zzr Geschichte der Streitigkeiten
Anm. x. 151.
§. I^XXXIX.
Es istiioch die dritte Klaße übrig, in wel-che wir diejenigen Zeugntße zu bringen verspro-chen, die uns von Geschichtschreibern hinterlas-sen worden. An sich haben wir durchaus kei-nen gleichzeitigen Geschichtschreiber, als denTheodoretum, deßen Bericht wir aber als ei-nes Gegners Zeugnis schon geliefert haben.Die jünger» sind nicht allein auch wenig, son-dern haben auch gegen sich den Verdacht, daß sieden Eutychem und seine Freunde von den spä-tern Monophysiten nicht sorgfältig genugunterschieden haben. Unterließen scheinen unsdoch einige glaubwürdig und merkwürdig ZNseyn. Diese sind:
I. Der Verfaßer des brevlculi, der hierin-nen mit den Akten ziemlich, doch nicht aufs ge-naueste übereinstimmet. Eutyches hat nachihm in seinem Eifer gegen den Nestorium denrechten Weg nicht gehalten, sondern istaufApol-linaris Thorheit verfallen, indem er gesaget«„Christus sey nicht ein wahrer Mensch: man„müsse auch nicht zwey Naturen in ihm glau-ben, sondern nur eine, Gottes des Worts, je-„doch die Fleisch worden. Von dieser Na-„tur sagte er, daß sie nicht eines Menschen,„sondern eine menschliche, (non bomlms, fea
„bumgnam) fty, sodaßermehreineAchnlichkeil,„als die Wirklichkeit eines Menschenkörpers„lehrete.Nach diesem erzehlet er, daß aufvec
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