mit Eucyche und deßen Freunden. 451
die Carimonie, daß man sie vorher auf den Al-tar geieger, und denn dem Kaiser und der Kai-serin übergeben.
Anm S. §. I-V. sechste ^anSl. III. und An-tolii Brief
§> u.
§. LXXI.
Die Anmerkungen, die wir darüber nochZumachen haben sind diese:
I- Man siehet aus dem ganzen Verfolg, daßdie Abfaßung einer neuen Lehrvorschrift bewun-dernswürdige Schwierigkeiten gefunden, undZwar nicht blos aus dem algemeinen Widerwil-len gegen neue Formeln, sondern auch aus demwirklichen Mangel einer wahren Einigkeit derBischöffe unter sich, gesezt auch, nicht im Be-8nf selbst, doch gewis in der Wahl der Ausdril-le. Es ist daher kein Wunder, daß sie in denfolgenden Zeiten noch mehr Widersprüche ge-funden.
H. Ob es gleich wahr ist, daß die römi-schen Abgeordneten druck) ihre Srandhaftigkejtdurchgedrungen, nicht allein dem Brief des B.^eo das gesirchte Ansehen zu verschaffen, sondernauch der Formel selbst eine solche Uebereinstim-wung mit diesem Brief zu schenken, welche ebenso viele Bischdffe nicht wünschten, so ist es dochfalsch, daß Leo diese Formel vorgeschrieben, oderdie Bischdffe sie als eine richterliche Vorschriftallgenommen.
Annr. So wunderlich redet Lsccrgri x>. 4ZZ.
Ff- M.Der