448 Geschichte der Streitigkeiten
ftorium geschrieben, und des B. Leo Brief anFlüvianum gegen Eutychem. Ob nun gleichdieses von den andern genehmiget wurde, so hiel-ten doch die Ministers vor nöthig, die Stimmenzu samten, ob man den Brief des Leo wirklichvor orthodox halte? Die Stimmen fielen beja-hend aus und die vorhergegangenen und ieMUnterschriften bestätigten es, doch waren einige,die in ihren Unterschriften erklärten, daß ihnen:einige Stellen dunkel und auf eine Trennung derPerson Christi zu zielen geschienen, sie aber des-wegen, durch die von den römischen Abgeordnetengegebene Versicherung aller Entfernung von sol-chen Jrtümern beruhiget waren.
Änm. t. S- §- uv. vietts Handl. II. m.
Anm. 2. Ganz unstreitig ist damals dieser Brief von detganzen Kircheiwcrsamljlng genehmiget worden, aber ebe><so gewis. daß es nicht ohne Prüfung geschehen, daß die-se Prüfung von den Ministern verlanget, und Niemandaus der Urfach ihn gebilliget, weil der Bischof vo>>Rom, als ein untrüglicher Richter ihn geschrieben. S-Ltaralis Alexanders weitlauftige Abhandlung und il)tfVertheidigung tom. V. p. 277. sgg. und <Üuc«nellS -lilui. i» Ueon. II. p. 507 Die vo» den Lallerini bey-gefügte Einwürfe sind wahre theologische Chlkancn. <§'
noch Bastigzens kiknire cie l' kKÜIc p. 5 l 5.
Vl. Nun entstehet in der Historie eine Luke.Da man nicht anders aus dem vorhergehendesschließen kan, als daß das ganze Concilium ei-nig gewesen, sich mit der Erklärung zu begnügen,daß man die gedachten Symböla, und die Brie-fe des Cyrillt und Leo vor hinreichende Lehrvor-schrtsten halte, und aus dieser Ursach keine neue !kehrformel zu entwerfen, so schien auf einmal