4H3 Geschichte der Streitigkeiten
dem Protocoll der zur Untersuchung dieser Klchgen medergesezren kaiserlichen Lommißion dieStellen, welche er verfälschet zu seyn glaubte,umhin müßen wir alles vor richtig halten, waser so wol daselbst, als zu Ephesus selbst davorerkannt. Da wir nun oben in den geliefertenAuszügen dieser Akren diese mündlichen Zewgrüße des Eutychis von seiner Lehre und zwarin ihrem Zusammenhang mitgetheilet, so wollenwir nur hier aus denselben die Saze selbst, die ervorgetragen, kurz wiederholen.
s. Eutyches bekennet sich zu der nicanischestGlaubensformel, zu den Schlichen der erstenKirchenversamlung zu Ephesus und zu der Lehr'form der ältern Kirchenlehrer, besonders desCyrMi, und des Athanasii. !
Anm. S- §- XXI. VI. XIV. XXII.
II. Doch erkläret er sich ausdrüklich, daßder Unterricht der heil. Schrift dieser Traditionvorzuziehen.
Anm. S- §. xxi. vi.
III. In der Lehre von der Dreieinigkeit iß !
er vollkommen orthodox. j
Anm. S. §. xxi. xx. ,
IV. Christus ist vollkommener Gott undvollkommener Mensch.
Anm. S- §- Xxi. VI. xiv. xx.
V. Er hat seinen Leib nicht vorn Himmel ge'bracht. Emyches erkläret es vor Lästerung,
wenn