mit Empche und deßen freunden. 447
HI» Die Ministers ließen sich nicht irre ma-! chen, sondern thaten den sehr vernünftigen Vor-^ schlag, die Sache durch einen engern Ausschus! ju berichtigen. Allein auch dieses wurde verwor-! ftn. Dre Bischdffe glaubten, es sey unrecht, da1 das Symbolum zu Nicüa und Conftantinopel,sv wie es zu Ephesus und von Cyrillo gegen! Nestorium, und nun vomLeo gegen Eutycheml erkläret worden, hinreiche. Man las nun diebeyden Symbola, die beyden Briefe des Cy-E an Nestorium und B- Johann und denBrief des Leo an FlaoMNUM feierlich ab, underkannte den Inhalt von allen vor orthodox undbor Regel der Orthodoxie.
S. §. uv. zweite ^anöl. II. Von der Genehmi-gung des Briefs des Leo s. ebendas. Anmeck. z.
I V. Doch war dieser Beifall nicht algemem.Man bemerke, daß einige nicht ganz von der Or-thodoxie des Briefes des Leo überzeuget waren,andere besonders auf Cyrüli dritten Brief mitden AnarhemariSmis drangen. Die herrschen-de Parrhei hatte gern gehabt, gleich die Sache zuschließen, allein die Ministers bestanden aus eineNeue Untersuchung.
Änm. S. ebendas III. und IV.
V. Nach einigen Tagen wurde die Sacheüufs neue vorgetragen. Noch suchten die Bi-schdffe, eine neue Vorschrift zu verhindern, unddie römischen Abgeordneten wiederholten, daßd'-e vorhandnen Lehrvorschriften zureichen. Sie
Men darunter das, was Cyriüus gegen Ne-
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