mic'Eurpche und deßen Freunden. 52z
II. Nach einigen Vorbereitu'ngsgrundsazenvon den in derDreieinigkeitslehre vorkommenderrBegriffen leitet Theodoretus feine 'Unterredungauf den Lehrjaz, daß die Unveranderlichkeiteine göttliche, und zwar den drei Personen ge-Meinsthaftliche Eigenschaft sey und folgert dar-'aus, daß es unrecht sey, zu sagen, der SohnGottes sey durch die Menschwerdung verändertworden. Hierauf erkläret sich der Gegner: „wir,-sagen nicht, daß das Wort durch eine Verän-"derung (!§«?-« Fleisch worden, sondern»sowie er es weis." Theodoretus macht denEinwurf, wenn man die Menschwerdung nichtdurch die Annahme des Fleischeserkläre, so sey eines von beyden nothwendig, ent-weder, daß der Sohn Gottes in das Fleisch ver-wandelt (^->7^) worden, oder daß er nur einMensch zu seyn geschienen in der That
aber das Wort ohne Fleisch ge-
wesen. Der Gegner: „dieses lehren die Valeilr"timaner, Marciomtm undManichaer, wir--aber lehren, daß Gott, das Wort, wahrhaf-tig Fleisch worden.
Auf ein ferneres Dringen auf bestimmtere Erklä-rung, wie das Wort Fleisch worden, berufetsich zwar der Gegner wiederum darauf, daß Chri-stus es wiße, und auf die wunderthätige Kraftdeßelben, Theodoretus läßet ihn aber wenig-stens den Ausdruk, Verwunderung ins Fleisch(k-x brauchen. Theodoretus su-
chet durch allerlei Beispiele zu erweisen, daß derGegner eine Veränderung zugeben müße, wel-