Band 
Sechster Theil.
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mir Euryche und deßen Freunden. 45z

daß selbstach dem geschloßencn Frieden heftigere Freun-ds des L^rilli die in jenem vorgetragene Schratt verthei-digten , wovon denn in dem fünften Theil gnug gesaaetworden.

IV. Wie man siehet, so gründete sich diesesUrtheil von Cynlli Briefen auf die Genehmi-gung derselben auf der ersten Synode zu- Ephe-stls. Eme solche feierliche Bestätigung kontenun der Brief des B. Leo an Flaviarium nichtHaben, welcher drittens genennet ist. Er folteue iezt erst durch die algemeine Kirchenverfam-lung zu Chalcedon erhalten, und erhielte sie nn-keugbar. Die vorhergegangene Unterschriftenküizelner Lehrer musten dazu den Weg bahnen,Und man siehet mit Verwunderung die sehr glaub-würdige Nachricht, daß es eine bloss GeMig-keit gewesen, die man hierunter dem B. Leo zu^weisen gesucht. Freilich haben wol die wenig-sten Bischdffe an dieser Gefälligkeit einen Antheilgehabt, wol aber scheinet dieses Verdienst dem^ kaiserlichen Hof und Anatolio zuzugehören, diedenn auch Dankbarkeit von B. Leo erwartet.Hier ist der Schlüßel eines Geheimnißes, welchesbishero so wenig eingesehen worden,

I . Man vergleiche hier §. rxx, I. II. III. IV. V, unddie Formei selbst §. UV^ fünfte iZanSl. III.

Anm. 2. Die wichtige und bishero so wenig bemerkteNachricht, daß die Genehmigung des Briefes des Leoein Werk der Gefälligkeit gewesen, stehet offenbar in dem! SynoSalschreiben an den B- Leo, I-VI. II. WennWan damit den neuerlich emdekteu Brief des Anarolri§. I.VII. ii. vergleichet, so wird dieses noch mehr bestä-tiget. Sezt man dieses voraus, so wird uns sehr vie-les in den Akttu klar. Man siehet sehr klar, daß vonFfz den