< ;<r Geschichte der Streitigkeiten
hinzusetzet: „diese Briefe lehren das , was wir !„allezeit geglaubet und noch glauben, nemlich ^„daß unser Herr Jesus Christus, der eingeborne„Sohn Gottes, sey voükommner Gott und voll-„kommener Mensch, der eine vernünftige Seft„und einen Leib hat: nach der Gottheit, vor der„Weltvom (ix) Vater ohne Anfang gezeuget;„nach der Menschheit aber am Ende (der Welt)
„und in den letzten Zeiten ebenderselbe um um„sert und um unsers Heils willen aus derJung*„stauen geboren: gleiches Wesens mit dem„Vater, nach der Gottheit, und gleiches Wk'„sens mit der Mutter, nach der
„Menschheit. Denn wir bekennen, daß Ehrst j„stus nach der Menschwerdung aus zwey !
„turen bestehe, in einer Person (-» ^ !
xs» L» Ts^so-Eüi): Wir bekennen einest !„Christum, einen Sohn einen Herrn.,» j
Anm. S. oben §. XXl. V. und Mausl rsm. VI. x. 6?5'
II. Das Glaubensbekäntnis, welchesB.Flavian dem K.THeodosio schriftlich über-geben , hat wol billig die Vermuthung vor sich, 'daß es mit aller Vorsicht abgesaget worden. Esverdienet hier eine Stelle : „nichts ist einem Prie-„ster Gottes, einem Theologen, foanstandig,als„bereit zu seyn, einem jeden, der Rechenschaft„von der Hoffnung und der Gnade, die in uns„ist, fodert, Antwort zu ertheilen. Ich schaut„mich des Evangelii Christi nicht. Denn es„ist eine Kraft Gottes, seelig zu machen, alle,
„die es glauben. Und da auch wir durch die
„Barm-