mit Eutyche und deßen Freunden, sis§. I.XXXVI.
. Wir fönten hier diese Klaße unserer Zeugenschließen, da alle übrige uns bekante Gegner desEutychis gewis jünger sind, als unsere eigent-liche Periode, und wol niemals von dem Ver-dacht freizusprechen, daß sie nicht sorgfältig gnugden Lehrbegrif des Eutychrs und seiner Freundevor und zu den Zelter, der chaleedonifchen Kir-chenversamlung, von den Lehrfäzen der Mono-Physiken nach derselbm unterschieden, woranuns hier viel gelegen seyn mus. Unterdeßen sinddoch diese Schriftsteller die Quellen so mancherin den neuern Schriften herrschenden Vorstellun-gen von Eutychrs Lehrbegrif und Klagen überdenselben, daß wir sie nicht übergehen können,ohne einen wichtigen Theil unserer Absicht zu ver-lieren. Aus dieser Ursach wollen wir noch eini-ge der wichtigsten dieser Gegner verhören, jedochMt der ausdrüklichen Einschränkung auf dieje-nigen Außagen, in denen sie nicht unbestimmtvon Eutychiamrn reden, sondern Eutycht»selbst diese, oder jene Lehte beilegen.
I. Aus dem bekannten Buch wider Euty-chem und Nestorium, welches unter GelasiiNahmen vorhat,den ist, zeichnen wir dieses aus:r. Eutyches redet nur von Einer, das ist,der göttlichen Natur: 2. es sey nothwendig,daß dadurch Gott eine Veränderlichkeit beigele-gt werde, es sey nun , daß die Gottheit selbst indas Fleisch verwandelt ( converll, worden,oder die Menschheit in die Gottheit übergegan-Kks, gen,