5 zo Geschichte der Streitigkeiten
„dern in die Substanz der Gottheit verändertworden: Christus hat nicht mehr„das menschliche Geschlecht auch nicht„die vorhergehende Einschränkung„und dieses, nach der Vireinigung in der Em»„pfangniö selbst; doch bald darauf, erst nach„der Auferstehung.» lAieses letztere veran-laßte denn nachhero diesen Beweis: „weil Chri-„stus nach seiner Auferstehung unverweslich,,„unleidensfähig und unsterblich sey, so sey er in.„eine andere Natur verwandelt„worden.,, -
Anm. x. 74 — 85.
IX. Im dritten Gespräch erkläret sich derGegner, daß „die göttliche Natur unsterblich,„die menschliche aber sterblich sey, deswegen aber„sey die unsterbliche, mit der sterblichen ver-einiget worden, daß jene durch diese den Tod„schmecken mögteund nachhero: „wir wis-„sen, daß (Christi) Natur unsterblich sey, er hat„aber im Fleisch den Tod ausgestanden. ^Auf den Einwarf, daß, da nicht einmal der Teu-fel wegen seiner natürlichen Unsterblichkeit mitder Strafe des Todes beleget worden, es nochungereimter zu sagen sey, der Sohn Gottes seygestorben, wird die Antwort entgegen gesezt:„wenn wir sagten, daß er wider seinen Wtk,,len(Es-iü-5) gelitten, denn würde dieser Ein-„wurf richtig seyn; da wir aber lehren, daß das„Leiden selbst erwählet und der
-.Tod freiwillig sey, so können wir
„nicht
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