mit Eueyche und deßen Freunden. 441
Mükberufen; daß es aber geschehen, davon ha-ben wir nicht allein keine Nachricht, sondern esist auch unwahrscheinlich, weil Ibas nicht unterden zur Kirchenversamlung gehörigen Bi schössenerscheinet, vielmehr erst bey dem Kaiser um Wie-derherstellung ansuchet und mit diesem Gesuch andie Kirchenversamlung verwiesen wird. Aufdieser wurde um desto mehr eine gnauere Unter-suchung angestellet, da sich wirklich Kläger fan-den. Der Ausgang war, daß auch Jbas vonaller Schuld freigesprochen r in seilt Amt wiedereingesezt und der an seine Stelle verordnet gewe-sene B. Nonnus dem B. Maxim» zu Äntio-
chien zu anderweitiger Beförderung empfolenWurde. Die Hauptsache ist, daß das dem Jbass günstige Urtheil des Concilii ganz besondersUnd bestimmt seine Orthodoxie und seinen Briefan Marin mit seinem Inhalt, wohin denn oh-ne Streit die dem B. Theodor von Mopsvefteertheilte Lobsprüche, uud die gegen Cyrrllumerhobene Widersprüche gehörten, zum Gegen-stand hatte.
Änm. I, S. §. uv. die neunte und lebende-Handlung:und die Berichte des Evagrii §. UVIIl. I. und Facundi§,I.VIId Vt. und VI. auch Libepati XIII.
Anm. 2. Da wir hier billig blos nach den Akten urtheilen,so können wir noch nicht auf die Frage: ob das Conci-lium zu cponftantinopel im folgenden Jahrhundert mitRecht geleugnet, daß der Brief an Marin zu Lbalccdonvor orthodor erkannt worden, einige Rüksrcht nehmen,Unterdeße» ist so viel gewis, daß nicht allein einige Bi-schaffe und selbst die römischen Abgeordneten, das lez-lere ausdrüklich gcsaget, sondern auch, da der Briefselbst vorgelesen« michin die anwesenden Bischöffe vonE e z seinem