mir Eurpche und deßen Freunden. 5 zz
Räuberversamlung zu Ephesus, der B. Euft-vius von Doryläum wäre abgesetzet worden,als ein Nestorianer, und setzt hinzu, „denn so-»wollen es jene Eutychianer haben, daß zwi-schen ihnen und den Nestorianern kein Drit-,>tes statt habe, und wer es nicht mit ihnen hal-„te, schlechthin vor einen Nestorianer geachtet„werde, da doch die katholische Lehre in Christo«Zwey Naturen vereiniget und nicht trennet,„wie Nestorius gethan. Jene zwar die Euty-„chianer, tragen noch schlimmere Lehrsätze vor.„Sie behaupten eine sehr ungereimte und selbst„Einfältigen verwerfliche Sache, daß man vor„der Vereinigung (sme unmonem) das ist, vor„der Menschwerdung zwey Naturen sagen„müsse, nachhero aber eine Natur Gottes, des„Wortes, die Fleisch geworden, als wenn wir„von Dingen reden, die mit Wachs, Pech, oder„Zinn überzogen und auf irgend eine Art ange-„färbet worden.
2 l»m. S. Sirmonds oxer. rom. I. x>. 75Y. 761.
II. Gennadius scheinet, wie überhaupt dieAbendländer in den damaligen Zeiten, sehr we-nig Käntnis von der Sache gehabt, und viel-leicht alles, was er gewust, aus des Leo Brief
Flavianum gelernet zu haben. An einemDn, wo er eben von diesem Brief redet, geden-ket er nur des Irtums, daß Christus seinem<eib vom Himmel gebracht, welchen EutycheöSelehret habe. Eben das wiederholet er an ei-nen andern Ort, nur daß er bm Marcion undDrigenem mit dem Eutyche verbindet.
Ll z
Anm.