Band 
Sechster Theil.
Seite
488
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488 Geschichte der Streitigkeiten

zwar sein Vergnügen über den Sieg über die Ke->zer bezeuget, nichts weniger aber verlanget, alsdaß Anawlms seinen Brief andern mittheiü.Umerdeßen har diese Aufführung eine üble Wirkrrng. Da zu Constantmopel und an ändertOrten sich schon gnugFeinde der Kirchenversanrlung zu Chalcedon hervorthun, misbrauchetdiese des Leo Uncerlaßung einer feierlichen Et>klärnng, daß er jene annehme, dahin, daßvorgeben, Leo sey selbst mit den dogmatisch^und polemischen Schlußen derselben nickt zuseid^ C den. K. Marcran halt es daher vor nothweU'dig, den B. Leo seiner Pflicht zu erinnern undvon ihm ein Schreiben zu verlangen, welches aNalle Bischöffe geschtkt werden kdnte, um darauszu sehen, daß er dieses Concilium billige. Wwurde dadurch gendkhiget, dem Kaiser zu gehet'chen. Wurde er nun geschwiegen haben, sswürde der Verdacht, er sey mir dem chahedolli-schen Lehrbegrif nicht zufrieden, gegründet gk'westn seyn, ein Verdacht, den er von sich ablehnen muste. Man siehet es aus seinen Briefenwie ernstlich er sich bemühet, diesen Argwohn zrwiderlegen. Er erwehlete daher den Weg, dersehr natürlich war. Er bezeugte in seinem Briesdaß er mit allem einstimme, was zu Chalcedon >§der Glaubenssache (das war sein Lieblingsaus'druk) festgesezet worden, suchte aber sich zugleichgegen das zu verwahren, was nach seiner Mesnung dem Stuhl zu Constantmopel gegen die Ver'ordnungen von Nicaa zugestanden worden. Dochdieses war ss gut, als vergebens. Zu Conftaru

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