Band 
Sechster Theil.
Seite
530
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5 zo Geschichte der Streitigkeiten

dern in die Substanz der Gottheit verändertworden: Christus hat nicht mehrdas menschliche Geschlecht auch nichtdie vorhergehende Einschränkungund dieses, nach der Vireinigung in der Em»pfangniö selbst; doch bald darauf, erst nachder Auferstehung.» lAieses letztere veran-laßte denn nachhero diesen Beweis:weil Chri-stus nach seiner Auferstehung unverweslich,,unleidensfähig und unsterblich sey, so sey er in.eine andere Natur verwandeltworden.,, -

Anm. x. 74 85.

IX. Im dritten Gespräch erkläret sich derGegner, daßdie göttliche Natur unsterblich,die menschliche aber sterblich sey, deswegen abersey die unsterbliche, mit der sterblichen ver-einiget worden, daß jene durch diese den Todschmecken mögteund nachhero:wir wis-sen, daß (Christi) Natur unsterblich sey, er hataber im Fleisch den Tod ausgestanden. ^Auf den Einwarf, daß, da nicht einmal der Teu-fel wegen seiner natürlichen Unsterblichkeit mitder Strafe des Todes beleget worden, es nochungereimter zu sagen sey, der Sohn Gottes seygestorben, wird die Antwort entgegen gesezt:wenn wir sagten, daß er wider seinen Wtk,,len(Es--5) gelitten, denn würde dieser Ein-wurf richtig seyn; da wir aber lehren, daß dasLeiden selbst erwählet und der

-.Tod freiwillig sey, so können wir

nicht

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