Wir Etliche nnd deßen Zreunden» 4Z f
ßen Personen die als Gegner des Eukychis an-zusehen, sehr vollständige und bestimmte Erklä-rungen ihres Ehrbegriffs von den im Streit be-fangenen Fragen von der Person Christi, zwey-tens kommt die zu Chalcedon so feierlich bestä-tigte Lehrvorschrift vorzüglich in Betrachtung.Unter den einzelnen Lehrern sind unstreitig Flavi-«mus, Leo und Theodorekus hier die vornehm-ffen, und wir werden unfern Zwek vollkommenerreichen, wenn wir uns aufdiese einschränken.
2lnm. Wir würden sagen, der einzigen, wenn nicht in denoben gelieferten Auszügen Ser Akten der Concilien voirEonstankinopel uud von Chalcedou sich noch anderer
- Lehrer Zeugniße fanden, die hieher gehöreken. Vonden letztem wollen wir unten noch einiges anmerken.Allein unter den erstem scheinen uns hier eine Stellezu verdienen, theils der B. Eufebius vonDorMum,der die Orthodoxie in den beyden Gazen, daß zwezrNaturen nach der Vereinigung sind, und daß Chri-stus nach der LNlenschenttatur mit uns gleiches wr-
- fens sey. S> §. XXI. XIX. theils der Mini-
ster Lkorentius, der eben dieses behauptete, ebenda^XXI. wie denn wol diese beyden Gaze als diejenigenanzusehen, welche alle damals zu Lonffantinopel vee-samlete Bischöffe genehmigten.
§. XO.
Von Flaviano haben wir dreierlei) Quel-len, aus denen man seinen Lehrbegrif, im Wi-derspruch gegen den EMychem, erkennen kan.
I. Diejenigen Reden, in denen er auf derKirchenversamlung zu Constantinopel seineMeinung vorgetragen. Unter diesen ist unstrei-tig diese die vornehmste, wo er theils überhauptdie vorgelesene Briefe des Cynlls billiget; theils
Ll 4 hinzu-