Band 
Sechster Theil.
Seite
536
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< ;<r Geschichte der Streitigkeiten

hinzusetzet:diese Briefe lehren das , was wir !allezeit geglaubet und noch glauben, nemlich ^daß unser Herr Jesus Christus, der eingeborneSohn Gottes, sey voükommner Gott und voll-kommener Mensch, der eine vernünftige Seftund einen Leib hat: nach der Gottheit, vor derWeltvom (ix) Vater ohne Anfang gezeuget;nach der Menschheit aber am Ende (der Welt)

und in den letzten Zeiten ebenderselbe um umsert und um unsers Heils willen aus derJung*stauen geboren: gleiches Wesens mit demVater, nach der Gottheit, und gleiches Wk'sens mit der Mutter, nach der

Menschheit. Denn wir bekennen, daß Ehrst jstus nach der Menschwerdung aus zwey !

turen bestehe, in einer Person (-» ^ !

xs» L» Ts^so-Eüi): Wir bekennen einest !Christum, einen Sohn einen Herrn.,» j

Anm. S. oben §. XXl. V. und Mausl rsm. VI. x. 6?5'

II. Das Glaubensbekäntnis, welchesB.Flavian dem K.THeodosio schriftlich über-geben , hat wol billig die Vermuthung vor sich, 'daß es mit aller Vorsicht abgesaget worden. Esverdienet hier eine Stelle :nichts ist einem Prie-ster Gottes, einem Theologen, foanstandig,alsbereit zu seyn, einem jeden, der Rechenschaftvon der Hoffnung und der Gnade, die in unsist, fodert, Antwort zu ertheilen. Ich schautmich des Evangelii Christi nicht. Denn esist eine Kraft Gottes, seelig zu machen, alle,

die es glauben. Und da auch wir durch die

Barm-