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niir Luryche und deßen Freunden. 545
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§. XOII.
In unsern Augen ist Theodoretus derwichtigste Zeuge, den wir hier hören können.Er ist nicht allein hier im Angreifungs- sondernauch jm Vertheidigungsfall. Von ihm lernenwir am sichersten den Lehrbegrif, welchen ebenEuryches, Dioskurus und ihre Parthei ver-worfen, und um sich von ihm zu unterscheiden,diejenigen Saze vertheidiget, um deren willen siezu Kezern gemacht worden. Da aber Theo-dvretUs seine Meinungen sehr häufig vorgetra-gen, so ist es billig, uns auf diejenige Schrifteneinzuschränken, die in diesen Untersuchungenvorzüglich Aufmerksamkeit verdienen. Dahingehören.
I. Der Brief an den V. Dioskurum vonMexandrien , aus welchem wir schon oben ei-niges mitgetheilet. Hier fügen wir nur nocheinige dogmatische Stellen bey. Es heißet,Nachdem er seine Beständigkeit in Beibehaltungder nicänischen Formel versichert: „wie ich'-einen Gott den Vater, und einen heiligen»Geist, her vom Vater ausgehet, glaube; eben»W glaube ich einen Herrn Jesum Christum,»Gottes eingebornen Sohn, der vom Vater»vor allen Ewigkeiten gezeuget worden, den»Glanz seiner Herrlichkeit und das Ebenbild sei-»nes Wesens, der um des Heils der Menschen»willen Fleisch und Mensch und nach dem»Fleisch aus der Jungfrau Maria gebore»rv. Theil. Mm „wor-