbar ist,nicht ungegrünveter Klage über diese Zusammen-kunft der Bischöffe, ohne Gegenwart der MiE
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